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Echtzeit | Beitrag vom 10.04.2021

Tricks und TrotzNicht nur für Kinder

Moderation: Martin Böttcher

Ein Mann mit weißer Maske und verschränkten Armen steht vor einer Betonwand (imago/Westend61/zerocreatives)
Wir haben einen Bildwissenschaftler zu Gesichtserkennungstechnologien befragt - und wie man sie umgehen kann. (imago/Westend61/zerocreatives)

Trotzig sein, das gehört zur Kindheit. Doch was bringt Erwachsene und selbst Politiker dazu? In Taiwan änderten gar hunderte Menschen ihren Nachnamen - aus Trotz. Außerdem: Wie man die digitale Gegenwart austricksen kann und was das Heimwegtelefon kann.

"Tricks und Trotz", stehen auf dem Programm dieser "Echtzeit"-Sendung. Eigentlich ist die Trotzphase ein wichtiger Abschnitt im Leben von Kindern. Schaut man sich in Politik und Gesellschaft um, könnte man derweil auf die Idee kommen, dass es so einfach nicht ist. Lydia Heller geht dem Phänomen im Erwachsenenalter nach.

Für eine Rabattaktion versprach eine Restaurantkette in Taiwan Menschen gratis Essen, die "Guiyu" heißen, chinesisch für Lachs. Woraufhin mehrere hundert ihren Namen änderten - was dort möglich ist.

Um Gesichtserkennungstechnologien geht es im Gespräch mit dem Bildwissenschaftler Roland Meyer, der ein Buch darüber geschrieben hat. Und erklärt, wie man die digitale Gegenwart austricksen kann, um nicht zur ausrechenbaren Datenmenge zu werden.

Eine Hilfe für den Gang des Nachts allein durch die Straßen ist das Heimwegtelefon. Martina Weber hat dort angerufen und sich erklären lassen, was die fremde Stimme dann erzählt.

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