Seit 05:05 Uhr Studio 9
Dienstag, 03.08.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Samstag, 26. Mai 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Verfreundete Nachbarn
Österreich, Schweiz und Deutschland in einer Langen Nacht
Von Jochen Rack

Die Schweiz und Österreich sind für Deutsche beliebte Urlaubsländer. Die Grenzen zwischen den Nachbarländern sind nicht erst seit dem Schengenabkommen durchlässig, seit langer Zeit arbeiten, studieren, heiraten, wohnen Angehörige der jeweiligen Nationalitäten im Nachbarland. Doch neuerdings scheint es, als würden die Differenzen von nationalspezifischer Mentalität und Lebensart intensiver erlebt und bewusster gepflegt als früher. Man spricht die deutsche Sprache, aber das Deutsche klingt in Österreich und der Schweiz anders als in Deutschland, und die Vorurteile und Klischees, die sich über den jeweiligen anderen im Umlauf befinden, haben Konjunktur. Sind es die politischen und ökonomischen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung und der Globalisierung, die bei den kleineren deutschsprachigen Nachbarn ein neues Bedürfnis nach kultureller und politischer Abgrenzung zur Folge haben? In der Schweiz jedenfalls gibt es eine verstärkte Hinwendung zum Schwyzerdütsch. Deutsche in Spitzenpositionen der Wirtschaft oder der Universitäten werden kritisch gesehen, und die „Ausschaffungsinitiative/gesetz“ indiziert Fremdenangst sowie das Erstarken patriotischer Gefühle und nationalistischer Politik. In Österreich erfreut man sich am „Deutschen-Bashing“, es grassiert das Ressentiment vom rechthaberischen, humorlosen „Piefke“, der den Einheimischen die Studienplätze wegnimmt, während die Deutschen sich gegenüber ihren deutschsprachigen Nachbarn indifferent bis herablassend verhalten, ihnen wachsenden Provinzialismus und das Erstarken ausländerfeindlicher Parteien vorwerfen.

Woher rühren die gegenseitigen Abgrenzungsbedürfnisse? Gibt es einen deutschen, österreichischen und Schweizer Nationalcharakter? Was ist dran den Stereotypen über den jeweiligen Nachbarn? Welche historischen Gemeinsamkeiten gibt es eigentlich noch zwischen diesen drei Ländern?

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Musical Time
Stephen Schwartz:
Godspell
Liedtexte: Stephen Schwartz
Orchestrierungen: Michael Holland
Musikalische Leitung: Charlie Alterman
Regie: Daniel Goldstein
Mit: Hunter Parrish, Wallace Smith, Uzo Aduba, Nick Blaemire, Celisse Henderson,
Morgan James, u. a. m.
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Mit der Unterzeichnung des "Deutschlandvertrages" endet der Besatzungsstatus der Bundesrepublik

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Lutz Nehk

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Mit der Unterzeichnung des "Deutschlandvertrages" endet der Besatzungsstatus der Bundesrepublik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Von Mund zu Ohr
Radio- und Tontechnik
Von Elmar Krämer
Ab 7 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Länge: 20`
Moderation: Tim Wiese

Eine Stimme, gesprochen in ein Mikrofon - das ist der Anfang. Aber was kann der Stimme auf dem Weg zu euren Lautsprechern alles passieren?
Wir begleiten eine kleine Stimme durch die Welt der Tontechnik.
Wir sind dabei, wenn sie Abenteuer unter Wasser erlebt, durch Keller und Flure läuft, die höchsten Berge erklimmt und in einer engen Kiste gefangen gehalten wird. Wie wird aus unserer kleinen Stimme die eines gefährlichen Gangsters oder die eines coolen Geheimagenten, oder die einer Frau? Unsere kleine Stimme kann nicht richtig singen - kann sie dennoch klingen wie ein Popstar?
Was machen Computer möglich und wie wurde bevor die Computer kamen im Radiostudio gezaubert? Wir gucken hinter die Kulissen, besuchen Tonstudios und lassen uns von Experten und Soundtüftlern einige Tricks verraten. „Kino für den Kopf" - was man mit der Stimme basteln kann.

Elmar Krämer moderiert im Deutschlandradio Kultur den Kakadu. Seine Leidenschaft für Stimmen, Hörbücher und Hörspiele brachte ihn schon früh dazu, sich in Produktionstechniken einzuarbeiten. Er produziert Hörfunkspots und Hörbücher und im eigenen Studio seine Radiobeiträge.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Vom Brennpunktstadtteil zum Szeneviertel
Der Reuterkiez in Berlin-Neukölln
Von Friederike Wyrwich

Wenn man das berühmte Kaufhaus Karstadt am Hermannplatz hinter sich lässt und in die stille Weserstraße einbiegt, gelangt man in eine andere Welt: Vom geschäftigen Treiben am "Eingangstor nach Neukölln" über den Reuterplatz zum grünen Ufer des Landwehrkanals. Hier, im Norden von Berlin-Neukölln, machte die Rütli-Schule im Frühjahr 2006 bundesweit Schlagzeilen. In einem Offenen Brief prangerte die Rektorin die unhaltbaren Zustände an der weitgehend von jugendlichen Migranten besuchten Hauptschule an. Doch inzwischen ist aus der Rütli-Schule ein Modellprojekt geworden – und der umliegende Kiez hat sich gewandelt. Szenekneipen und Cafés eröffnen allerorten und ziehen Einheimische wie Touristen an. Frischgebackene Hauseigentümer streiten mit alteingesessenen Mietern über die Verdrängung armer Leute. Und ein "Gartenkulturpfad" verbindet das Szeneviertel mit der Wiege des Bezirks: dem alten Rixdorf.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Aufbruch zu neuen Ufern?
Evangelische Kirche gründet am Pfingstsonntag in Ratzeburg die Nordkirche

Fleischlos feiern
Warum am jüdischen Feiertag Schawuot nur Milchspeisen auf den Tisch kommen

Vereint ungläubig: Der Ketzerstammtisch Münster

Internationale Atheistische Tagung in Köln – Die Kirchen und die Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA)“
Ein Gespräch mit Ingrid Matthäus-Maier, ehemalige FDP- und spätere SPD-Spitzenpolitikerin und Sprecherin der Kampagne

Konservativ und erfüllt vom Heiligen Geist
Charismatische Katholiken in Lateinamerika

Moderation: Ita Niehaus

An Schawuot feiern die Juden den Empfang der Zehn Gebote am Berg Sinai. Außerdem ist es ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel Weizen geerntet wird. Und wie bei allen jüdischen Feiertagen spielt auch an Schawuot das Essen eine große Rolle. An diesem Tag jedoch essen die Juden nur milchige Speisen, Fleisch steht nicht auf dem Speiseplan. Die jüdische Überlieferung begründet diese Tradition unter anderem damit, dass das Volk Israel am Sinai die Thora begierig aufgenommen habe - wie ein Baby seine Milch. Die europäische jüdische Küche ist vor allem für Spezialitäten wie Tscholent-Eintopf oder Gehackte Leber bekannt, die milchigen Speisen führen im jüdischen Alltag eher ein Schattendasein. Ein Beitrag über die Herausforderung, an Schawuot ein festliches, milchiges Feiertagsmenü zuzubereiten.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Katzentisch" von Michael Ondaatje
Gelesen von Johannes Steck

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

So weit die Verse tragen
Ein Ritt durch die Welt der Cowboy Poetry
Von Susann Sitzler
Regie: Denise Dreyer
Mit: Jochen Striebeck, Hans-Georg Körbel, Brigitte Mages u.a.
Ton: Ingo Siegrist
Produktion: SR 2011
Länge: 54’01

Seit 150 Jahren gibt es Cowboy Poetry. Gedichte, in denen Cowboys aus ihrem Leben erzählen, sind eine eigenständige Gattung der amerikanischen Literaturgeschichte, die in Europa weitgehend unbekannt ist. Das Feature führt in die Bergwelt von Colorado und nach Texas, zu modernen Cowboylyrikern wie dem Naturführer John Nelson, dem Literaturprofessor und Rancher Mark Todd oder der Dichterin Laurie Wagner Buyer – und auch zu historischer Cowboylyrik. Zu hören sind auch jene Stimmen dieser lebendigen Szene, die Hollywood in seiner Version des Wilden Westens lange unterschlug: die der schwulen und die der schwarzen Cowboys.

Susann Sitzler, geboren 1970 in Basel, lebt als Autorin in Berlin. Bücher, Porträts und Rundfunkfeatures. 2011 erschien ihr Buch: "Bauchgefühle - Mein Körper und sein wahres Gewicht".

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Deutsche Oper Berlin
Aufzeichnung vom 19.5.12

Operndoppel konzertant

Felix von Weingartner
"Die Dorfschule"
Oper in einem Akt
nach dem altjapanischen Drama Terakoya op. 62

Gèmba – Simon Pauly
Matsuo - Clemens Bieber
Schiò - Fionnuala MaCarthy
Kotarò - Jana Kurucová
Kwan Shasài - Kathryn Lewek
Genzò – Stephen Bronk
Tonàmi - Elena Zhidkova
Der Stotterer - Matthew Pena
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Leitung: Jacques Lacombe

ca. 20.10 Pause mit Nachrichten

Carl Orff
"Gisei - Das Opfer"
Musikdrama op. 20
Libretto: Carl Orff
frei nach Terakoya von Takeka Izumo
in der Übertragung von Karl Florenz

Kwan Shusài - Kathryn Lewek
Genzo - Ryan McKinney
Tonami – Ulrike Helzel
Matuo - Markus Brück
Chiyo - Elena Zhidkova
Kotaro - Jana Kurucová
Gamba - Burkhard Ulrich
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Leitung: Jacques Lacombe

21:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Goffredo Petrassi
Konzert für Klavier und Orchester

Partita und Toccata per Pianoforte

Pietro Massa, Klavier
Göttinger Symphoniker
Leitung: Christoph-Mathias Mueller

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011

22:30 Uhr

Erotikon

Aus "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler
Gelesen von Wilfried Hochholdinger
(Wdh. vom 5.1.2008)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Mai 2012
MO DI MI DO FR SA SO
30 1 2 3 4 5 6
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