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Literatur / Archiv | Beitrag vom 14.11.2006

Risse im Paradies

Literatur aus Thailand

Eine Sendung von Jörn Klare

Nach der Katastrophe auf der beliebten Urlaubsinsel  Phuket in Thailand (AP)
Nach der Katastrophe auf der beliebten Urlaubsinsel Phuket in Thailand (AP)

Wuchtige Palmen, endlose Strände, prächtige Kulturdenkmäler, freundliche Menschen - aus der Ferne oder auch oberflächlichen Nähe betrachtet wirkt Thailand wie eine endlose Postkartenserie. Selbst ein Militärputsch wie im September diesen Jahres ändert daran kaum etwas. Wesentlich verheerender sind da die Bilder der nun bald zwei Jahre zurückliegenden Tsunami-Fluten.

Doch dass Thailand danach in den westlichen Medien immer wieder als "verlorenes Paradies" beschrieben wurde, stört Rattawut Lapcharoensap. Denn als "Paradies" hat der junge Autor seine Heimat nie empfunden. Und tatsächlich entspricht das Thailand, das er in seinem Buch "Sightseeing" beschreibt, ganz und gar nicht den im Westen so beliebten Klischees einer heilen Welt.

Wer sich mit der zeitgenössischen Literatur des Landes auseinandersetzt, dem offenbart sich ein gesellschaftlicher Alltag voller Widersprüche und Gegensätze - problematisch, vielschichtig und faszinierend.

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Manuskript: Risse im Paradies

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