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Lesart / Archiv | Beitrag vom 27.04.2017

Romanfinanzierung per CrowdfundingTim Krohn verkauft Gefühle

Moderation: Joachim Scholl

Der Schriftsteller Tim Krohn zu Gast bei Deutschlandfunk Kultur (Foto: Joachim Scholl)
Der Schriftsteller Tim Krohn zu Gast bei Deutschlandfunk Kultur (Foto: Joachim Scholl)

Tim Krohn will in seinem neuen Roman die Facetten des Mensch-Seins einfangen. Dafür greift der Autor auf die Crowdfunding-Idee zurück und bietet Interessenten an, seine Arbeit zu unterstützen - indem sie bei ihm ein Gefühl kaufen.

Tim Krohn, Jahrgang 1965, zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Schweiz. Er hat bereits einige Bücher veröffentlicht, doch jetzt ist sein wohl originellstes auf den Markt gekommen: "Herr Brechbühl sucht eine Katze" heißt der Roman, der aus 64 miteinander verknüpften Geschichten besteht. Das Besondere daran: jede Geschichte handelt von einem menschlichen Gefühl. Und dieses Gefühl können Interessenten vorher beim Autor käuflich erwerben.

Er habe immer vorgehabt, ein Buch über menschliche Regungen zu schreiben, erzählt Krohn im Deutschlandfunk Kultur. Dafür habe er eine Liste mit über 1000 Begriffen des Mensch-Seins gemacht. "Die Idee war, dass, wer dieses Projekt unterstützen möchte, sich einen dieser Begriffe aussucht und ich schreibe die Geschichte oder dieses Kapitel konkret für diesen Menschen."

Krohn und seine Familie wollten sich auf diese Weise einen Hausumbau finanzieren, was "blendend" funktioniert hat: "Das Geld kam zusammen innerhalb eines Monats." Er habe von 130 Interessenten Aufträge erhalten, ein Kapitel über ein bestimmtes Gefühl zu verfassen. Alle hingen über einen Episodenroman über ein Haus in Zürich zusammen: "Ich habe ein Arsenal an Figuren, ich habe einen Schauplatz und ich habe eine Zeitachse - und ich muss nur noch herausfinden, zu welcher meiner Figuren passt das Gefühl in dem Moment, in dem der Roman gerade angekommen ist, am besten."

Am Anfang habe er eine "Riesenangst" vor den vielen Geschichten gehabt, so Krohn. "Aber das ging erstaunlich gut und hat Spaß gemacht und ich hatte immer das Gefühl, ich bin ja erst am Anfang." Inzwischen sei der Roman auf 200 Geschichten angewachsen - ein Fünftel der geplanten 1000 menschlichen Regungen, die der Autor in den folgenden Bänden beschreiben möchte. Seine Figuren seien lebendig und entwickelten sich immer weiter. Krohn über seine Arbeit: "Ich habe immer noch das Gefühl, ich bin ja erst in den Startlöchern."


Das Interview im Wortlaut:

Joachim Scholl: Tim Krohn ist Jahrgang 1965, gebürtiger Westfale, aber längst einer der erfolgreichsten Schriftsteller. In der Schweiz lebt er schon seit seinem ersten Lebensjahr. Viele interessante Bücher hat Tim Krohn geschrieben, aber jetzt ist sein mit Abstand wohl originellstes auf dem Markt: "Herr Brechbühl sucht eine Katze", so heißt der Roman, mit dem Untertitel "Menschliche Regungen, Band 1". Es sind 64 miteinander verknüpfte Geschichten, eine jede wurde individuell inspiriert und finanziert sogar mittels Crowdfunding. Guten Tag, Tim Krohn!

Tim Krohn: Guten Tag!

Scholl: Sie waren nicht mehr jung und brauchten Geld – wozu?

Krohn: Meine Mutter ist alt und kann nicht mehr allein leben. Wir wollten sie zu uns nehmen, aber wir leben in einem Bauernhaus, das ein paar Hundert Jahre alt ist und so meterdicke Mauern hat und ganz schwierige Treppen und ein Bad nur im zweiten Stock. Das schafft sie nicht mehr. Also mussten wir ihr ein Bad einbauen. Das wurde sehr teuer oder wäre teuer geworden. Das Geld hatten wir nicht, damit wir sie zu uns nehmen können. Als Schriftsteller verdient man ja auch nicht so auf die Schnelle mal 40.000 Franken, und so kam ich dann halt auf die Idee, dieses Crowdfunding zu machen.

Scholl: Wie hat das funktioniert?

Krohn: Blendend. Die Idee ist ja die – ich hatte immer vor, ein Buch zu machen über die menschlichen Regungen, also menschliche Gefühle und Charakterzüge, und hatte eine Liste gesammelt. Inzwischen sind es gegen tausend Begriffe, also tausend Facetten des Menschseins. Und die Idee war, dass, wer das Projekt unterstützen möchte, sich einen dieser Begriffe aussucht, und ich schreibe die Geschichte oder das Kapitel über dieses Gefühl konkret für diesen Menschen, denn er kann sich noch zwei, drei Wörter oder Zahlen oder Namen, kann er mir diktieren, die in der Geschichte vorkommen sollen und die sozusagen für mich das Sandkorn sind, an dem sich die Auster, die Perle gestaltet. Das Geld kam zusammen innerhalb eines Monats. Aber ich hatte auch 130 Aufträge für Kapitel oder Geschichten dieses Projekts.

Scholl: 130 Leute haben sich gemeldet. Was mussten sie bezahlen für eine Geschichte?

Krohn: Das ist ganz unterschiedlich. Man konnte auch einfach nur ein bisschen, ein paar Franken geben, und dann bekam man nur eine Postkarte. Aber die billigste Geschichte gab es ab 250 Franken. Oder es gibt die Möglichkeit, dass man bei uns ein paar Tage Ferien macht, und ich mache noch eine kleine Zimmerlesung. Weil wir leben wirklich sehr idyllisch in der ???, eigentlich Alpensüdseite, ganz nahe bei Italien, zehn Minuten von der Grenze. Und das kostet dann 750 Franken beispielsweise.

Scholl: Das ist wirklich eine clevere Idee, sozusagen also die Premiumvariante, so mit Kennenlernen des Autors und Familienanschluss.

Krohn: Also wirklich premium ist ein Workshop, ein Schreibworkshop, den man auch privat bei uns besuchen konnte. Der kostet dann ein paar Tausend.

Scholl: Kost und Logis dann inbegriffen.

Krohn: Ja, genau.

Scholl: Wer hat denn da so alles mitgemacht?

Krohn: Ganz unterschiedliche Leute. Ein paar Kolleginnen und Kollegen, also zum Beispiel die Ruth Schweikert, Schriftstellerin, oder auch der Architekt Peter Zumthor, den ich von früher kenne. Aber auch Leserinnen und Leser, die ich gar nicht kannte, die ich kennengelernt habe über dieses Projekt. Es ist ja auch so, ich habe nicht das Gefühl, ich habe ein Buch geschrieben, sondern es ist wirklich ein Gemeinschaftsprojekt. Auch, wenn ich alles geschrieben habe und ich verantworte die Inhalte, und ich lasse mir da auch nicht dreinreden, auch nicht von den Leuten, die Geld gegeben haben. Es ist trotzdem das Gefühl, dass man in einer Gemeinschaft ist und sich austauscht, wie man es als Schriftsteller sonst nicht hat.

Von "aalglatt" bis "zynisch"

Scholl: Kommen wir mal zu den Begriffen. Die rangieren so von A wie aalglatt bis Z wie zynisch. Sie sagten schon selbst, tausend sind es mittlerweile. In diesem ersten Band sind so Begriffe wie Barmherzigkeit versammelt, Demut, Begeisterung, aber auch so ein bisschen schräge, Asexualität, Androgynie, Mysterium – können Sie uns mal an einem Beispiel schildern, Tim Krohn, wie so eine Geschichte dann entstanden ist?

Krohn: Sie entstehen immer gleich. Ich habe diese Regung, eben beispielsweise Kränkung, und dann gibt mir der Mensch, der mir den Auftrag gegeben hat, noch zwei, drei andere Wörter. Das kann irgendetwas sein, Qualle beispielsweise und Treppe und zweigleisig …

Scholl: Das müssen Sie dann mit verarbeiten.

Krohn: Genau. Und es ist so, dass ich – abends, bevor ich ins Bett gehe, nehme ich diese Begriffe mit in den Schlaf, und am nächsten Tag, also morgens ist dann Kinderzeit, weil wir haben kleine Kinder. Aber nach dem Mittagessen gehe ich dann damit schwanger sozusagen. Ich gehe noch kurz spazieren und schaue einfach – ich muss dazu sagen, das ist ein Roman. Ich habe ein Arsenal an Figuren, und ich habe einen Schauplatz und ich habe eine Zeitachse. Und ich muss also nur noch herausfinden, zu welcher meiner Figuren passt dieses Gefühl in diesem Moment, in dem der Roman jetzt gerade angekommen ist, am besten.

Scholl: Es ist ein Episodenroman mit einem ganz schlauen Kniff. Sie haben die Gefühle nämlich auf die Bewohner eines Hauses verteilt. Was ist das für ein Haus?

Krohn: Es ist ein Genossenschaftshaus in Zürich in einem eher ärmlichen Quartier. Ein Genossenschaftshaus einer Transportgenossenschaft. Es ist ein Tramfahrer dabei, es sind Postbeamte dabei, aber auch junge Studenten, eine alleinerziehende Mutter, eine Schauspielerin, die sich nie dreinreden lassen will und auch keine Jobs hat. Ganz alte Menschen, also ein Ehepaar über 80, das schon lange sterben will, aber sie können sich nicht einigen, wer zuerst und wie genau. Und sie sind auch noch viel zu lebendig. Also eine Genossenschaft, in der ich selbst 20 Jahre gelebt habe, muss ich sagen, und die ich eigentlich sehr gut kenne.

Scholl: Aber das heißt dann sozusagen, Sie haben dann einen Begriff, vorhin sagten Sie Kränkung, und dann gucken Sie, in welche Etage, in welche Wohnung dieses Wort passt, oder dass Ihnen dann eine Geschichte dazu einfällt.

Krohn: Genau. Bei Kränkung ist es zum Beispiel die Titelfigur, der Herr Brechbühl, der ein pensionierter Tramfahrer ist und wirklich ein Star war, solange er noch fuhr. Und er hatte nichts anderes. Der hatte keine Frau, der hatte keine Kinder, der hatte nur sein Tram und war der beste Bergfahrer der Schweiz, der bis Nordkorea gereist ist, um dort den Leuten Tramfahren beizubringen. Als er pensioniert ist, gibt es ein wichtiges Symposium zum Tramfahren, und er ist nicht eingeladen.

Scholl: Das ist eine Kränkung.

Krohn: Das ist eine Kränkung, vor allem, es wird nicht rückgängig gemacht.

Eilgeschichten kosten mehr

Scholl: Jetzt haben Sie schon ein bisschen erzählt, wie das dann so geht. Sie kriegen den Begriff, dann gehen Sie damit schwanger. Ich meine, das ist schon ein ganz schön enges Korsett. Gibt es auch einen Zeitdruck, sagen die Leute, so, jetzt komm aber mal zu Potte, ich will was für mein Geld?

Krohn: Das ist einer der Modi. Man kann eine Eilgeschichte bestellen, die kostet etwas mehr.

Scholl: Das gibt es auch noch, ja?

Krohn: Ja, das ist alles geordnet. Sonst geht es wirklich strikt nach Eingang. Die Gefühle werden abgehandelt in der Reihenfolge, wie die Leute sie wünschen. Das Korsett ist natürlich sowieso gesteckt. Von diesem Projekt leben wir nicht. Das Geld ging tatsächlich in dieses Bad, und jetzt, wenn es weitergeht, geht es erst mal einfach in das Geld, das ich halt brauche für meine Mutter, damit die bei uns leben kann, denn die hat kein Geld. Und ich muss ja auch noch meine Familie ernähren. Das heißt, wir haben einen ganz klassischen Zeitdruck.

Scholl: Aber das hört sich immerhin sozusagen nach einem ständigen Job an sozusagen, jeden Tag an den Schreibtisch gehen, jeden Tag eine Geschichte, 200 Euro verdienen. Aber jetzt mal weg vom Geld. Gab es denn auch so Begriffe, die schwer zu schreiben waren oder auch vielleicht dann mit irgendwelchen Zutaten, die Sie ein bisschen doof fanden, und Sie kauten dann so im übertragenen Sinn am Bleistift und sagten, Mensch, was soll mir denn dazu einfallen?

Krohn: Es gibt Tage, an denen alles schwerer fällt. Ich habe gelernt, nicht darauf zu achten. Manchmal kämpft man sich so durch und hat so das Gefühl, was ist denn das jetzt ,was ich hier mache, und ich komm nicht zu Potte, und es ist mir viel zu schwer. Und nachher kommt meine Frau, die meine erste Leserin ist, und sagt, das ist eine deiner schönsten Geschichten geworden. Man kann nicht drauf gehen. Aber natürlich ist es viel schwieriger, wenn jemand beispielsweise einen Begriff wie Harmonie wählt und dazu dann Chopin-Musik, Kerzenlicht und noch Umarmung beispielsweise – da kann man ja nur dann dagegen arbeiten. Wenn jetzt jemand zum Beispiel Romantik wählen würde und Totschlag und grellrot und, was wollen wir noch haben, Fahrradfahren, dann gibt das schon einen dreidimensionalen Raum, in dem man sich bewegen kann.

Scholl: Fahrradfahren eine Gefühlsregung, eine moderne?

Krohn: Nein, die Zusatzbegriffe müssen ja keine Regungen sein. Das sind irgendwelche private Wörter, von denen ich auch nicht weiß, warum sie den Menschen wichtig sind, an denen sich aber einfach die Geschichte kristallisiert.

Scholl: Was bedeutet Ihnen dieser Kontakt mit den Lesern. Normalerweise ist ja der Leser für den Autor das ominös unbekannte Wesen, und man hat ihn nicht so richtig vor Augen. Jetzt ist er sozusagen ständig präsent. Jemand, der einem, wenn man so will, auch ein bisschen auf die Pelle rückt.

Krohn: Ja, aber ich weiß nicht, ob es auch eine Schweizer Eigenheit ist oder einfach nur von meinem Schreiben: Ich hatte immer viel Kontakt mit meinen Leserinnen und Lesern. Ich werde viel angesprochen von Menschen, die meine Bücher gelesen haben, auch auf der Straße, von irgendwem, die auch mit mir diskutieren wollen. Ja, dieser Entschluss, wieso ist der jetzt so, und müsste man nicht, und so. Ich habe das immer sehr genossen.

Scholl: Das Projekt hat sich jetzt enorm ausgeweitet. Ihr Verlag, Galiani, war auch so hin und weg, dass bis nächstes Jahr zwei weitere Bände erscheinen sollen, insgesamt ist von sieben die Rede, mit den über tausend Begriffen.

Krohn: Nein, noch mehr. Wenn es wirklich die tausend sein sollen, dann werden es ungefähr 15.

Am Anfang stand eine Riesenangst

Scholl: Das hört sich trotzdem nach enzyklopädischer Akkordarbeit an. Wird es Ihnen da nicht ein bisschen schwummerig? Das ist ja wie Proust auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

Krohn: Doch, natürlich wird mir schwummerig. Aber ich meine, diese ersten 130 Geschichten, als ich die geschrieben hatte, davor hatte ich ja eine Riesenangst schon und dachte, das schaffe ich ja nie, weil meine letzten Erzählbände hatten acht oder neun Geschichten. Aber das ging erstaunlich gut und hat Spaß gemacht und hätte immer noch das Gefühl, ich bin immer noch am Anfang. Das hat sich nicht fast totgeschrieben. Meine Figuren fangen wirklich – also sie sind sehr lebendig und entwickeln sich weiter. Und dann kam der Verlag auch gleich und hat gesagt, mach weiter, wir wollen einen dritten Band. Und jetzt sind 200 Geschichten geschrieben. Das wäre ein Fünftel des Ganzen, und immer noch habe ich das Gefühl, ich bin eigentlich erst in den Startlöchern. Es kann sein, dass ich nach 500 Geschichten merke, jetzt hat sich diese Achse erledigt, und dann muss ich halt was Neues mir ausdenken.

Scholl: Welche Begriffe gäbe es denn noch zu kaufen.

Krohn: Alle möglichen. Im Buch vorne drin ist die ganze Liste.

Scholl: Im Umschlag ist irgendwie so ganz klein gedruckt, irgendwie Hunderte oder Tausende: Geselligkeit, Gesundheit, Gewitztheit, Gewöhnlichkeit, Mitteilsamkeit, Monogamie. Die fett gedruckten sind weg, nicht?

Krohn: Die fett gedruckten sind weg, genau, und die anderen sind alle noch zu haben beziehungsweise jetzt sind ja noch zwei andere Bände. Es wird immer geschwärzter, das Vorsatzpapier.

Scholl: Dürfen auch Institutionen Begriffe kaufen, also zum Beispiel Deutschlandradio Kultur darf einen Begriff kaufen, und dann schreiben Sie eine schöne Deutschlandradio-Kultur-Geschichte?

Krohn: Ja, natürlich. Ich rede ja nicht vom Kaufen, ich rede vom Unterstützen.

Scholl: Das trage ich mal in unsere Redaktion, und dann kommen dann so schöne Begriffe wie Deutschlandradio Kultur, das beste Radio der Welt, und die tollsten Mitarbeiter, das muss dann vorkommen.

Krohn: Das würde ich gern machen.

Scholl: Ich meine, das wäre natürlich sozusagen noch die Weiterung. Stellen Sie sich mal vor, wenn die Crédit Suisse, die Bank, oder die UBS, große Schweizer Firmen sich melden, schreib uns doch mal eine schöne Geschichte, Tim.

Krohn: Ja, das mit dem Schön, das haben sie ja dann nicht im Griff, Gott sei Dank. Also das gibt es manchmal, dass eine – aber das war jetzt sehr selten. Aber es kam schon vor, dass eine Firma kommt und eine Geschichte mit zum Beispiel, eine ganz altehrwürdige Möbelfabrik im Glahner Land, wo ich aufgewachsen bin, Horgenglahus heißen die, die haben auch Möbel hier in Berlin, findet man in vielen Restaurants, wenn man die Stühle umdreht, sind das Horgenglahus-Stühle. Und die kamen zu mir und wollten eine Geschichte einfach über sich. Ich meine, das ist ein ganz altehrwürdiges Handwerk, weil die noch mit 100-jährigen Maschinen arbeiten und ihre Arbeiter seit 50 Jahren bei ihnen angestellt sind. Da fällt es mir nicht schwer. Wenn jetzt die UBS käme, dann würde wahrscheinlich daraus eine Geschichte, wo die Geschäftsleitung nicht nur Freude hätte.

Scholl: Wir werden dieses Projekt verfolgen. Tim Krohn, toi, toi, toi für alles Weitere und erst mal danke schön für Ihren Besuch!

Krohn: Ich danke auch!

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio Kultur macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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