Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 19. April 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

'Guten Morgen, Du Schöne'
Eine Lange Nacht über Irmtraud Morgner, Maxie Wander und Brigitte Reimann
Von Carola Wiemers
Regie: Rita Höhne

Die Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander bilden ein einzigartiges Dreigestirn in der deutschsprachigen Literatur. In ihren Romanen, Erzählungen, Briefen und Tagebüchern sprechen sie offen über Ängste und Sehnsüchte, unerfüllte Träume und Visionen. Doch ihr Schreiben ist nicht privat. In ihren Texten spiegelt sich die Zeitgeschichte, werden menschheitsgeschichtliche Themen verhandelt. Während Brigitte Reimann und Irmtraud Morgner mit Romanen wie 'Franziska Linkerhand' und 'Amanda' moderne epische Formen ausprobieren, schafft Maxie Wander mit ihren Tonband-Protokollen 'Guten Morgen, du Schöne' eine neue Form des Dokumentarischen. Brigitte Reimann stammte aus Burg bei Magdeburg und Irmtraud Morgner aus dem sächsischen Chemnitz, während die in Wien geborene Maxie Wander 1958 in die DDR kam. Die drei Autorinnen verbindet darüber hinaus das gleiche Schicksal: Sie starben alle an einer Krebserkrankung. Brigitte Reimann wurde gerade einmal 39 Jahre alt, Irmtraud Morgner starb 56-jährig und Maxie Wander im Alter von nur 44 Jahren. Mit ihrem offensiv und mutig geführten Kampf gegen die Krankheit brachen sie auch ein gesellschaftliches Tabu. In einer Langen Nacht soll ihrem Leben und Werk jeweils eine Stunde gewidmet werden. Es ging Reimann, Morgner und Wander stets darum, Verstand und Sinne für Utopien und Träume zu schärfen, für Kreativität, Glück und Schönheit. Angesichts untergehender Gesellschaftsutopien setzten sie auf „Privat“-Utopien (I. Morgner), widerständig und unbequem.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Der Schweizer Soziologe und Schriftsteller Jean Ziegler geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

Die Rote Insel - Arbeiterbezirk in Berlin-Schöneberg
Von Astrid Ule

06:23 Wort zum Tage

Domprediger Thomas C. Müller
Evangelische Kirche

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

Unser Shakespeare: Wahres und Mythen
Frank Günther, Shakespeare-Übersetzer und Autor (u.a. ''Unser Shakespeare'')

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

Eingeklemmtes Russland - zwischen dem Westen, China und dem eigenen Ego
Von Gesine Dornblüth

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

Die Rolle der (orthodoxen) Kirchen in der Ukraine-Krise
Thomas Bremer, Prof. für Ökumenik und Friedensforschung, Universität Münster

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Meine Leberwurst - Metzger bietet Kurse zum Wurstmachen an
Von Michael Engel

Von Ekelfleisch bis Wurmbefall: Kaum ein Monat vergeht, dass nicht ein neuer Skandal die Fleischindustrie erschüttert und Verbraucher verunsichert. Viele Konsumenten achten deshalb auf die Herkunft, auf Zusatzstoffe oder werden zum Vegetarier. Um den Verruf der Fleischbranche zu korrigieren oder wenigstens zu zeigen, dass nicht alle Hersteller zu den schwarzen Schafen gehören, hat sich ein Fleischermeister aus Ronnenberg bei Hannover etwas Besonderes einfallen lassen: Er gründete direkt neben seinem Laden eine Wurstschule. Die erste und nach eigenem Bekunden auch die Einzige in Deutschland. Unser Reporter Michael Engel hat sich unter die Schüler gemischt.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Ariodante" von Georg Friedrich Händel am Aalto Theater Essen
Von Ulrich Bohn

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de
Thema: Hitze, Sand und Eis - Wüstenabenteuer mit Michael Martin
Gast: Michael Martin, Fotograf und Wüstenreisender

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

Wölfen auf der Spur
Von Lutz Reidt

11:15 Musik

Record Store Day - ein paar Raritäten

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

Sachbuch: Thomas Marent/ Fritz Jantschke
Affen der Welt - Welt der Affen, Verlag Frederking & Thaler, München 2014

11:40 Musik

The Mary-Onettes: "Portico"

11:50 Mahlzeit

Österliche Mediengurken
Von und mit Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Moderation: Julius Stucke

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

Kontrolle ist gut - Vertrauen ist besser
Verena Bentele, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, im Gespräch mit Burkhard Birke.

Verena Bentele, der 12 fachen Goldmedaillengewinnerin bei Paralympischen Spielen, nimmt man dieses Leitmotiv ab: Von Geburt an blind, musste Sie lernen Vertrauen aufzubauen. Jetzt arbeitet sie als Coach, zeigt Menschen wie sie Vertrauen entwickeln, ihre eigenen Grenzen verschieben und Sicherheit gewinnen können. Sie selbst geniesst seit Anfang des Jahres das Vertrauen der Bundesregierung: Die hat die 32 Jährige als erste Behinderte zur Behindertenbeauftragten ernannt. Über Vertrauen, die ersten 100 Tage im Amt und darüber, was es bedeutet, mit einer Behinderung zu leben, spricht Verena Bentele in der Sendung "Tacheles" auf Deutschlandradio Kultur.

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
10 oder 100: Welches Alter ist das beste?
Vom Unsinn, über das eigene Alter zu schimpfen
Von Annette Bäßler und Kristine Kretschmer
Moderation: Tim Wiese

"Ich bin sieben und werde in drei Wochen acht", sagen Kinder, wenn sie nach ihrem Alter gefragt werden. Älter zu werden ist eine tolle Sache! Man darf mehr als die Jüngeren: länger aufbleiben, alleine verreisen, mehr Taschengeld auf den Kopf hauen. Und wenn man erst ganz groß ist, dann… Erwachsene mogeln bei der Frage nach dem Alter dagegen lieber ein paar Jahre weg. Sie finden es nicht immer schön, älter zu werden. So viele Pflichten, immer mehr Falten, diese Krankheiten, so stöhnen sie. Wir machen den Alters-Check und fragen Kinder, Erwachsene und Großeltern nach ihrem Leben. Außerdem tauschen wir munter unser Alter mit anderen, klären die wichtige Frage, "Ab wann darf man was?" und lassen einen Arzt unsere jungen und alten Körper unter die Lupe nehmen.

Annette Bäßler und Kristine Kretschmer vom sowieso Pressebüro in Berlin arbeiten als Journalistinnen häufig für Kinderangebote in Radio und Internet. Für den Kakadu sind sie regelmäßig mit den Kinderreportern spannenden Themen auf der Spur.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Die Rote Insel
Der Arbeiterbezirk in Berlin-Schöneberg
Von Astrid Ule

Ende des 19. Jahrhunderts ein Standort von Gewerbe und überfüllten Mietskasernen, wurde er bald von der Reichswehr entdeckt und entwickelte sich zu einem Silicon Valley des Kaiserreichs. Bitterste Armut existierte neben ambitionierter technischer Forschung - und der billige Arbeiterkiez wurde bald zur KPD- und SPD-Hochburg, in die sich rechte Schlägertrupps nur überfallartig hineintrauten. Diese "rote" Gesinnung der Bewohner gab dem Viertel seinen Namen, der sich bis heute hält. Auch wenn mittlerweile der Gasometer des Viertels eher als Studio für den Polit-Talk von Günther Jauch bekannt ist, denn als ein Industriedenkmal der Roten Insel. Die Geschichte des Viertels spiegelt die Geschichte der ganzen Stadt: Hier liegen die Brüder Grimm begraben, hier wurde Marlene Dietrich geboren, aber auch Alfred Lion, der später in New York das berühmte Jazzlabel Blue Note Records gründete. Hier schmiedete der Widerstandskämpfer Julius Leber seine Pläne gegen Hitler, und Willy Brandt trank hier sein Bier nach einem langen Tag im Schöneberger Rathaus. Auch heute noch ist der Inselbewohner gesellschaftlich engagiert - ob in kulturellen Kiezprojekten oder sozialen Bürgerinitiativen.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Gibt es wirklich „islamischen Faschismus?
Kirsten Dietrich spricht mit dem Autor Hamed Abdel-Samad

Päpstliche Heiligsprechung I:
Wie bereitet sich Rom auf den Pilgeransturm vor?
Von Thomas Migge

Päpstliche Heiligsprechung II:
Polen in Berlin fiebern der Pilgerfahrt entgegen
Von Marta Kupiec

Spannend wie bei Dan Brown:
Das ungelöste Rätsel um die gestohlenen Tafeln des Genter Altars
Von Kirsten Serup-Bilfeld

Moderation: Kirsten Dietrich

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Marias Testament" von Colm Tóibín
Gelesen von Maria Hartmann

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Innen und Dazwischen
Ich lasse Hellseherinnen in mich hineinblicken
Von Wibke Bergemann
Regie: Friederike Wigger
Mit: Britta Steffenhagen und Robert Frank
Ton: Andreas Narr
Produktion: DKultur 2014
Länge: 53'46
(Ursendung)

Gibt es Menschen mit medialen Fähigkeiten, die in ihrem Gegenüber lesen können? Der Praxistest bringt der Autorin einige Überraschungen.

Gibt es Menschen mit medialen Fähigkeiten, die in ihrem Gegenüber lesen können? Und wenn ja, was sehen sie dort? Die Autorin glaubt eigentlich nur, was sie sieht. Aber Neugier und der Wunsch nach Orientierung führen sie zu einer medialen Heilerin, einer Schamanin und schließlich zu einer Wahrsagerin. Kosmos, Trommeln und Karten werden befragt. Sie bekommt eine Ahnung von der Macht des Rituals, begegnet ihrem Vorleben, und ihr wird angeboten, in den Gedanken des eigenen Ehemanns zu lesen. Die Sitzungen bringen ein paar Überraschungen zutage, die sie schließlich trotz aller Skepsis nicht mehr kalt lassen.

Wibke Bergemann, geboren 1972 und noch immer nicht getauft. Journalistin, Redakteurin, Moderatorin. Linguistin mit Faible für Kauderwelsch und Sprachmixturen. RIAS-Radiopreis 2009 für "Too Many Geister" (DKultur 2008). RIAS-Radiopreis 2011 für "Blitzpost? Ichpod? Hoich finf!" (DKultur 2010).
Zuletzt: "Klauschke. Mein Hauswart und ich auf Spurensuche" (Autorenproduktion 2013).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Live aus der Metropolitan Opera New York

Richard Strauss
„Arabella“
Lyrische Komödie in drei Aufzügen
Libretto: Hugo von Hofmannsthal

Arabella - Malin Byström, Sopran
Zdenka - Juliane Banse, Sopran
Mandryka - Michael Volle, Bariton
Matteo - Garrett Sorenson, Tenor
Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York
Leitung: Philippe Auguin

nach dem 1. Akt ca. 20.15 Pause mit:
"Zum Kitsch die meiste Begabung?"
Richard Strauss und die Operette
Von Laurenz Lütteken

nach dem 2. Akt ca. 21.20 Pause mit:
Debüt an der MET
Im Gespräch mit Juliane Banse

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Liebe Pur" von Yael Hedaya
Gelesen von Roman Knižka
(Wdh. v. 07.11.2009)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
"Die Farbe hat mich für immer". Vor 100 Jahren unternahmen Paul Klee und August Macke ihre legendäre Tunisreise. Eine Spurensuche

Das Museum of Modern Art in New York feiert den deutschen Künstler Sigmar Polke mit einer großen Retrospektive (19.4. - 3.8.) - danach in London und Köln

Eine Party für Vinyl. Beim Record Store Day feierten heute unabhängige Plattenläden weltweit das Vinyl

Mehr Platz für die Kunst, aber auch viel Beton. Die Architekten stellen ihren umstrittenen Anbau für das Sprengelmuseum in Hannover vor

Wundert Euch Teil 3: "Das Wunder ist eine Öffnung in die Welt"
Daniel Tyradellis, Philosoph und Kurator

Aus den Feuilletons

April 2014
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