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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 31.12.2014

QuerfeldeinEin schräger Ausblick auf das neue Jahr

Von Maike Strietholt, Klaus Nothnagel, Eleonora Pauli, Knut Benzner und Jens Rosbach

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Dirk Englisch, Tropenarzt des Auswärtigen Amt, drückt am 11.04.2014 in Berlin aufgezogenes Wasser aus einer Spritze. (dpa / picture alliance / Daniel Naupold)
Visionen fürs neue Jahr? Nur dann dürfen Sie zum Arzt! (dpa / picture alliance / Daniel Naupold)

Mit Blick auf das neue Jahr kann eine Zusammenfassung des Wichtigsten die eine oder andere Überraschung ersparen. So wird zum Beispiel die Paprika Gemüse des Jahres, Hamburg vor allem viel verlieren und Berlin das Jahr gleich ganz verschlafen. In jedem Fall gilt: Nur wer Visionen hat, darf auch zum Arzt. In diesem Sinn wünschen wir: guten Rutsch!

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Von Maike Strietholt

Wann, wenn nicht heute, ist der Zeitpunkt perfekt, alte Bärte endlich abzuschneiden. Frisch ins neue Jahr zu starten. Unsere Autorin meint, das sei dringend notwendig, schließlich wuchert bei vielen Großstadtmännern nun schon ein ganzes Jahr das Gesichtshaar. Bleibt die bange Frage: Was wird wohl der Trend, der folgt? Hoffentlich schreiben wir in einem Jahr an dieser Stelle nicht: alte Zöpfe abschneiden!

(imago / JuNiArt)Was folgt wohl auf den Trend des wuchernden Gesichtshaars? (imago / JuNiArt)

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Von Klaus Nothnagel

Was für ein schlechtes Jahr für Deutschlands Kutter Nummer 1! Das Traumschiff: insolvent und auf Zwangspause vor Gibraltar. 2015 wird Traumschiff erstmal ohne Schiff gedreht. Und dann? Wird es der Besatzung ergehen, wie einst den sogenannten Schleckerfrauen? Wir müssen jetzt einen Satz sagen, der so gar nicht zum Traumschiff passt: Es sieht nicht gut aus.

MS Traumschiff Deutschland in Nordnorwegen. (picture-alliance / dpa / Hinrich Bäsemann)Sieht nicht sehr gut aus: MS Traumschiff Deutschland - hier in Nordnorwegen. (picture-alliance / dpa / Hinrich Bäsemann)

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Von Eleonora Pauli

Dem "Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt"haben wir das Gemüse des Jahres zu verdanken. Seit 1999 wird das gekürt, damals war es die Puffbohne und nun endlich, etliche Jahre später, kommt das – nach der Puffbohne – zweitpolitischste Gemüse endlich nach vorn: die Paprika. Fast wäre es, nutzpflanzenvielfalttechnisch zu spät gewesen, die gelbe Paprika kauft ja kaum noch einer…

Gelbe Paprikaschoten liegen nebeneinander. (imago / Dean Pictures)Gemüse des Jahres 2015: gelbe Paprikaschoten (imago / Dean Pictures)

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Von Knut Benzner

Auch in Hamburg wird es Mitte Februar um die Frage gehen: Verschwindet die gelbe Paprika aus dem politischen Gemüseladen. Ansonsten geht es in Hamburg 2015 viel um Sport: die Frage, ob die Elbe vertieft wird, damit man in ihr auch ordentliche Schwimmwettbewerbe zu Olympia abhalten kann. Dazu gehört natürlich die Frage, ob die Hansestadt überhaupt für Olympia antreten darf oder gegen den Konkurrenten Berlin verliert. Und apropos verlieren: Da ist ja noch der HSV. Diesige Aussichten.

Teile des Hamburger Hafens und die Elbe im Licht der untergehenden Sonne. (picture alliance / dpa)Vertieft oder nicht: Die Hamburger Elbe (picture alliance / dpa)

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Von Jens Rosbach

Was kommt 2015 auf den Berliner zu? Eine Zeitung aus der Hauptstadt listete kürzlich auf: höhere Fahrpreise. Merkt vermutlich kaum einer, wir fahren ja fast alle schwarz. Eine leichte Steuerentlastung. Merkt auch kaum einer, wer verdient hier schon ausreichend, um Steuern zu zahlen. Höhere Belastungen für Gutverdiener. Gibt‘s ja kaum welche. Sie merken: kaum Veränderung im neuen Jahr. Berlin muss sich ja auch erholen von den großen Veränderungen: Wowi weg, Müller da. Müller wer? Na, Sie werden den schon noch kennenlernen. Vielleicht. 

(dpa, picture alliance, Britta Pedersen)Den werden Sie vielleicht noch kennenlernen: Berlins neuer Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) (dpa, picture alliance, Britta Pedersen)

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