Seit 20:03 Uhr Konzert

Mittwoch, 01.04.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Dienstag, 6. September 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Sendestörung
Das Verstummen in der Neuen Musik
Von Hans Rempel

Mitte August starb - nach fast einem halben Radio-Jahrhundert - unser Kollege Hans Otto Rempel.
Hanno interessierte sich für alles, was dem Mainstream fehlt: Alte Musik, Neue Musik, traditionelle Musik der Völker und Jazz - und er hatte in allem ein bewundernswertes Gespür dafür, ob etwas was taugt oder nicht. Er selbst hatte als Jazzpianist begonnen, später als Autor gearbeitet und sich immer für Dinge interessiert, die anders sind, als das was man ohnehin so kennt. Und Hanno kannte sich aus! Für die Sendereihe „Neue Musik“ hat er viele Beiträge produziert, die meisten im Grenzbereich von Jazz und Neuer Musik. Oft hat er Jazzer vorgestellt, die avancierter arbeiten als die so genannten „zeitgenössischen“ Komponisten und oft Komponisten, die wirklich etwas von dem emanzipatorischen Geist des Jazz verstehen. Für heute Nacht war ein Porträt des Chicagoer Saxofonisten Roscoe Mitchell vorgesehen, er konnte es nicht fertigstellen. Stattdessen wiederholen wir eine seiner Sendungen aus dem Jahr 2012 über das „Verstummen in der Neuen Musik“.
Respekt! war ein Ausruf, den er halb ironisch halb im Ernst gern verwendete. Respekt und Hochachtung hatte er vor Kunst, Natur und vor Menschen. Mit „Alte Schule“ könnte man seine Art bezeichnen. Eine mit dieser Haltung verbundene große Offenheit war ihm wichtig, sie zeigt sich auch darin, dass er sich zeitlebens jeder institutionellen Festlegung zu entziehen suchte. Aber vielleicht wollte er sich nur einfach nicht langweilen - nicht im Amt und nicht in der Musik. Respekt, Hanno!

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Lothar Jänichen

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: Der amerikanische Außenminister James F. Byrnes hält seine 'Rede der Hoffnung'

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Prälat Prof. Dr. Felix Bernard
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wunschembryonen - Die falsche Angst vor Gentech-Babys
Von Ulrich Woelk

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Prozess gegen Salafisten-Prediger Sven Lau
Gespräch mit Religionswissenschaftlerin Dr. des. Nina Käsehage, Doktorandin, Uni Göttingen

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Comic-Strip am Bauzaun: Volker Reiches "Manu und Saul" am Jüdischen Museum Frankfurt/M.
Von Ludger Fittkau

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Das Pfingstwunder" von Sibylle Lewitscharoff
Rezensiert von Jörg Magenau

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Hysterische Sehnsucht nach Realität im Theater"
Britta Bürger im Gespräch mit Matthias Lilienthal, Regisseur

Er habe nicht diesen Weltverbesserungsglauben, sagt Matthias Lilienthal, der vor einem Jahr die Nachfolge von Intendant Johan Simons an den Münchner Kammerspielen antrat. Der gebürtige Berliner war erst Journalist und wurde dann Chefdramaturg an Frank Castorfs Volksbühne. Weltweit machte er sich einen Namen als künstlerischer Leiter des Berliner HAU, war Professor in Beirut, leitete das Festival "Theater der Welt" und ist nun von der Spree an die Isar gezogen. Auch dort möchte Matthias Lilienthal mit seinen Inszenierungen das Publikum aus der Komfortzone in die Wirklichkeit holen.

Ob das deutsche Stadttheater verschnarcht ist, warum er eine "hysterische Sehnsucht nach Realität" hat und wie er es schafft, junge Leute ins Theater zu holen - darüber unterhält sich Britta Bürger mit Matthias Lilienthal in der Sendung "Im Gespräch".

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Wiederentdeckung eines Anarchisten: das Erich-Mühsam-Tagebuchprojekt
Gespräch mit Chris Hirte, Mitherausgeber der Mühsam-Tagebücher

"Die Kunst des klugen Essens" - wie Farbe und Klang den Geschmack beeinflussen
Von Roman Schukies

"Unter der Erde. Tief im Wasser" von Aleksandra Mizielińska/ Daniel Mizieliński
Von Eva Hepper

Literaturtipps
Von Julia Eikmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Olga Hochweis

Studiogast: Georg Ringsgwandl

Soundscout: Jorinde Jelen Band aus Leipzig
Von Martin Risel

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik ROC

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: André Hatting

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Das Leben ist eine Baustelle - Wie Wanfried gegen den Bevölkerungsschwund kämpft
Von Michael Frantzen

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Frage des Tages: How low can you go, Nick Cave?

"Der Perser und die Schwedin" - Rettung eines besonderen Films
Gespräch mit dem Filmkritiker Matthias Dell

Gestalten! Jogginghose
Von Anette Schneider

"Klangbild" - Die Geräusche von Kiel mit den Ohren geflüchteter Jugendlicher
Gespräch mit Johannes Kulm

Das Detroit Deutschlands und das Kaugummimuseum
Von Anja Reinhardt

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Medientag

u.a. Buchtipp
Christian Duda: Elke - Ein schmales Buch über die Wirkung von Kuchen
Von Karin Hahn
Moderation: Patricia Pantel

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

Back to the roots: Joel Gibb und die Hidden Cameras verlassen Deutschland

Soundscout: Jorinde Jelen Band aus Leipzig
Von Martin Risel

Júníus Meyvant
Gespräch mit Unnar Sigurmundsson

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Regieren und kreieren - Künstler in Washington
Von Martina Buttler

Welcome to Denali National Park - Tourismus und Naturschutz verbinden
Von Nicole Markwald

Moderation: Isabella Kolar

Welcome to Denali National Park - Tourismus und Naturschutz verbinden
Er ist einer der ältesten Nationalparks der USA und größer als jeder andere in den kontinentalen Vereinigten Staaten: der Denali National Park in Alaska. Er wurde um den höchsten Berg Nordamerikas eingerichtet, der damals noch Mount McKinley hiess. Der Besuch des Parks ist von Mitte Mai bis September möglich, dann bietet sich den Besuchern eine spektakuläre Weite, in der Karibus, Dall-Schafe, Elche, Wölfe und Grizzlys zu Hause sind. Doch nicht jeder Parkbesucher hat Glück: wegen des Wetters ist der 6190 Meter hohe Denali selbst nur etwa alle fünf Tage zu sehen.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature

Raubgrabungen
Das schmutzige Geschäft mit der Antike
Von Günther Wessel
(Wdh. v. 08.09.2015)

"Wenn wir Antiken sammeln, sind wir für Raubgrabungen verantwortlich", sagt der New Yorker Archäologe Oscar White Muscarella. Auf sechs bis acht Milliarden Euro pro Jahr schätzen Fahnder den Umsatz aus dem Verkauf illegal erlangter Kulturgüter weltweit. Die Gier der Sammler zerstört die Vergangenheit ganzer Völker und fördert die organisierte Kriminalität weltweit. Illegale Netzwerke von Räubern und Hehlern schaffen das Kulturgut ins Ausland: nach London, Brüssel oder München. Auktionshäuser, Privatleute oder Internethändler verkaufen die Ware mit gefälschten Provenienzen weiter und profitieren von den laxen Bestimmungen in Deutschland, einer Drehscheibe des illegalen Antikenhandels. Anders als im Drogen- und Waffengeschäft sind sich Endkunden jedoch keines Unrechts bewusst.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Young Euro Classic
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 01.09.2016

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento für Streicher F-Dur KV 138 ("Salzburger Sinfonie" Nr. 3)

Gustav Mahler
Adagietto aus der Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Henri Casadesus
Konzert für Viola und Streicher c-Moll "im Stile von Johann Christian Bach"

Josef Suk
Streicherserenade Es-Dur op. 6

Yura Lee, Viola
Deutsche Streicherphilharmonie
Leitung: Wolfgang Hentrich

22:00 Uhr

Alte Musik

"Dass alles Alte, Gute neu bleibt"
Mendelssohn und die Alte Musik
Von Helga Heyder-Späth

Dass Felix Mendelssohn Bartholdy sich intensiv mit den Werken Johann Sebastian Bachs auseinandergesetzt hat, ist heute hinlänglich bekannt. Seine Wiedererweckung der 'Matthäuspassion' ist berühmt geworden. Und natürlich steht Bachs Werk im Mittelpunkt von Mendelssohns musikhistorischem Interesse. Aber genauso hat er sich auch mit Händel und Haydn auseinandergesetzt und mit den Werken der alten Meister - nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis, wovon u.a. seine Briefe ein lebendiges Zeugnis geben: "Ich bekam Lust, meine Domänen zu bereisen und gute Musik zu suchen; so saß ich denn Mittwoch nach dem Verein im Wagen, fuhr nach Elberfeld und trieb Improprien von Palestrina, die Misereres von Allegri und Bai, und die Partituren und Stimmen vom Alexanderfest auf, nahm sie gleich mit und fuhr nach Bonn. Dort kramte ich die Bibliothek allein durch … Ich fand prächtige Sachen und nahm von dort wieder sechs Messen von Palestrina, und eine von Lotti, eine von Pergolese und Psalmen von Leo, Lotti u.s.w. mit. Endlich in Köln trieb ich die besten alt-italienischen Stücke auf, die ich bis jetzt kenne, namentlich zwei Motetten von Orlando di Lasso, die ganz wunderherrlich sind, noch ernster und breiter als die beiden Crucifixus von Lotti. Eines davon, 'populus meus' singen wir nächsten Freitag öffentlich in der Kirche". (Brief an die Familie vom 26. Oktober 1833)

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Hanns Ostermann

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Tausendsassa der Kunstszene: Sven Drühl im Haus am Waldsee

Kulturpresseschau

23:30 Kulturnachrichten

September 2016
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur