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Echtzeit | Beitrag vom 15.12.2018

Serie "Klassik drastisch"#17 Pjotr Iljitsch Tschaikowski – "Streichquartett Nr. 2"

Von Devid Striesow und Axel Ranisch

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Devid Striesow hält einen Taktstock, Axel Ranisch trägt einen Motorradhelm (Anja Schäfer/Deutschlandradio)
Devid Striesow (l.) und Axel Ranisch reden heute über Tschaikowskis "Streichquartett Nr. 2" (Anja Schäfer/Deutschlandradio)

Zerfressen von Liebeskummer schrieb Pjotr Iljitsch Tschaikowski in einer Nacht sein "Streichquartett Nr. 2". Für Axel Ranisch eines der emotionalsten Stücke seines Lieblingskomponisten.

Jetzt wissen wir schon so viel über die Musikvorlieben von Axel und Devid. In dieser Episode von Klassik Drastisch erfahren wir endlich, wer der Lieblingskomponist von Axel ist: Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Axel sagt: "Es gibt keinen Komponisten, der mich so berührt." Tschaikowskis Musik sei so emotional, sagt Devid, dass manche nicht wissen würden, was sie damit anfangen sollen.

Emotional ist auch das Streichquartett, das Axel vorstellt. Eine "pure Liebeserklärung" Tschaikowskis an seinen Klavierschüler Eduard, der sich im Alter von 18 Jahren das Leben nahm. Zerfressen von Schuldgefühlen und Liebeskummer schrieb Tschaikowski ein halbes Jahr später das Stück binnen einer Sitzung. Die Liebesgeschichte werde im Stück wieder lebendig, glaubt Axel. Oder bildet er sich das nur ein?


Die Spotify-Playlist zu "Klassik drastisch"

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