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Breitband | Beitrag vom 16.01.2016

SendungsüberblickInternet für Inder, geschlossene Foren und Fallout ohne zu töten

Die Themen der Sendung vom 16.01.2016

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Sechzig Prozent der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zum Internet. Das sind immerhin vier Milliarden Menschen, so eine aktuelle Untersuchung der Weltbank. Klar, dass da Ideen gefragt sind, um Abhilfe zu schaffen. Aber nicht jeder Plan ist so gut, wie er vielleicht im ersten Moment klingt. Oder? Facebooks Imageprojekt "Free Basics", mit dem das soziale Netzwerk Millionen Inder kostenlos ins Netz bringen will, stößt jedenfalls auf viel Widerstand - sowohl bei Netzaktivisten, als auch bei der zuständigen Aufsichtsbehörde. Bedrohung der Netzneutralität, Versuch ein Monopol zu schaffen, Datenmissbrauch - die Vorwürfe gegen Facebook wiegen schwer. Wie aber ist Facebooks Vorstoß tatsächlich zu bewerten? Gibt es auch positive Aspekte? Darüber reden wir mit der Politikwissenschaftlerin Jeanette Hofmann, Professorin am Wissenschaftszentrum Berlin und Direktorin des Humboldt-Instituts für Internet und Gesellschaft.

Mit dem Internet ist nicht nur die Vision eines Zugangs für alle verbunden. Auch, dass jeder online frei seine Meinung äußern kann, gehört eigentlich zu den Grundprinzipien des Netzes. Was aber, wenn sich das nicht umsetzen lässt, weil Diskussionsforen überschwemmt werden mit hasserfüllten Wortmeldungen, die kein Social Media-Redakteur mehr managen kann? Matthias Finger hat sich bei den Kollegen vom Deutschlandfunk, Spiegel Online, Welt und tagesschau.de nach ihren Erfahrungen erkundigt.

In Computerspielen geht es oft nicht unbedingt zimperlich zu. Das gilt auch für den Megaseller Fallout 4. In dem Endzeitrollenspiel kann man Miniatombomben abschießen und mit Baseballschlägern Mutantenköpfe einschlagen. Aber kann man das Spiel zocken, ohne jemanden umzubringen? Bewiesen hat das ein amerikanischer Youtubestar. Christian Schiffer erzählt seine Leidensgeschichte.

Die Medien und Meinungen dieser Woche kommen von Tim Wiese, Roland Graffé hat die Netzmusik zusammengestellt. An den Mikrofonen begrüßen Sie Vera Linß und Marcus Richter. Die Redaktion haben Jochen Dreier und Jana Wuttke.

Foto: flickr CC von (vincent desjardins)

Breitband

Blogging-Plattform TumblrNiedergang eines Giganten
Auf Smartphone sind Apps "facebook", "whats app", "instagram", "Twitter", "Tumblr", "Snapchat" und "Messenger" zu sehen. (dpa/Britta Pedersen)

Tumblr galt als eines der wichtigsten Social Networks. 2013 wurde es für 1,1 Milliarden US-Dollar an Yahoo verkauft. Jetzt wechselte das soziale Netzwerk den Besitzer – anscheinend für nur wenige Millionen US-Dollar. Das Netz ist voller Häme.Mehr

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