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Breitband | Beitrag vom 05.11.2011

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Wie Behaviour-Design unser Verhalten beeinflusst

Mehr als zwei Stunden am Tag nutzt ein durchschnittlicher User sein Smartphone, sagt eine im Juni diesen Jahres veröffentlichte Studie aus den USA. Facebook, WhatsApp, Instagram und YouTube sind dabei die am meisten frequentierten Apps.

Diese Anwendungen sind dafür gemacht, tief verwurzelte, menschliche Bedürfnisse wie Glücksgefühle, Kontrolle oder Anerkennung zu befriedigen - und uns damit in gewisser Weise von den sozialen Netzwerken oder anderen Apps abhängig zu machen. Möglich ist das durch geschicktes Behaviour Design - also »Verhaltensdesign«, das an der Schnittstelle zwischen Technologie, Psychologie, Ökonomie und Webdesign ansetzt. Matthias Finger erklärt, was dahinter steckt.

Mit welchen Techniken schaffen es die Apps, unser Verhalten zu beeinflussen? Was sind die Voraussetzungen dafür, dass wir uns überhaupt manipulieren lassen? Und wie wichtig ist Behaviour-Design für heutige Technologie-Unternehmen geworden? Über diese Fragen sprechen wir mit Knut Polkehn. Er ist Ingenieurpsychologe und beschäftigt sich mit der Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktionen.

Bild: smile von Matteo Martinello auf Flickr, CC BY

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