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Breitband | Beitrag vom 25.03.2017

Sendungsüberblick@Susi und @Strolch

Die Themen der Sendung vom 25. März 2017

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GPS-Tracking von Rinderherden, digitalisierte Fleischproduktion und smarte Gadgets für Haustiere: Die technischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben auch Einfluss auf die Tierwelt. Zumindest auf die, die der Mensch prägt, organisiert und kontrolliert, also auf Heim- und Nutztiere.

Das Forschungsprojekt "Das verdatete Tier» beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Tier, Mensch und digitalen Medien. Wir sprechen mit dem Projektleiter und Medienwissenschaftler Stefan Rieger. Und ja, es geht dabei auch um Cat Content.

Puppy Politics

Was haben Welpenbilder und Politik gemeinsam? Auf den ersten Blick: nicht viel bis gar nichts. Der Twitteraccount @EmergencyPuppy aber bringt sie zusammen - und er ist nicht der einzige. Thomas Reintjes über die subversive politische Macht von Tierbabys.

Wem gehören die Daten?

Schon 1983 entschied das Bundesverfassungsgericht, der Einzelne habe kein "Recht im Sinne einer absoluten, uneinschränkbaren Herrschaft über 'seine' Daten". Damals ging es um Informationen, die der Staat erheben wollte - und vor allem waren Daten in den Achtzigern noch etwas ganz anderes als heute. Heute produziert jeder Mensch ständig Daten, egal wo und wann er ein technisches Gerät nutzt oder Teil einer digitalisierten Umgebung ist.

In ihrem Videopodcast sagte die Bundeskanzlerin, es müsse bald auf EU-Ebene entschieden werden, wem die Daten denn gehören würden. Am Beispiel eines Autos nannte sie als mögliche Besitzer den Fahrzeughersteller und den Softwareproduzenten. Aber was ist mit dem Fahrer, um dessen persönliche Daten es hier geht? Diese Problematik besprechen wir mit Ingo Dachwitz, Medienwissenschaftler und Journalist bei netzpolitik.org.

Moderation: Vera Linß und Marcus Richter
Redaktion: Jochen Dreier und Jana Wuttke
Netzmusik: Roland Graffé
Web: Nora Gohlke

Bild: Photographers expand horizons in 2010 Army Digital Photography Contest 110311 von U.S. Army auf Flickr, CC BY

Breitband

Tracking-AppsDas Smartphone als Mini-Panoptikum
Eine Junge Frau schaut auf ihr Handy mit den Augen eines Grafitti im Hintergrund. (imago-images / Emmanuele Contini)

Die Coronakrise scheint die Akzeptanz von Überwachungsmaßnahmen zu erhöhen. Woran liegt das? Der Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler Felix Maschewski beobachtet, wie schnell Menschen sich zu "Kollegen der Erkennungsdienste" machen.Mehr

Corona und die Tech-SzeneWas hilft New York aus der Krise?
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