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Sein und Streit | Beitrag vom 29.07.2018

Sein und Streit – die ganze SendungIdeologien: Wer braucht sie, wem nützen sie?

Moderation: Stephanie Rohde

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Zwei Männer stehen sich mit verschränkten Armen und überlappenden Venndiagramm-Köpfen gegenüber. (imago/Ikon Images)
Ideologische Positionen führen häufig zu Auseinandersetzungen. (imago/Ikon Images)

"Gender-Gaga" versus Patriarchat: Wann eine Position ideologisch ist, könne man klar erkennen, argumentiert der Philosoph Robin Celikates - und führt aus woran.

Mit dem Zusammenbruch des Realsozialismus ist ein neues Zeitalter angebrochen – eines frei von Ideologien. Davon war nicht nur der renommierte Politikwissenschaftler Francis Fukuyama überzeugt; vom ideologiefreien Zeitalter ist auch heute noch überall zu lesen. Gleichzeitig überziehen sich derzeit die verschiedensten Positionen gegenseitig mit dem Vorwurf der Ideologie: zum Beispiel rechtspopulistische, feministische, neoliberale. Wie passt das zusammen, fragen wir den Sozialphilosophen Robin Celikates. Wann kann man sinnvoll von einer Ideologie sprechen? Wie umgehen mit der Rede vom "falschen Bewusstsein"? Und was kann Ideologie-Kritik heute noch leisten?

Philo-Poem: Die ideale Ideologie

"Das ist doch pure Ideologie" - die Kakophonie gegenseitiger Beschimpfungen erinnert unsere philosophische Poetry-Slammerin Lene Morgenstern an einen Hühnerstall. Animal Farm lässt grüßen. Aber ob die Henne einen Ausweg findet ... ?

Kommentar zur Klimaerwärmung

Wir verstehen die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte nicht richtig, wenn wir die Klimafrage nicht in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit rücken, argumentiert Bruno Latour jüngst in seinem "terrestrischen Manifest". Den Eliten geht es schon lange nicht mehr um die Rettung des Planeten, denn sie planen ihre Zukunft im All, ist der französische Philosoph überzeugt. Welche Konsequenzen wir aus Latours Überlegungen ziehen sollten, dazu Dominik Erhards philosophischer Wochenkommentar.

Das philosophische Bestiarium: Der Löwe

Im zweiten Teil unserer Serie zu philosophischen Tiergeschichten geht es um die Spinne. Die hat im westlichen Kulturkreis einen bemerkenswert schlechten Ruf – nicht selten erscheinen die achtbeinigen Tiere als Wiedergänger des Teufels. Florian Werner sieht die Spinne durch die Brille des Philosophen und erkennt: Es ist Zeit für eine Neubewertung.

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