Seit 15:05 Uhr Tonart

Mittwoch, 23.10.2019
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Freitag, 8. September 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

documenta 14: Every Time A Ear di Soun
Based on a True Story, Chapter IX
Von Rashad Becker
Produktion: documenta 14/ Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 45‘43
(Ursendung)

Tondokumente aus dem Deutschen Herbst dienen als Muster für synthetisch erzeugte Signale.

‚Based on a True Story‘ ist ein Werkzyklus, der aus historischen Begebenheiten und Prozessen mit erheblicher Nachwirkung auf die jüngste Gesellschaftsgeschichte Partituren entwickelt. ‚Chapter IX‘ nutzt Aufzeichnungen von Ereignissen, die zwischen 1975 und 1977 stattfanden. Diese Ton-Dokumente dienen als Muster für synthetisch erzeugte Signale, die Klangattribute verschiedener Idiome der Radiosendung in idealisierter Form übernehmen. Ausgehend von der Annahme, dass diese Art des Dokumentierens nicht weniger legitim ist als jede andere, entsteht eine hyperreale Radiokomposition.

Rashad Becker, geboren 1970, ist Musiker und Komponist. Zahlreiche Kompositionen für Radio, Theater, Kunstwerke und Installationen. Seine Arbeiten befassen sich unter anderem mit den Darstellungen von Lohnarbeit, Kausalität (Wirklichkeit), Klangprinzipien, wechselseitiger Abhängigkeit von Inhalt und Form, sensorischer Deprivation (dem Entzug von Sinneseindrücken), akustischer Einteilung des öffentlichen Raums, Geld und ökonomischer Identität.

Mit dem Zyklus "traditional music of notional species" schuf er ein akustisches Narrativ basierend auf den Soziogrammen fiktionaler Populationen.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u. a. Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Das Europäische Operationszentrum für Weltraumforschung ESOC wird eröffnet

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Thomas Weißer
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Nazi-Vergleiche als rhetorische Rohrkrepierer
Von Pieke Biermann

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Schlange stehen
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

Weltpremiere des WDR-TV-Films "Krieg" beim Internationalen Film Festival Venedig
Gespräch mit dem Hauptdarsteller Ulrich Matthes

08:00 Nachrichten

08:20 Neue Krimis

"Giftflut" von Christian von Dittfurth
Vorgestellt von Thomas Wörtche

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Freundinnen. Was Frauen einander bedeuten" von Susann Sitzler
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Der ehrenamtliche "Süpermann" von Neukölln
Britta Bürger im Gespräch mit Kazım Erdoğan, Diplom-Psychologe und Sozialarbeiter

Einhundert Mark in der Tasche, kein einziges deutsches Wort im Gepäck - so kam Kazım Erdoğan im Winter 1974 aus der Türkei nach Deutschland. Beim Kauf der Zugfahrkarte nach Westberlin half ihm am Ende ein Landsmann, und damals versprach sich der 21-Jährige: Wenn ich Deutsch gelernt habe, dann helfe ich anderen. Die Begegnung am Münchner Hauptbahnhof war der Beginn eines ehrenamtlichen Engagements, das seit mittlerweile 43 Jahren anhält. Der Psychologe und Sozialarbeiter und Träger des Bundesverdienstkreuzes hat die erste Selbsthilfegruppe für türkischstämmige Männer in Berlin-Neukölln gegründet. Mit Mitte sechzig und offiziell schon in die Rente verabschiedet, setzt er sich unermüdlich für Frauen- und Kinderrechte ein; er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Integration in Deutschland geht oder um die politische Lage in der Türkei. Dazu engagiert er sich Tag und Nacht für die Bewohner seines Viertels.

Über die Umstände, die es braucht, um einen türkischen Mann zum Reden zu bringen, warum er Thilo Sarrazin in seine Männergruppe eingeladen hat und wieso er die Arbeit einfach nicht ruhen lassen kann - darüber unterhält sich Britta Bürger mit Kazım Erdoğan.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

"Selbstverfickung" - Roman eines Abgefilmten
Gespräch mit Oksar Roehler, Regisseur und Autor

Lesomat. Wir wählen Bücher! Simon Strauss stimmt für Cicero
Von Elke Schlinsog

Buchkritik: "Das Singen der Sirenen" von Michael Wildenhain
Rezensiert von Wolfgang Schneider

Straßenkritik: "Ein Vertrag mit Gott" von Will Eisner
Von Norbert Zeeb

Ihr Buchhändler empfiehlt: Bukafski Buchhandlung und Café aus Mainz
Gespräch mit Matthias Dölger

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Vincent Neumann

Voices and Noises
Heute beginnt das 5. Windros Folk Festival in Schwerin-Mueß
Gespräch mit Ralf Gehler

Das muss man gehört haben oder auch nicht
Von Kerstin Poppendieck

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

China im europäischen Originalklang - Knechtsteden-Festival 2017
Gespräch mit Hermann Max, Festival-Intendant Knechtsteden und Cord Eberspächer, Leiter des Konfuzius-Instituts Düsseldorf

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Julia Friedrichs, Autorin
Moderation: Anke Schaefer

12:50 Mahlzeit

Verbrauchertäuschung. Glückliche Hühner und Schweine
Von Udo Pollmer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Kampf ums Direktmandat: Altmaier gegen Mass
Von Tonia Koch

Jagd nach Crystal Meth: Der Zoll in Sachsen und die Droge
Von Bastian Brandau

Crystal Meth für ein Taschengeld - Drogenprävention in einer Sebnitzer Schule
Von Iris Milde

"Mama, denk an mich" - Uniklinikum Dresden hilft abhängigen Müttern
Von Bastian Brandau und Iris Milde

Crystal Meth ist eine hochgefährliche Droge, die oftmals in Tschechien hergestellt wird und von dort ihren Weg nach Deutschland findet. Sachsen ist aufgrund der Grenznähe ein Schwerpunkt des Drogenschmuggels und -verkaufs. Dresden und Leipzig gelten als deutsche Crystal-Hauptstädte.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Lifestyle-Organ der Neuen Rechten:
Heute kommt Cato auf den Zeitschriftenmarkt
Gespräch mit David Begrich, Miteinander e.V. - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit

Schonungslos auf Randgebiete blicken
Die Fotografie des Tobias Zielony


Bach, Beats und Banales
"Piano Circle Songs" von Francesco Tristano
Von Martin Risel

Genialer Schachzug oder Werbegag?
Marvel Legacy kommt
Von Markus Dichmann

14:30 Kulturnachrichten

Von Judith Velminski

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Moderation: Fabian Schmitz

Voll peinlich!
Vom Schamgefühl, plötzlichen Erröten und anderen Blamagen
Von Silke Wolfrum

Allen Menschen ist mal etwas peinlich - fast allen. Babys können noch so durch die Gegend pupsen, sabbern oder rülpsen, Schamgefühl kommt bei ihnen keines auf. Warum ist das so? Welche Rolle spielen die anderen bei peinlichen Gefühlen? Was passiert in unserem Körper, wenn uns etwas peinlich ist? Was bringt das eigentlich, wenn wir erröten? Und ab wann werden uns unsere Eltern aber so was von peinlich?
Antworten auf diese Fragen geben große und kleine Experten und natürlich erzählt jeder von ihnen mindestens ein eigenes hochpeinliches Erlebnis.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Carsten Rochow

Das muss man gehört haben oder auch nicht
Von Kerstin Poppendieck

Heute Abend: Preis für Popkultur
Gespräch mit Jens Balzer

The National neues Album Sleep Well Beast + IV
Von Marcel Anders

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten

Von Benjamin Ebeling

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Wortwechsel

Droht ein Atomkrieg mit Nord-Korea?
Über diese und andere Fragen diskutieren:
Prof. Sung-Hyong Cho, Dokumentarfilmerin und Professorin an der Hochschule der Bildenden Künste Saar
Prof. Dr. Eun-Jeung Lee, Institutsleiterin für Koreastudien an der FU Berlin
Dr. Hans-Joachim Schmidt, Hessisches Institut für Friedens- und Konfliktforschung
Prof. Dr. Hanns Walter Maull, Stiftung Wissenschaft und Politik, Mercator Institut für China-Studien
Moderation: Gerhard Schröder

Kim Jong-un hält die Welt in Atem. Erst vor wenigen Tagen hat der Machthaber eine Wasserstoffbombe gezündet. International hagelt es Proteste, Angst geht um. UN-Generalsekretär António Guterres zieht bereits Vergleiche mit dem Jahr 1914. "Wenn man sich die Geschichte des Ersten Weltkriegs anschaut, es passierte Schritt für Schritt. Die eine Partei tat dieses, die nächste reagierte mit jenem. Und plötzlich stellten alle fest: Wir sind im Krieg.“ Und genau das wolle Nordkorea - meint zumindest die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley: "Nordkorea bettelt um Krieg.“ Die Geduld der USA sei nicht grenzenlos. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel hingegen ist ein Krieg keine Option: "Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Amerika als Friedensmacht. Und wir müssen alles daran setzen, sie auf den Kurs zu bringen, den ich für einen Kurs der Vernunft halte. Und der heißt diplomatische Lösung.“ Auch Russlands Präsident Putin glaubt an eine politische Lösung der Krise, härtere Sanktionen - wie von den USA gewünscht - lehnt er ab. Wie umgehen mit Nordkorea? Was steckt hinter Kim Jong-uns Konfrontationskurs? Müssen wir wirklich Angst vor einem Atomkrieg mit Nord-Korea haben?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

"Die Leute arbeiten mit Herz"
100 Jahre jüdischer Wohlfahrtspflege in Deutschland
Von Thomas Klatt

Künftige Cyberhelden
Wie israelische Teenager programmieren lernen und auf die Hightech-Welt vorbereitet werden

Zum Schabbat:
Auf vielfachen Hörerwunsch: Oberkantor Estrongo Nachama mit dem Rias-Kammerchor

Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Töchter und Söhne der DDR
Vätergeschichten aus Ostdeutschland
Von Sabine Voss

Autorinnen und Autoren beschreiben ihre Väter in der DDR als Mitmacher oder Verfolgte.

Die DDR litt an allmählichem Schwund, bevor sie kollabierte. Die antifaschistische Utopie der Anfangszeit verblasste von Generation zu Generation stärker. Die Überzeugten wurden abgelöst von den Distanzierten, und die letzte noch in der DDR geborene Generation wuchs schon hinein in Umbruch und Neufindung. In autobiografisch gefärbten Geschichten blicken „Hineingeborene“ auf das DDR-System mit all seinen politischen, sozialen und kulturellen Implikationen. Die Söhne und Töchter erinnern den Arbeiter- und Bauernstaat als Trauma, als Gewaltsystem. Oder sie erkunden eine Terra incognita. Die Väter sind in den Geschichten Mitmacher und Handlanger oder Verfolgte. So geraten die Erzählungen über eine untergegangene Welt von Christoph Hein, Kurt Drawert und Paula Fürstenberg zur Abrechnung, zur nüchternen Bilanz oder zur Suche nach den eigenen Wurzeln.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Achava Festspiele Thüringen
Live aus dem Dom St. Marien Erfurt

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem

Catherine Foster, Sopran
Nadine Weissmann, Alt
Jaesig Lee, Tenor
Wilhelm Schwinghammer, Bass
MDR Rundfunkchor
Staatskapelle Weimar
Leitung: Kirill Karabits

Ein Konzert zur Erinnerung an eine Aufführung von Verdis "Requiem" im KZ Theresienstadt, die keiner der Choristen überlebte.

Im Konzentrationslager Theresienstadt kam Verdis ‚Requiem‘ - die katholische Totenmesse - im jüdischen Getto zur Aufführung. Beim Singen und Spielen der Messe von Tod und Erlösung reichten sich Christen und Juden die Hand. Nach der Premiere wurden alle 120 Choristen ins Gas abtransportiert. Dieser Abend ist den ermordeten Musikerinnen und Musikern des Konzentrationslagers Theresienstadt gewidmet.

22:00 Uhr

Einstand

Die Kraft der Musik
Flüchtlingskinder lernen an der Staatlichen Jugendmusikschule in Hamburg
Von Ulrike Henningsen

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Kirsten Lermke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Streitkultur: deutsch-israelisches Symposion zu Ehren von Marcel Reich-Ranicki
Von Christian Gampert

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Von Benjamin Ebeling

September 2017
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