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Breitband | Beitrag vom 19.01.2014

TopicSilicon Valley-"Solutionsmus" für Qualitätsjournalismus?

Investigativer Journalismus als Geschäftsmodell

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250 Millionen Dollar - so heißt es zumindest - hat der Milliardär und Ebay-Gründer Pierre Omidyar in das Projekt «The Intercept» gesteckt. Seit Wochen wurde es mit Spannung erwartet, in dieser Woche nun gings los. Auf dieser Plattform wollen drei investigative Reporter um Glenn Greenwald eine neue Art von Journalismus ausprobieren. Greenwald - bekannt geworden durch die NSA-Enthüllungen, die er im vergangenen Jahr im britischen Guardian veröffentlicht hatte - will auf «The Intercept» weiteres Material auswerten, das von Edward Snowden geleakt worden ist. Offenbar ist den drei Journalisten die Jacke des klassischen Verlagsjournalismus zu eng geworden. Könnte sein, dass sie sich von einer Internet-Plattform einfach mehr Handlungsfreiheit versprechen. Welche Konsequenzen hat das für die Publizistik? Darüber sprechen wir  mit dem Politikwissenschaftler Christoph Bieber. Vorab stellt uns Philip Banse «The Intercept» genauer vor.

Foto:  flickr.com CC von Nils Knoblich

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Breitband SendungsüberblickWie Rechte radikalisieren
Die Spurensicherung der Polizei am Tatort in Hanau am Mittwochabend, 19.02.2020. Pappschilder mit Zahlen stehen auf einer Treppe, an dem die Opfer des rechtsextremes Anschlags lagen. (imago / 7aktuell / Simon Adomat )

Festnahmen mutmaßlicher Rechtsterroristen in der einen Woche, ein Terroranschlag mit vielen Toten kurz darauf: Welche Rolle spielt das Netz im Zusammenhang mit rechtem Terror. Außerdem: Die Silicon-Valley-Lobby in Brüssel und Podcasts von der Polizei.Mehr

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