Robert Cray Band

Der amerikanische Bluesmusiker Robert Cray © picture alliance / dpa / epa anp Jannink
26.10.2011
B.B. King erkannte in dem Gitarristen Robert Cray bereits 1988 seinen "legitimen Nachfolger", den der renommierte New Musical Express als "heißesten Bluesmann, der niemals Baumwolle pflückte", identifizierte. Unter dem Einfluss authentischer Großstadt-Zwölftakter, Südstaaten-R&B, Memphis Soul, Gospel und zeitgemäßem Rock entwickelte der heute 58-Jährige aus Columbus, Georgia, seinen typischen, äußerst eingängigen Bluessound, den er mit einem warmen Timbre veredelte.
Seit 1978 veröffentlichte der geschmeidige Sänger, charmante Entertainer und elegante Gitarrist regelmäßig Alben, die auf Spitzenplätze in den Blues-Charts abonniert waren. Neben den eigenen Studioproduktionen und den damit verbundenen US- und Welttourneen fand der fünffache Grammy-Gewinner ausreichend Zeit, um Kollegen wie John Lee Hooker, Mick Jagger, Eric Clapton, Albert Collins, die "Doobie Brothers" oder Johnny Rivers zu begleiten. Mit den "Rolling Stones" tourte er mit großem Erfolg durch Nordamerika.
Robert Cray hat ein Händchen für erfolgversprechende Ingredienzen aus Blues, Rock, Soul und Pop und ist mit diesem relaxten Stilmix seit mehr als drei Jahrzehnten mitverantwortlich für eine lebendige Bluesszene. Seine europäischen Fans finden sich in Skandinavien, Deutschland und vor allem in Großbritannien.

Da verwundert es nicht, dass Cray sein erstes und bislang einziges offizielles Live-Projekt 2006 in der Londoner Royal Albert Hall realisierte. Der Cray-Clan buchte den ehrwürdigen Schauplatz für eine Woche und wählte aus sechs Konzerten 100 Minuten für das Doppelalbum "Live From Across The Pond" aus, das am 13. September 2006 von dem deutschen Label Blue Rose Records veröffentlicht wurde.



In Concert: Robert Cray Band
"Live From Across The Pond" (London, 2006)
Moderation: Christian Graf