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Tonart | Beitrag vom 04.05.2015

"Tinnitracks"Eine App, die vom Tinnitus befreit

Adrian Nötzel im Gespräch mit Martin Böttcher

Nachbildungen menschlicher Ohren, aufgenommen bei der Firma 3B Scientific in Hamburg am 27.5.2003. (picture-alliance / dpa / Volker Heick)
Der Feind im Kopf: Tinnitus ist ein dauerhafter Ton im Ohr. (picture-alliance / dpa / Volker Heick)

Millionen Deutsche leiden unter Tinnitus. Deutsche Erfinder wollen ihnen helfen - mit einer App. Die wurde sogar schon auf einem Tech-Festival in Texas prämiert.

Bei dem einen ist es ein Pfeifen im Ohr, beim anderen ein Rauschen, manche hören ein Summen oder Geräusche wir Klingeln, Zischen, Pulsieren, Hämmern. Ja, das ist er, der berühmte Tinnitus! Millionen Menschen haben ihn schon erlebt oder leiden dauerhaft daran.

Jetzt gibt es eine neue Behandlungsmöglichkeit, genauer gesagt: eine App fürs Smartphone. Sie heißt "Tinnitracks" und arbeitet mit Musik, wenn man will, auch mit der Lieblingsmusik. Adrian Nötzel, Toningenieur aus Hamburg, hat Tinnitracks mitentwickelt. 

Tinnitracks wurde in Hamburg erfunden und vor Kurzem als beste App beim South-by-Southwest-Festival in Texas prämiert. Bislang existiert eine Android-Version, bald folgt auch iOS. Im Interview erklärt Erfinder Adrian Nötzel, wie die App funktioniert. 

 

Mehr zum Thema:

Tinnitus - Der Feind im Ohr
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 23.10.2014)

Schwerpunktthema - Hörsturz
(Deutschlandfunk, Sprechstunde, 15.07.2014)

Musiktherapie - Mit Tönen gegen Tinnitus
(Deutschlandfunk, Sprechstunde, 15.04.2014)

Akustik - Töne, die in einem sind

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