Seit 01:05 Uhr Tonart

Dienstag, 20.11.2018
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Kompressor | Beitrag vom 11.05.2016

Tanztheater zu JugendslangWarum dissen manchmal sein muss

Kadir "Amigo" Memis im Gespräch mit Christine Watty

Podcast abonnieren
In einer Szene des von Kadir "Amigo" Memis am Berliner Hebbel am Ufer inszenierten Tanztheaterstücks "Kellerkinder" tanzen Jugendliche mit ausladenden Bewegungen auf einer Bühne. (Kooné)
Szene des von Kadir "Amigo" Memis am Berliner Hebbel am Ufer inszenierten Tanztheaterstücks "Kellerkinder" (Kooné)

Die Sprache Jugendlicher hört sich für Erwachsene oft an wie eine Flut an Beschimpfungen. Was hinter diesem Spiel der gewalttätigen Worte steckt, will will Kadir "Amigo" Memis in seinem Tanztheaterstück "Kellerkinder" in Berlin herausfinden.

Die Sprache unter Kids auf dem Schulhof und der Straße zielt oft absichtlich unter die Gürtellinie. Für Erwachsene hört sich der Jugendslang oft an wie ein Battle der Beschimpfungen. Macht dissen einfach nur Spaß oder steckt mehr hinter diesem Spiel der gewalttätigen Worte?

Diese Frage macht der Choreograph Kadir "Amigo" Memis zum Ausgangspunkt seines Tanz-Theaterstücks "Kellerkinder", das am Mittwochabend am Hebbel am Ufer in Berlin Premiere hat. Die zerstörerische Kraft der Worte wird hier transformiert in eine tänzerische Reflexion aus Hip-Hop-Tanz und -Battle, Krumping und B-Boying. Wie sich gegen Sprachgewalt antanzen lässt, darüber sprechen wir mit dem Berliner Tänzer und Choreograph Kadir Memis - bekannter unter seinem Künstlernamen Amigo.  

Mehr Informationen zu Kadir "Amigo" Memis' Tanztheaterstück "Kellerkinder" am Hebbel am Ufer in Berlin

Mehr zum Thema

Jugend-Slang wird immer wilder
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 01.04.2011)

Fazit

Uffizien in FlorenzGroße Gruppen müssen extra zahlen
Touristen stehen vor den Uffizien, Florenz 22.07.2014. Florenz Italien PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xMichaelxGottschalkx Tourists Stand before the Uffizi Gallery Florence 22 07 2014 Florence Italy PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xMichaelxGottschalkx (imago stock&people)

Viele Museen in Italien drohen am Andrang der Touristen zu ersticken. Eike Schmidt, Leiter der Uffizien in Florenz, hat nun eine Gruppensteuer von 70 Euro eingeführt: Große Gruppen würden anderen Besuchern die Sicht auf die Kunstwerke versperren.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur