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Echtzeit | Beitrag vom 31.08.2019

Serie "Klassik drastisch"#23 Modest Mussorgski - "Lieder und Tänze des Todes"

Von Devid Striesow und Axel Ranisch

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Devid Striesow hält einen Taktstock, Axel Ranisch trägt einen Motorradhelm (Anja Schäfer/Deutschlandradio)
Devid Striesow (l.) und Axel Ranisch reden heute über Tschaikowskis "Streichquartett Nr. 2" (Anja Schäfer/Deutschlandradio)

Ein Leben wie ein Filmstoff. Die Vita von Modest Mussorgski gibt viel her: adelige Herkunft, obsessive Beziehung zur Mutter, Alkoholismus, früher Tod.

Außerdem noch ein übersichtliches aber eindrucksvolles Werk, zu dem auch dieser etwas unheimliche Liedzyklus für Gesang und Klavier gehört. Wenn der Tod hier die Bühne betritt, in viererlei Gestalt, läuft es einem kalt den Rücken hinunter.

Fazit

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