Samstag, 19.06.2021
 
Tagesprogramm Montag, 24. Mai 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Ulrike Klobes

Eigentlich hatte der brasilianische Pianist Arthur Moreira Lima den Sieg des Warschauer Chopin-Wettbewerbs 1965 so gut wie sicher in der Tasche. Doch dann tauchte plötzlich eine junge Pianistin aus Argentinien auf, kam, sah und siegte: Martha Argerich. Über diesen Triumph, mit dem die „Löwin am Klavier“ den Grundstein für ihre beachtliche Karriere gelegt hat, ist jetzt ein Dokumentarfilm entstanden. „Martha Argerich in Warschau“ nennt er sich, ab dem 20 Juni ist er auf arte und anschließend in der arte-Mediathek zu sehen. Über die Entstehung des Films und über das Phänomen Argerich berichtet einer der beiden Autoren, Holger Preuße. Außerdem gratulieren wir der Sing-Akademie zu Berlin zu ihrem 230. Geburtstag und stellen lohenswerte Neuerscheinungen vor.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Stefan Lang

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Die Christengemeinschaft

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Das Heilige ist unberechenbar
Warum der Geist weht, wo er will
Von Uwe Birnstein, München
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Sommer auf Balkonien (2/2)
Von Rusalka Reh
Gelesen von Lyonel Holländer
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Moderation: Tim Wiese

Über die Sommerferien leben die Kinder Lenka und Pontus im Königreich Balkonien. Ein kleines Paradies, würden sich Mama und Papa nur nicht so oft streiten.

Da sie nicht in die Ferien fahren können, dürfen Pontus und Lenka den großen Balkon den Sommer über ganz für sich allein haben. Sie mussten Mama und Papa nur versprechen, nicht hinunterzuspringen. Die beiden Kinder planen ein Sommerfest in ihrem neuen Königreich Balkonien. Sämtliche Regenten der umliegenden Königreiche sollen kommen. Natürlich haben sie auch Mama und Papa eingeladen. Vielleicht hören die beiden dann endlich auf, sich zu streiten.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Eine Kindheit in Warschau (2/2)
Von Marike Opladen nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Isaac Bashevis Singer
Ab 8 Jahre
Regie: Jörg Jannings
Mit: Wolfgang Unterzaucher, Monika Hansen, Vladimir Weigel, Elias Oliver, Elias Patrick, Gideon Botsch, Renate Gookmann, Max Grothusen, Detmar Jarosch, Walter Pfeil, Edith Robbers, Robert Rosenzweig, Li Stolze, Herbert Weißbach
Produktion: RIAS Berlin 1981
Moderation: Tim Wiese

„Bei uns zu Hause wisperte es in allen Ecken und Winkeln von Geschichten und Märchen und Sagen“, sagte der jüdische Autor Isaac Bashevis Singer. Geboren wurde er 1904 in Polen, und dort verlebte er auch seine Kindheit und Jugend. Singers Erinnerungen an Warschau, die Stadt, in der er bis zu seiner Emigration 1935 lebte, an die Krochmalna 10, wo er mit seiner Familie wohnte, und vor allem an die Menschen jener längst vergangenen Jahre, die ihn durch seine Kindheit begleiteten, bilden den Hintergrund der Geschichten, die unser zweiteiliges Hörspiel erzählt.
Sie sind „reich an Komischem und Tragischem, Besonderem und Weisem, voll Verrücktheit, Ursprünglichkeit und Redlichkeit“.

Der jiddisch schreibende amerikanische Schriftsteller und Kinderbuchautor Isaac Bashevis Singer (1902-1991) war der Meinung, dass es keine prinzipielle Scheidung zwischen Geschichten für Erwachsene und solchen für Kinder gibt. Dadurch wurden seine Bücher und Erzählungen reizvoll für Kinder und Erwachsene. Denn obwohl sie alle ursprünglich in Jiddisch verfasst und erst nachträglich übersetzt wurden, zeichnen sie sich vor allem durch Einfachheit und Klarheit der Sprache aus. Dazu kommen sein Sinn für Humor, seine scharfe Beobachtungsgabe, aber auch seine immer durchscheinende Wertschätzung von Menschlichkeit, Moral und Religion.

Issac Bashevis Singer wurde 1969 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. 1978 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Im Gespräch

Geiger Gidon Kremer im Gespräch mit Susanne Führer

Gidon Kremer ist nicht nur als Musiker bekannt, sondern auch als ein Mensch, der sich einsetzt - für die Kunst und gegen die Diktatur. Geboren wurde der Geiger in Riga - in eine deutsch-schwedisch-lettisch-jüdische Familie. Ein Leben, in dem bis heute viele Geschichten und reichlich Geschichte aufeinandertreffen.

11:00 Nachrichten

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Die Reportage

Haus auf Rädern  
Im Schlafwagen von Moskau bis Nizza
Von Philipp Lemmerich
(Wdh. v. 05.01.2020)

Nachtzüge werden in Europa immer seltener. Seitdem sich die Deutsche Bahn 2016 aus dem Geschäft zurückgezogen hat, spielen sie in Deutschland kaum eine Rolle mehr. Doch es gibt noch Verbindungen, die Europa im Schlaf miteinander verbinden.
Eine davon ist der Moskau-Nizza-Express. Im 19. Jahrhundert brachte er russische Adelige zum Urlaub an die französische Mittelmeerküste. Nach langer Pause nahm die russische Eisenbahngesellschaft 2010 die Verbindung wieder auf. Seitdem geht es in 49 Stunden bis an die Côte d’Azur. Unser Autor Philipp Lemmerich ist mitgefahren und hat die Passagiere gefragt: Was denken sie über die Idee Europa, während sie über 3.300 Kilometer quer durch sieben Länder zurücklegen?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Zeitfragen

"Achtung, Wirus!"
Wie man sich vor Ansteckung schützt
Von Florian Felix Weyh

Wer nicht Kaspar Hauser heißt, kommt unweigerlich aus einer Herkunftsfamilie. Ihr entronnen, darf er endlich ein Ich sein. Darf er? Nein! Die Familie lässt ihn nie aus ihren Fängen, und an jeder Ecke lauern lockend und schmeichelnd, drohend und herrschend neue Kollektive und Gemeinschaften, Teams und Banden, Cliquen und Clans. Sie tarnen ihre Absichten mit Vokabeln wie Gemeinschaft, Gemeinwohl, Gemeinsinn, wollen das Individuum aber bis zur Unkenntlichkeit vereinnahmen. Die Menschheitsgeschichte hat gezeigt: Das Wir ist keine Verheißung, sondern eine Gefahr. Im Großen ballte es sich zu Armeen zusammen und gebiert Diktaturen, im Kleinen ist es für Duckmäuserei und Verantwortungsdiffusion verantwortlich. Ein Kollektivgewissen gibt es nicht, nur Individuen sind moralfähig. Vom „Wirus“ sollte man sich daher keinesfalls anstecken lassen und muss dazu erkennen, wo es überhaupt grassiert. Der Autor stellt ein Diagnosetool zur Verfügung und warnt: Achtung, Wirus!

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Musik im Gespräch

Frühling des Jahrhunderts
"Le sacre du printemps" von Igor Strawinsky
Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
Moderation: Olaf Wilhelmer

15:00 Nachrichten

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Solowerke von Max Reger, Fritz Kreisler, Richard Strauss, Sergej Prokofjew u.a.

Sueye Park, Violine

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 in der Jesus-Christus-Kirche Berlin

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Hörspiel

Doktor Schiwago (2/3)
Nach dem Roman von Boris Pasternak
Übersetzung aus dem Russischen: Reinhold von Walter
Bearbeitung: Ernst Schnabel
Regie: Otto Kurth
Mit: Gert Westphal, Joana Maria Gorvin, Ludwig Cremer, Lola Müthel, Eduard Marks, Kurt Lieck, Gerda Maurus, Harry Grüneke
Produktion: WDR / NDR / SWF / RIAS Berlin 1958
Länge: 85'55
(Teil 3 am 30. Mai 18.30 Uhr)

Große Gefühle, gesellschaftliche Umbrüche im Vorfeld der Revolution und Herzschmerz - der russische Klassiker um den Arzt und Dichter Schiwago bewegt auch heute noch sein Publikum.

Gegen Ende seines Lebens fiel er in Ungnade, obwohl ihm nach dem Tod Majakowskis im Jahr 1930 die Rolle des ersten Dichters im Sowjetstaat zuzufallen schienen. Im Zeichen der neuen sowjetischen Kulturpolitik wurde Boris Pasternak schließlich im Februar 1987 offiziell rehabilitiert, und sein Werk erfuhr eine Renaissance. In der Sowjetunion konnte nun erstmals auch sein autobiografisch gefärbter Roman „Doktor Schiwago“ erscheinen, der zum Stein des Anstoßes geworden war und nur im westlichen Ausland publiziert werden konnte. Nach der Erstveröffentlichung bei Feltrinelli 1957 und der 1958 folgenden Zuerkennung des Nobelpreises, den Pasternak nicht annehmen durfte, machte der „Fall Pasternak“ auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges Schlagzeilen in der Weltpresse.

Moskau im Jahr 1917 ist von Hunger und Krankheit, aber auch von den fieberhaften politischen Aktivitäten unter der neuen Sowjetregierung beherrscht. Doktor Juri Schiwagos Frau Tonja besitzt ein Landgut in Sibirien. Die Familie beschließt, die schlechten Zeiten dort zu verbringen und reist quer durch das vom Bürgerkrieg gezeichnete Land Richtung Osten.
In der Bibliothek der kleinen sibirischen Stadt begegnet Juri Schiwago erneut Lara Antipowa und besucht sie fortan regelmäßig. Auf einem Ritt nach Hause zu seiner Frau Tonja wird er von Roten Partisanen angehalten, die einen Arzt brauchen. Zwei Jahre bleibt er ihr Gefangener. In dieser Zeit ändert sich seine Meinung über den Marxismus grundlegend.

Boris Pasternak (1890-1960) studierte Musik, dann Philosophie. Erster Lyrikband 1914. Lebte in der Stalin-Zeit zurückgezogen als Übersetzer. „Doktor Schiwago“ erschien 1957 auf Italienisch bei Feltrinelli. 1958 Nobelpreis für Literatur.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Vereinshaus Brno
Aufzeichnung vom 01.05.2021

Leoš Janáček
Adagio für Orchester

Jan Novák
Ludi symphoniaci

Erich Wolfgang Korngold
Symphonie Fis-Dur op. 40

Philharmonie Brünn
Leitung: Dennis Russell Davies

Vereinshaus Brno
Aufzeichnung vom 05.02.2021

Thomas Larcher
Sinfonie Nr. 3 (Uraufführung)

Philharmonie Brünn
Leitung: Dennis Russell Davies

Vereinshaus Brno
Aufzeichnung vom 18.09.2020

Antonín Dvořák
Symphonische Variationen op. 78

Philharmonie Brünn
Leitung: Dennis Russell Davies

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Theatertreffen ist immer ein Abbild der Saison
Von Yvonne Büdenhölzer

Nach der finalen Jurysitzung
Bilanzgespräch Theatertreffen
Gespräch mit Eberhard Spreng

Picasso & Les Femmes d’Alger im Museum Berggruen
Von Simone Reber

Auf dem Prüfstand
Wie Klimafreundlich ist die Kultur?
Gespräch mit Thomas Geisel

Kaprow City
Begebare Installation von Christoph Schlingensief in NRW
Gespräch mit Kathrin Bessen

Scharf auf Bond
Wie Amazon versucht Hollywood zu erobern
Von Marcus Schuler

23:30 Kulturnachrichten

Von Victoria Eglau

23:50 Kulturpresseschau

Von Hans von Trotha

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Interview

Heike Geißler über die Bachmann-Jury"Das geht nicht"
Die Jury im Studio bei der Lesung von Heike Geißler. Die Schriftstellerin ist über Bildschirme zugeschaltet. (LST Kärnten / Johannes Puch)

Die Schriftstellerin Heike Geißler hat in Klagenfurt gelesen und übt nun deutliche Kritik an der Arbeit der Jury: Die Diskussion sei unfair und nicht auf den Text bezogen gewesen. Das sei aber das Mindeste, was Literaturkritik leisten müsse.Mehr

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