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Breitband | Beitrag vom 19.07.2014

Topic"Cognitive Hacking"

Wie Geheimdienste demokratische Prozesse manipulieren

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Sie tragen Namen wie Angry Pirate, Miniature Hero, Predators Face und Rolling Thunder: Was nach Computerspielen klingt, sind die Namen von Programmen, die der britische Geheimdienst Government Communications Headquarters GCHQ entwickelt hat. Das geht hervor aus kürzlich veröffentlichten Unterlagen auf der Nachrichtenwebsite »The Intercept« von Whistleblower Edward Snowden.

Der Skandal um die Geheimdienste erreicht damit neue Dimensionen. Denn Nachrichtendienste können das Netz offenbar nicht mehr nur abhören, sondern auch massenhaft beeinflussen, etwa, wenn es um die Ergebnisse von Online-Abstimmungen oder die Informationen in sozialen Netzwerken geht.

Anne Berger und Vera Linß berichten über die Verhaltensmanipulation durch Onlinetools, und wie weit der britische Geheimdienst dieses «Cognitive Hacking» treibt.

Wie läuft diese Manipulation ab und was bedeutet das? Wir sprechen mit dem IT-Journalisten Peter Welchering darüber, wie diese Tools funktionieren und mit Technikforscher Karsten Weber über die gesellschaftlichen Auswirkungen.

Foto: cc-by Seier+Seier auf flickr

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