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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 20.11.2017

US-Aussteiger-Trend #VanlifeInstagram-Paradies oder Armutszeugnis?

Von Kerstin Zilm

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Eine Hippiefrau schießt ein Selfie vor ihrem Reisebus (imago/Westend61)
Eine Frau in den USA schießt ein Selfie vor ihrem Reisebus. (imago/Westend61)

Ein neuer Lifestyle ist in den USA entstanden - mit Hashtag und Instagram-Sponsoren: das Vanlife. Auf Fotos zeigen die Anhänger ihr paradiesisches Leben im Camper. Weniger sichtbar: Unbezahlbare Mieten zwingen einige zum Leben in Autos und Wohnwagen.

Am Strand von Venice Beach in Kalifornien führt Eddie Caraeff die Ausstattung seines VW-Campers vor: Außendusche geheizt durch Solarkraft. Extra-Stauraum neben dem Ersatzreifen. Markise zum Ausfahren. Gefüllte Mega-Ersatzbenzinkanister. Extra Ventilatoren auf der Konsole. Bett hinterm Fahrersitz. Hochklappbares Dach mit Fenstern für Lüftung, gute Aussicht und angenehmes Aufrecht-Stehen im Camper.

"I have a 1990 Volkswagen Vanagon Westfalia Camper."

Moonbeam hat Eddie sein königsblaues, 27 Jahre altes Heim auf Rädern getauft. Seit zwei Jahren ist er mit Moonbeam unterwegs, hat vorher allen Besitz verkauft, darunter ein Haus und zwei Luxus-Sportwagen. Eddie ist 67 Jahre alt. Vor fünf Jahren hatte er nach gesundheitlichen Problemen eine Erleuchtung.

"Ich habe überlegt, was ich unbedingt noch tun möchte. Und prompt kam mir diese Idee. Ich dachte, ich würde bereuen, wenn ich nie unterwegs gewesen wäre, nie in meinem Auto leben und schlafen würde, ohne Grenzen, ohne Verantwortung. So wie ich es mit 17 Jahren gemacht hätte, hätte ich nicht Plattenhüllen entworfen und Rockstars fotografiert. Der Hashtag für dieses Leben ist NoRegrets - KeineReue."

Drei Jahre hat Eddie Caraeff das Leben im Camper geplant und getestet. Dann schloss er sich der wachsenden Gemeinde moderner Nomaden an.

Eine Frau sitzt an ihrem Campingbus am Wasser und genießt die Sonne. (imago / Westend61)Eine Frau sitzt an ihrem Campingbus am Wasser und genießt die Sonne. (imago / Westend61)

Der Hashtag "Vanlife" ist für das, was sie tun inzwischen ein feststehender Instagram-Suchbegriff. Er steht für das Sich-Einlassen auf Natur und unerwartete Begegnungen, das Fahren auf abgelegenen Pfaden und dafür, das materielle Leben auf das Notwendigste zu beschränken. Die meisten Kult-Vanlifer sind in alten VW-Bussen unterwegs, manche aber auch im super modern ausgestatteten Luxus-Mercedes-Kleinlaster.

Fans, die Eddies Reise miterleben wollen, folgen seinem Hashtag:  "thebucketlisttrip". Dort postet er Fotos von Moonbeam, die Betrachter neidisch machen können: Geparkt vor Felsformationen im Morgenlicht, von Herbstwäldern und klaren Bergflüssen malerisch umgeben und im goldenen Licht von Sonnenuntergängen am Meer. Sich selbst fotografiert er vor allem beim Baden in heißen Quellen.

"Es ist toll. Es würde nicht so viel Spaß machen ohne Social Media. Ich liebe es. Wie dieses Leben. Seit ich vor zwei Jahren in den Camper gezogen bin, war ich nicht einen Tag krank. Ich versuche, gesund zu leben. Mein Stressniveau ist von zehn auf 0.5 gesunken. Schlaf ist das allerwichtigste. Ich schlafe immer länger und besser."

Zwei Jahre als Familie im "Biest" gelebt

Zehn Kilometer östlich von Venice Beach, in Watts, einem Arbeiterviertel von Los Angeles, berühmt für Rassenunruhen in den 60er- und 90er-Jahren und berüchtigt für anhaltende Armut und Kriminalität, zeigt Rebecca Cox auf ihr Smartphone.

"Das ist das Biest."

Auf dem Schirm ist ein Foto von dem Fahrzeug, in dem sie, Ehemann Paul und der 20 Jahre alte Sohn James zweieinhalb Jahre lang gelebt haben. Das Biest ist eine Mischung aus Wohnwagen und Kleinbus, rostig, abblätternder Lack, das Sonnendach mit braunem Isolierband zugeklebt, Klamotten und Töpfe übereinander gestapelt auf der Konsole.

"Drinnen, im Wagen war es furchtbar. Wir hatten nur Propangas, um Wasser warm zu machen. Es gab kein fließendes Wasser. Klo und Dusche waren kaputt. Zum Waschen haben wir in Töpfen und Pfannen Wasser auf dem Herd warm gemacht. Die Couch war unser Bett. Junior hat mit Kissen auf Fahrer und Beifahrersitz geschlafen. Es war eng, heiß und stickig. Aufs Klo sind wir beim Fast-Food-Laden oder an einer Tankstelle in der Nähe gegangen. Das ging natürlich nur während der Öffnungszeiten zwischen fünf Uhr morgens und elf Uhr nachts und solange wir deren Kunden nicht störten."

Rebecca und Paul haben sich das Leben im Wohnwagen nicht ausgesucht. Anstatt wie Eddie von einem malerischen Ort zum nächsten zu cruisen, lebten sie im Biest unter Freeway-Brücken und in Industrievierteln von Los Angeles, in denen sich niemand freiwillig aufhält.

In der Westküsten-Metropole darf kein Fahrzeug länger als 72 Stunden am selben Ort geparkt werden. Das Biest war nicht registriert und hatte kein Kfz-Kennzeichen. Das Ehepaar war deshalb ständig auf der Flucht vor Parkwächtern und Polizei. Klebte mal wieder eine rote Abschleppwarnung am Wohnmobil, mussten sie es bewegen, ob es gerade anspringen wollte oder nicht. Vanlife ist für das Ehepaar alles andere als eine romantische Idylle.

"Es begann im Februar 2013, als wir im Auto auf einem Walmart-Parkplatz lebten. Da wohnten schon andere in Wohnwagen. Auf diesem Parkplatz brach dann unser Auto endgültig zusammen und bewegte sich nicht mehr. Wir wussten nicht, was wir tun sollten und plötzlich waren fünf, sechs Monate vergangen und wir waren immer noch da."

Einzimmerwohnung in L.A. für 2000 Dollar

Rebecca und Paul waren damals von der Ostküste nach Kalifornien gekommen, hatten Jobs und Unterkunft in Aussicht, hofften sogar auf eine Erbschaft. Doch Rebeccas Schulfreunde, die ihnen ein Zimmer angeboten hatten, vermieteten plötzlich lieber über Airbnb und statt Erbschaft gab es einen Familienstreit vor Gericht, aus dem sie mit leeren Händen hervorgingen. Nach wenigen Monaten in Los Angeles war ihr einziger Besitz das alte Auto, in dem sie die USA durchquert hatten. In dem wollten sie eigentlich nur ein, zwei Wochen schlafen, bis sie etwas Geld gespart und eine Wohnung gefunden hatten.

Leeres Apartment in Los Angeles (Deutschlandradio / Kerstin Zilm)Selbst ein Einzimmerapartment in Los Angeles ist für viele zu teuer. (Deutschlandradio / Kerstin Zilm)

Eine Unterkunft in L.A. zu finden, war schwerer als gedacht. Eine Einzimmerwohnung kostet hier durchschnittlich 2000 Dollar. Paul hatte keine Arbeit. Rebecca verdiente als Managerin bei McDonalds 11,25 Dollar die Stunde, rund 1800 Dollar im Monat. Brutto. Dann verlor Rebecca auch noch ihren Job. Sie konnten sich nicht leisten, das Auto zu reparieren und verkauften es, mieteten ein Motelzimmer und standen, als das Geld ausging, mit ihrem Hab und Gut auf der Straße.

"Wir schieben unser Zeug im Einkaufswagen vor uns her und ich frage mich: Was tun wir jetzt? Wir begannen unter einer Brücke des LA-River zu leben."

Rebecca traute sich vor Angst und Scham nicht, das improvisierte Lager zu verlassen. Paul baute einen Grill aus Flusssteinen, hielt sie in Nächten, in denen sie sich in den Schlaf weinte, fest in seinen Armen und versprach, sie schnell aus der Situation herauszubringen. Der Kriegsveteran, der in mehreren Irak-Einsätzen war, sagt: Ihn hat am meisten belastet, seine Frau so verzweifelt zu sehen.

"Ich hab ihr gesagt, das ist nur ein kleines Hindernis, das wir überwinden müssen. Ich war im Überlebensmodus, wie ich es bei der Armee gelernt hatte. Das war für mich nichts Neues. Ich hab Leute gefunden, die sich mit der Situation auskannten, habe gelernt wo man als Tagelöhner arbeiten und wo man für Flaschen Geld kriegt. Du kannst immer irgendwie Geld kriegen, wenn du welches brauchst. Ich war entschlossen, die Lage zu ändern und hab getan, was notwendig war."

Ein Mann, für den Paul manchmal arbeitete, schenkte ihm sein altes Wohnmobil - das Biest. Rebecca machte sich von dort aus wieder auf Arbeitssuche. Vergeblich. Ohne Adresse, Empfehlungen und gebügelte Kleidung kam sie nie über Bewerbungsgespräche hinaus. Das Geld von Pauls Gelegenheitsjobs und Flaschensammeln reichte nicht für Kaution und Miete. Rebeccas Sohn James rief an und bat, zu ihnen ziehen zu können. Auch der 20-Jährige hatte Job und Unterkunft verloren. Sie machten Platz für ihn auf dem Beifahrersitz.

Irgendwann stand die Polizei neben dem Wohnmobil und drohte es samt Inhalt in wenigen Stunden abzuschleppen.

Ein Sozialarbeiter brachte die Wende

Dieser Tiefpunkt brachte die Wende. Sozialarbeiter Christian Riehl, erfuhr von der Lage der Familie. Das St. Joseph Center, in dem er arbeitet, hilft Armen und Obdachlosen bei der Job- und Wohnungssuche. Das Zentrum hatte gerade eine Abteilung für "Vehicular Homeless" eingerichtet, für Obdachlose, die in Fahrzeugen leben. Deren Zahl steigt in Los Angeles ständig. Wie viele es genau sind, lässt sich nur schätzen, sagt Riehl.

"Mir war das Ausmaß dieses Phänomens nicht klar. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass es das gibt bevor meine Partnerin und ich den Job zugeteilt bekamen. Das war uns neu. Sie waren irgendwie unsichtbar. Jetzt sehe ich sie überall."

Der Sozialarbeiter versprach, zu helfen. Paul hat als Kriegsveteran Anspruch auf Sozial-, Gesundheits- und Wohnungshilfe für sich und seine Familie. Auf dem Weg dorthin sind zahlreiche Formalitäten zu erfüllen. Für Menschen, die seit Jahren ohne festen Wohnsitz leben und keine professionelle Hilfe bekommen, können das unüberwindbare Hürden sein. Paul brauchte als erstes Papiere, um zu beweisen, wer er ist.

"Mit Paul war es schwierig. Er hatte nicht nur eine Familie, drei Personen zum Unterbringen und Hunde. Er hatte nur eine Social Security Card, eine zerrissene Heiratsurkunde und sein Ehrenwort ein Kriegsveteran zu sein. Kein Ausweis. Das war alles, was wir hatten."

Los Angeles hat das größte Obdachlosenproblem der USA

Der Stadtrat von Los Angeles verspricht seit Jahren, für alle Kriegsveteranen, die auf der Straße leben, eine würdevolle Unterkunft zu finden. Bürgermeister Eric Garcetti wiederholte das Gelübde in einer Rede Anfang des Jahres:

"Obdachlosigkeit ist die moralische Herausforderung unserer Zeit. Ich bin empört, dass manche unserer Bürger nicht vor kaltem Regen Schutz finden, schockiert, wenn Menschen, die die Uniform unseres Landes getragen haben an der Straßenecke um Geld betteln. Wir sind nicht hier, um uns mit Obdachlosigkeit zu beschäftigen. Wir werden Obdachlosigkeit beenden."

Eric Garcetti, Bürgermeister von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien bei der Veranstaltung von Deutschlandfunk Kultur und dem Aspen Institute im Schöneberger Rathaus in Berlin (Aspen Institute / Konstantin Gastmann)Eric Garcetti, Bürgermeister von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. (Aspen Institute / Konstantin Gastmann)

Kurz nach der Rede des Bürgermeisters wurden neue Obdachlosenzahlen für Los Angeles veröffentlicht.

"Los Angeles has one of the worst homeless problems in the country."

Los Angeles hat das größte Obdachlosenproblem der USA. Fast 58.000 Menschen haben im Bezirk kein festes Dach über dem Kopf. 23 Prozent mehr als bei der Zählung ein Jahr zuvor. Und das obwohl in den Monaten dazwischen Wohnungen für 14.000 Obdachlose gefunden wurden und obwohl die Bürger von Los Angeles via Volksabstimmung Programme genehmigten, die Milliarden an Steuereinnahmen für die  Lösung des Problems bereit stellen.

Sara Shortt ist Direktorin von C3, einer Organisation, die an Obdachlose Hilfsangebote vermittelt wie psychologische und soziale Unterstützung, Entzug, Rechtshilfe und Unterkünfte. Für Shortt sind die Zahlen keine Überraschung.

"Für Menschen, die im Feld arbeiten war die Entwicklung ziemlich offensichtlich. Auch dass immer mehr Frauen, junge Leute und gebrechliche Ältere auf der Straße leben. Gründe gibt es viele: Die Zahl der Zwangsräumungen ist gestiegen, Gentrifizierung gibt es überall und es ist schwer einen Job zu finden, der das Existenzminimum abdeckt. Leute werden schlicht allein gelassen."

Mit der wachsenden Zahl von Menschen, die in Fahrzeugen leben, wachsen auch die Beschwerden von Bürgern und Geschäftsleuten gegen die mobilen Notunterkünfte vor ihren Häusern. Verschärfte Verbote gegen nächtliches Parken in Wohnvierteln und auf öffentlichen Parkplätzen traten Anfang des Jahres in Los Angeles in Kraft.

Sozialarbeiter Christian Riehl hat seit er in dem Gebiet arbeitet auch dafür Verständnis:

"Geschäfte beschweren sich, weil sie mit den Wohnwagen vor ihren Läden nicht mehr gesehen werden. Wir hatten Fahrzeuge, in denen Feuer ausbrach. Sie sind ein Sicherheitsrisiko. Kloabfälle, die manche Bewohner auf die Straße schütten haben einen scharfen Geruch und sind ein Gesundheitsrisiko. Manche lagern alle möglichen Sachen neben dem Fahrzeug, was wiederum ein Sicherheitsrisiko ist. Vor Kurzem wurde jemand in einem Streit zwischen Fahrzeugbewohnern umgebracht. Die Geschäftsleute fühlen sich nicht mehr sicher und die Polizei muss einschreiten."

Erste Wohnung seit 4,5 Jahren

Rebeccas und Pauls Wohnwagen-Odyssee hat am Ende eine glückliche Wendung genommen. Christian Riehl zeigt ein Video auf seinem Smartphone. Er hat die beiden gefilmt, als sie vor Kurzem den Schlüssel zu ihrer ersten Wohnung seit viereinhalb Jahren bekamen.

"Ohhhh! Kitchen! Living room!"

Mitarbeiter des St. Joseph Center haben die beiden bei ihrem Umzug vom "Biest" in die feste Bleibe in jeder Hinsicht unterstützt. Fast vollkommen finanziert durch Sozialhilfe können Rebecca und Paul hier endlich etwas durchatmen. Möbel und Kleidung sind gespendet. Lebensmittel kaufen sie mit Essensmarken. Rebecca hat sich zur Ausbildung als medizinisch technische Assistentin angemeldet. Sie hat genug vom Fast-Food-Gewerbe. Beide sind wild entschlossen, nie zum Leben im Camper zurückzukehren.

"Ich bin so froh, wache noch immer jeden Tag auf und denke: Wow! ich habe ein Dach über dem Kopf! Es war wunderbar, als mein Mann den Schlüssel bekommen hat und Christian sagte: Das ist dein Schlüssel."

"Sei dankbar für das, was du hast und vergiss nicht, wo du herkommst. Es ist keine Option, wieder dort zu landen. Wir lernen jeden Tag etwas Neues und aus unserer früheren Situation sollte man lernen, wie man rauskommt und nicht zurückkehrt."

Vanlife-Anhänger Eddie reist dem guten Wetter nach

Am Strand von Venice Beach kann Eddie Caeroff unterdessen kaum erwarten, wieder in seinen Vintage-VW-Van einzusteigen. Nach einem Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft aus seiner Mega-Kühlbox will er wieder los.

"Ich werde dem guten Wetter nachreisen. Da wo ich eigentlich hinwollte, ist es zu heiß. Also fahre ich ganz wo anders hin. Leute sagen mir, ich mache einen Traum wahr. Ich dachte erst, ich tu einfach nur etwas, was ich unbedingt tun will, aber vielleicht bedeutet das tatsächlich, einen Traum zu verwirklichen."

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