Seit 13:05 Uhr Länderreport

Freitag, 06.12.2019
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport

Echtzeit | Beitrag vom 29.12.2018

Serie „Klassik drastisch“#18 Verdi ‐ "Requiem"

Von Devid Striesow und Axel Ranisch

Beitrag hören Podcast abonnieren
Das Bild zeigt Devid Striesow, der einen Kaputzenmantel trägt und auf einem Podest steht, einen Taktstock hält. Rechts neben ihm steht Axel Ranisch mit verschränkten Armen. (Anja Schäfer/Deutschlandradio)
Devid Striesow (l.) und Axel Ranisch dirigieren beim Klassik-Hören gerne mit. (Anja Schäfer/Deutschlandradio)

Mit seinem Requiem hat Giuseppe Verdi eine der größten Operetten der Klassik hinterlassen, da sind sich die beiden Klassik-Nerds einig. Gewidmet war das Stück dem Rebell Alessandro Manzoni. Trotz allem ist das eher etwas für Konzertsäle als für eine Kirche.

Eine Kompositionsgattung ist den Klassik-Nerds nicht ganz geheuer, denn sie steht dem Tod ganz nah: das Requiem: "Es hat meistens etwas mit dem Komponisten zu tun, der sie geschrieben hat. Bei Mozart kann man das ganz deutlich sehen", findet Devid Striesow.

Doch in dieser Episode von Klassik Drastisch geht es nicht um Mozart, sondern um Giuseppe Verdi und seine "größte Oper aller Zeiten". Ein Requiem, das der Komponist dem Gesicht der italienischen Freiheitsbewegung Alessandro Manzoni gewidmet hat.

Dabei hat Verdi in den Jahren zuvor nichts geschrieben - sondern stattdessen Schulen, Altenheime und Straßen gebaut. Mit über 70 Jahren komponierte er dann dieses große Stück, welches dann eher doch für ein Konzert geeignet sei, als zum Gedenken der Toten - finden die Klassik-Nerds. Ganz unter dem Motto: "Raus aus der Kirche – rein in die Konzertsäle", meint Axel Ranisch.


Die Spotify-Playlist zu "Klassik drastisch"

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur