Schach

Der perfekte Sport in der Pandemie

07:50 Minuten
Schwarze Schachfiguren auf einem gelben Untergrund.
Die Figuren sind klar, die Regeln zum Schach kann schon ein Kind lernen, sagt Georgios Souleidis. Und ein Brett brauche es auch nicht. © pexels / Karolina Grabowska
Georgios Souleidis im Gespräch mit Ute Welty · 24.11.2021
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Nicht nur die Schachwelt fiebert der WM in Dubai entgegen. Der Sport hat immer mehr Fans, gerade in der Pandemie. Man könne ihn gut online spielen, sagt der Schach-Influencer Georgios Souleidis. Nur beherrschen werde man das Spiel nie.
Titelverteidiger Magnus Carlsen gegen Herausforderer Ian Nepomniachtchi: So lautet das Eröffnungsspiel bei der Schachweltmeisterschaft in Dubai an diesem Freitag. Die WM sei das „Nonplusultra“ für die Schachwelt, aber auch außerhalb, sagt Georgios Souleidis. Der passionierte Schachspieler, auch bekannt unter dem Namen „The Big Greek“, ist äußerst erfolgreich im Netz: Bei YouTube hat er mehr als 100.000 Abonnenten; über Twitch streamt er regelmäßig.

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Schach als Sport sei geradezu „ideal“ während der Coronapandemie, so Souleidis. Man könne es dank zahlreicher guter Plattformen leicht von zu Hause aus betreiben, auch wenn ein Spiel am Brett natürlich schöner sei. Doch auch online sei eine „gewisse Anspannung“ durchaus da.

Einfache Regeln, aber komplexes Spiel

Souleidis, der den Schachtitel „Internationaler Meister“ trägt, hat nach eigenen Angaben mit zehn Jahren angefangen zu spielen. Er habe in seiner Jugend stunden-, ja tageweise das Schachspielen betrieben. „Das hat mich nie losgelassen“, sagt er. Die Faszination beschreibt er so:
„Die Regeln sind einfach, die kann jeder sofort erlernen, auch kleine Kinder. Aber das Spiel zu beherrschen, das dauert – man beherrscht es nie.“
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