Seit 01:05 Uhr Tonart

Montag, 17.02.2020
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Donnerstag, 20. Februar 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Neue Musikaufnehmen

Ackerstadtpalast Berlin
Aufzeichnung vom 07.12.2019

Annette Schmucki
"sprechen191017" für Klarinette, Viola, Stimme und Elektronik (Uraufführung)
Christian Vogel, Klarinette
Karen Lorenz, Viola
Annette Schmucki, Syntheziser

Lentz/Geisse/Neffe
Improvisation (2019)
Michael Lentz, Stimme, Saxofon
Gunnar Geisse, Laptop-Gitarre
Roland Neffe, Schlagzeug

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Rock
Moderation: Jörg Adamczak

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin
Moderation: Stephan Karkowsky

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Weihbischof Christoph Hegge, Münster
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Dirigent Christoph Eschenbach im Gespräch mit Britta Bürger
(Wdh. vom 25.10.2019)

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

11:30 Musiktipps 

11:45 Rubrik: Weltmusik 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

Moderation: Susanne Arlt

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Moderation: Isabella Kolar

Nach dem Mord an General Soleimani
Deeskalation im Mittleren Osten?
Gespräch mit Karin Senz

Reformer versus Fundamentalisten
Parlamentswahl in Iran
Von Karin Senz

Am 21. Februar sollen Parlamentswahlen im Iran stattfinden. Fast 58 Millionen Iraner sind wahlberechtigt. Das geistliche und staatliche Oberhaupt, Ajatollah Ali Chamenei, hat seine Landsleute aufgerufen, an der Abstimmung teilzunehmen. Eine hohe Wahl-beteiligung werde dazu beitragen, dass die nationalen und internationalen Probleme gelöst würden. Iran befindet sich in einer äußerst schwierigen Lage. Die Wirtschaftssanktionen der USA schnüren die wirtschaftliche Entwicklung ab. Das nährt den Unmut der Iraner. Die auch auf die Straße gingen als das iranische Militär im Januar vermutlich versehentlich ein ukrainisches Passagierflugzeug abschoss.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Zeitfragen. Forschung und Gesellschaftaufnehmen

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Der flache Alleskönner
Zukunftswerkstoff Graphen
Von Frank Kaspar und Jennifer Rieger

Die Sensation klebte an einem Stück Tesafilm. Graphen ist ein Stoff, der nur eine einzige Atomlage dick ist und wahre Wunder verspricht. Doch nach anfänglicher Euphorie wurde es still um die Entdeckung.

Biegsame Bildschirme, superschnelle Computerchips und ein Fahrstuhl ins Weltall: Die Erwartungen schießen in die Höhe, als im Jahr 2004 die Entdeckung des Werkstoffs Graphen bekannt gegeben wird. Nur eine Atomlage dünn, extrem leitfähig, härter als Stahl, durchsichtig und flexibel gilt Graphen sofort als wahrer Wunderstoff. Der Nobelpreis für Physik lässt nicht lange auf sich warten. Vor zehn Jahren nehmen ihn Andre Geim und Konstantin Novoselov entgegen. Die EU nimmt fast eine Milliarde Euro in die Hand, um die Erforschung von Graphen zu fördern - die größte Summe, die jemals für einen einzelnen Stoff veranschlagt wurde. Zunächst folgt große Ernüchterung: Praktische Anwendungen lassen auf sich warten. Doch inzwischen rücken andere zweidimensionale Materialien nach, die Sensoren empfindlicher, Solarzellen effizienter und Schaltkreise auf jede Unterlage druckbar machen sollen. Bringen sie den großen Durchbruch? Oder war der Traum vom flachen Alleskönner nur eine teure Illusion?

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

NoonSong Festtage
Kirche am Hohenzollernplatz, Berlin
Aufzeichnung vom 15.02.2020

Johann Friedrich Fasch
Marienvesper

sirventes berlin
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Stefan Schuck

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Freispielaufnehmen

Dienstbare Geister (2/2)
Von Paul Plamper
Regie: der Autor
Mitarbeit, Konzept, Recherche: Jelka Plate
Dramaturgische Beratung: Richard Djif, Péguy Takou Ndie
Übersetzung ins Französische: Elise Graton
Übersetzung ins Englische: Ben Fergusson
Mit: Sandra Hüller, Olivier Djommou, Fabian Hinrichs, Cristin König, Richard Djif, Britta Hammelstein, Jacqueline Ekombo Itondo, Ainulla Nasari, Cepan Alrasul, Ulrich Ngoeyap, Marteza Maqsudi, Marion Czogalla, Gabi Bornschein, Klaus-Peter Lüdicke, Clarice Peter, Judith Lotter, Anna Bodenez, Alvine Makuate, Danny Bruder, Venant Ntiomo Nigounde, Françoise-Nicole Ndoume, Dr. Tobbit Dieudonné, Remco Schuurbiers, Bebek Welten, Pieterjan Jacobs
Musik: Schneider TM und Hakali Ensemble
Ton: Titus Maderlechner
Produktion: WDR / BR / Deutschlandfunk Kultur / MDR / Ruhrtriennale 2017
Länge: 52'02

1905 verlässt eine mittellose junge Frau Berlin und wandert in die deutsche Kolonie Kamerun aus. 2015 bricht ein junger Mann aus Kamerun nach Deutschland auf. Europas Kolonialgewalt und ihre Folgen als Parallelmontage.

In einer Parallelmontage erzählt ‚Dienstbare Geister‘ von zwei gegenläufigen Migrationsgeschichten. Eine junge, mittellose Frau zieht 1905 von Berlin in die deutsche Kolonie Kamerun. Dort erreicht sie ihren sozialen Aufstieg - ganz nach kolonialer Selbstverständlichkeit - durch Ausbeutung der Bediensteten und einheimischen Nachbarn.
2015 kommt ein junger Mann von Kamerun nach Deutschland. Mit viel Anstrengung erarbeitet er sich eine feste Stelle in Berlin. Doch eines Tages soll er seiner Chefin einen Dienst erweisen und gegen seinen Willen einen Auftrag in Kamerun übernehmen. Die Kolonialzeit greift wie ein Poltergeist ins Heute, umgekehrt hört man in der Kolonialgeschichte Vorboten einer Zukunft, die an unsere Gegenwart erinnert.

Paul Plamper, 1972 in Ulm geboren, ist Autor, Hörspielmacher und Klangkünstler. Am Theater inszenierte er u.a. am Berliner Ensemble und am Stadttheater Istanbul. Seit 1999 schreibt und produziert er Hörspiele, überwiegend für den WDR. Für seine Werke erhielt er zahlreiche Preise, u.a. 2011 und 2002 den Prix Europa für „Tacet“ und „Top Hit leicht gemacht“, 2009 den Hörspielpreis der Kriegsblinden für „Ruhe 1“, 2010 den Robert Geisendörfer Preis für „Der Assistent“, 2012 den Deutschen Hörspielpreis der ARD für „Der Kauf“ und 2018 den Deutschen Hörbuchpreis für „Dienstbare Geister“.
Das Stück wurde gefördert durch die Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen.
Plamper arbeitet außerdem an den Schnittstellen zwischen Hörspiel, bildender Kunst und Theater. Er entwickelt Arbeiten im Stadtraum, wie „Das Akustische Kleist Denkmal“ am Kleinen Wannsee, sowie Audioinstallationen, u.a. gezeigt im Museum Ludwig Köln, ZKM Karlsruhe, in den Kammerspielen und dem Residenztheater München. Zuletzt: „Future Dealers“ im Museumsquartier Wien, „Dienstbare Geister“ auf der Ruhrtriennale und „Der Absprung“ am Residenzschloss Altenburg, ZKM u.v.a.
Neben „Future Dealers“ und „Der Absprung“ bildet „Dienstbare Geister“ den Hauptteil von Paul Plampers „Fremde & Geister“-Trilogie über die Konstruktion des Fremden.
Paul Plamper ist seit 2019 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

23:30 Kulturnachrichten 

Februar 2020
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