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Breitband | Beitrag vom 27.08.2016

TopicDas Ende von "12345"

Lösen biometrische Daten das herkömmliche Passwort ab?

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Die digitale Welt von heute ohne Passwörter? Nicht vorstellbar. Trotzdem ist der Umgang mit den Sicherheitscodes zum einen lästig, zum anderen längst keine Sicherheitsgarantie für die Verschlüsselung privater Daten.

Passwörter lassen sich von entsprechender Rechenkraft auflösen, ein großer Rechner findet ein sechs- oder siebenstelliges Passwort in ein paar Stunden. Google macht schon jetzt einen Schritt in die Zukunft und will bis 2017 passwortgesicherte Anmeldungen für Android-Anwendungen loswerden. Statt "hasilein123" sollen individuelle biometrische Informationen die technischen Daten schützen. So wird zum Beispiel die ganz persönliche Art des Tippens oder die Weise, wie das Smartphone gehalten wird, der Schlüssel zur eigenen Verschlüsselung.

Was bedeutet aber die Nutzung biometrischer Daten für unsere Anonymität? Und welche Auswirkungen hat das auf die Überwachung unserer Aktivitäten? Nach einem Überblick über die Geschichte des Passworts von Jan Rähm ist Konrad Rieck zu Gast. Er ist Professor an der Universität Braunschweig, forscht zu Systemsicherheit und analysiert mit uns im Gespräch die Funktion und Zukunft des Passworts und geht der Frage nach, wie sicher die biometrischen Alternativen sind.

Foto: "Guard your identity" von Tactical Technology Collective, CC BY-SA 2.0

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