Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
Samstag, 05.12.2020
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
Tagesprogramm Freitag, 17. Juli 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Mein Herz ist leer
Von Werner Fritsch
Regie: Werner Fritsch
Komposition: Miki Yui
Mit: Michael Altmann und Kae Uchihashi
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur / RB 2016
Länge: 51'47

Gehen und schreiben - das waren die Lebensinhalte des japanischen Dichters Taneda Santôka. In seinen Haikus spiegelt sich seine ständige Wanderschaft auf der Suche nach innerem Frieden. Werner Fritsch und Miki Yui haben die Gedichte zu einem Hörspiel verarbeitet.

Ein guter Haikumacher ist ein „Dichter des Gehörs“, er lebt „in der Welt der Klänge“. Das schrieb der Wanderdichter Taneda Santôka (1882-1940) über sein Metier, die kurze japanische Versform. Seine modernen Haikus erzählen vom Brüllen der Brandung, vom harschen Klang des Brettspiels, vom Stimmengewirr in der Gaststube, der Stille der Berge.
Der Autor und Hörspielmacher Werner Fritsch dichtet Santôkas Haikus nach und ordnet sie zu einem Zyklus. Gemeinsam mit der Komponistin Miki Yui verzahnt er den Klang der Rezitation mit den Hörbildern der Verse.

Werner Fritsch, 1960 in der Oberpfalz geboren, ist Schriftsteller und Hörspielmacher. Seine Hörspiele wurden u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (1992), dem Hörspiel des Jahres (2006) und dem ARD Hörspielpreis 2007 ausgezeichnet. 2011 erhielt er das Peter-Suhrkamp-Stipendium und den Grand Prix nova. Werner Fritsch ist Mitglied des PEN-Clubs und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er lebt in Hendelmühle und Berlin. „Mein Herz ist leer“ wurde 2017 für den Hörspielpreis der Kriegsblinden nominiert.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

Von Hans von Trotha

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Hannes Langbein, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Französisches Trauma
Die Angst vor der deutschen Überlegenheit
Von Jörg Himmelreich

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Solidarität
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

Inder helfen oft, weil sie möchten, dass ihnen auch selber etwas Gutes widerfährt. In China ist es außerhalb der Familie schnell vorbei mit der Solidarität. In Südafrika geben in Corona-Zeiten Farmer einen Teil ihrer Ernte ab.

07:50 Interview

Sommerreihe: "Zukünfte"
Weg mit dem Nachhaltigkeits-Mantra - lebt künftig lieber "folgenlos"!
Prof. Dr. Friedrich von Borries, Architekt und Professor für Designtheorie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg

08:00 Nachrichten

08:20 Neue Krimis

"Trojanische Pferde" von Philip Kerr
Vorgestellt von Thomas Wörtche

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Scherbenhelden" von Johannes Herwig
Rezensiert von Sylvia Schwab

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Soziologe Andreas Anton im Gespräch mit Ulrike Timm

Wenn morgen Aliens unseren Planeten besuchen sollten, wer spricht dann mit ihnen für die Erdlinge - Donald Trump? Mit solchen Fragen beschäftigt sich der Soziologe Andreas Anton, streng wissenschaftlich. Damit wir vorbereitet sind, falls sie kommen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Reisen nach Ophir
Von Humboldt bis Hesse, von Timbuktu bis Tahiti
Gespräch mit dem Autor Rolf Neuhaus

Frühstücksei mit Clarice Lispector
Lesung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin
Von Gerd Brendel

Buchkritik:
"Dickicht" von Nina Bußmann
Rezensiert von Anne Kohlick

Straßenkritik:
"Mathilda oder Irgendwer stirbt immer" von Dora Heldt
Von Andi Hörmann

"Begin again"
Was wir von James Baldwin über Rassismus lernen können
Von Kerstin Zilm

Botnanger Buchladen in Stuttgart empfiehlt...
Gespräch mit Uscha Kloke

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Der englische Newcomer Alfie Templeman mit dem Album "Happiness in Liquid Form"
Von Gesine Kühne

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
Von Oliver Schwesig

Zurückgespult - die Woche in der Musik
Von Ina Plodroch

11:30 Musiktipps

11:45 Unsere roc-Ensembles

Duett mit einem Roboter
Improvisation mit analog-digitalem Flügel
Von Thomas Senne

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jenny Zylka, Pop- und Filmkritikerin
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

Hoffen auf Klarheit
Mutmaßlicher Attentäter von Halle steht vor Gericht
Von Niklas Ottersbach

Bleiben oder Gehen?
Junge Juden über Antisemitismus in Bayern
Von Julia Smilga

Kein Opfer vergessen
Nach dem Attentat in Hanau
Von Ludger Fittkau

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Make Pop Black again?
Hip Hop-DJs Hoe_Mies - die Wiederaneignung Schwarzer Kultur
Gespräch mit Gizem Adiyaman und Lucia Luciano

Beauty-Fluch, Beauty-Segen
Der ambivalente Schönheitsdiskurs
Gespräch mit Gizem Adiyaman und Lucia Luciano

Viraler Rollerdisco-Vibe - Jamskaterin Oumi Janta
Von Gesine Kühne

Wiederentdeckte 80er
Wolfgang Schulz und die erste deutsche Foto-Zeitschrift
Von Lotta Wieden

14:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Sommerreihe: Musik und Revolution (5/5)
Depression und apolitische Dekadenz im Rap
Von Fabian Wolff

Ohne Pulp, ohne Chilly
Jarvis Cocker mit dem Album "Beyond The Pale"
Gespräch mit Joachim Hentschel

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
Von Oliver Schwesig

Zurückgespult - die Woche in der Musik
Von Ina Plodroch

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Luis Ake
Romantischer Schlager-Pop

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Wortwechsel

Künstliche Intelligenz in der Medizin
Über den Wandel des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient

Es diskutieren:
- Prof. Dr. Antonio Krüger, Wissenschaftlicher Direktor, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Saarbrücken
- Dr. Markus Langer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität des Saarlandes
- Dr. Fruzsina Molnár-Gábor, Medizinrecht, Heidelberger Akademie der Wissenschaften
- Prof. Dr. Werner Nahm, Institut für Biomedizinische Technik, Karlsruher Institut für Technologie
- Prof. Dr. med. Lars Pape, stellvertretender Direktor, Kinderklinik, Medizinische Hochschule Hannover
Moderation: Annette Riedel, Deutschlandfunk Kultur

Aufzeichnung vom 14.07.2020, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

KI könnte künftig bis zu 20 Prozent der ärztlichen Aufgaben übernehmen. Das könnte dazu führen, dass wir die beste Medizin bekommen, die wir je hatten. Oder: Die digitalen Systeme führen zu einer wachsenden Entmenschlichung von Medizin und Pflege.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Base Berlin
Judentum von zu Hause spricht junge Menschen an
Von Carsten Dippel

Debatte um diskriminierende Namen
Antisemitismus in der Botanik
Von Peter Kaiser

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Literatur und Wissenschaft
Ruchlose Lieblinge der Justiz
Juri Andruchowytsch und Schamma Schahadat über ein postmodernes Nationalepos
Moderation: Jörg Plath
Aufzeichnung vom 10.07.2020 aus dem Literaturhaus Stuttgart

Kriminelle aus vier Jahrhunderten sind "Die Lieblinge der Justiz". Ein Hohelied auf Männer, deren Fähigkeiten die Zeitumstände den rechten Wirkungsrahmen verweigern ...

"Galizien, c'est moi", hat der berühmteste Schriftsteller und Intellektuelle der Ukraine, Juri Andruchowytsch, hat vor einiger Zeit umstandslos behauptet. Das einstige Kronland der k.u.k.-Monarchie, heute Teil seines Mutterlandes, Ort seiner Kindheit und Jugend, Epizentrum seiner Ästhetik, sei das „letzte Territorium“, ein „Transitraum“ voller Ruinen, Fragmente, Zitate. Geschichte sei in Galizien nur eine Variante der im Übermaß vorhandenen Mythologie. Andruchowytschs Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte lassen sich tatsächlich zu einem großen Teil als postmoderne Fortschreibung galizischer Mythologie lesen. Sein jüngstes Buch „Die Lieblinge der Justiz“ versucht sogar, einen zu Andruchowytschs Empörung doch tatsächlich in der Ukraine erhobenen Vorwurf zu entkräften, wonach Galizien nicht einmal über ein Epos verfüge. Mit dem „Parahistorischen Roman in achteinhalb Kapiteln“, so die Gattungsbezeichnung, vielmehr -erfindung, besitzt es nun eins - und was für eins! Eins voller Krimineller aus vier Jahrhunderten. Die Männer hatten nämlich das Unglück, ihre eminenten Fähigkeiten nur als Bandit oder Aufrührer ausleben zu können. In Rom hätten sie Papst werden können, in Deutschland Bismarck oder gar Goebbels! Aber in Galizien, diesem Landstrich, dem es so lange bitterlich an eigener Staatlichkeit mangelte … Juri Andruchowytsch spricht mit der Tübinger Slawistin Schamma Schahadat über Galizien, Nationalepen, Banditen und einiges mehr.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Spannungen - als Ghost-Festival
Jesus-Christus-Kirche Berlin
Ausschnitte aus Konzerten Ende Juni 2020

Der künstlerische Leiter Lars Vogt schaut zurück auf ein ungewöhnliches Musikfest.

Musik von Jörg Widmann, Johannes Brahms, Béla Bartók, Antonín Dvořák u.a.

Es spielen
Lars Vogt, Vilde Frang, Sharon Kam, Julian Steckel, Barbara Buntrock, Antje Weithaas und andere "Spannungen"-Künstler

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Musikfeuilleton

Die Kraniche von Ainola
Zu Gast bei Jean Sibelius
Von Hildburg Heider
(Wdh. v. 13.12.2015)

Circa 40 km nördlich von Helsinki liegt die kleine Stadt Järvenpää. Hier entstand um die Wende zum 19. Jahrhundert eine Künstlerkolonie, die auch den weitgereisten Komponisten Jean Sibelius anzog: weitab vom Weltengetümmel fand er hier die Ruhe, die er für sein Schaffen brauchte. Er ließ sich eine Villa bauen mit Blick auf den Tuusula-See und zog 1904 mit seiner Frau Aino und den Töchtern ein. Mehr als 50 Jahre lang blieb das Anwesen namens "Áinola" seine Heimat. Hier fand er auch im Jahr 1957 seine letzte Ruhe. Nach dem Tod seiner Frau Aino wurde Áinola ein staatliches Museum.
Unsere Autorin Hildburg Heider hat es besucht und mit der Enkelin des Komponisten gesprochen.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Johannes Nichelmann

Debatte um New York Times
Welche Meinungen müssen wir aushalten?
Gespräch mit Jürgen Kaube, Herausgeber FAZ

Corona-Weltzustände
Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin, zu Chancen der Pandemie
Von Eberhard Spreng

Ost-West
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn mit neuer Dauerausstellung
Gespräch mit Sven Sachenbacher

Bayreuther Festspiele in der Krise - nicht nur wegen Corona
Von Peter Jungblut

Wiederentdeckte 80er
Wolfgang Schulz und die erste deutsche Foto-Zeitschrift
Von Lotta Wieden

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

23:30 Kulturnachrichten

Von Christian Riedel

Juli 2020
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