Seit 18:30 Uhr Hörspiel

Sonntag, 17.11.2019
 
Seit 18:30 Uhr Hörspiel
Tagesprogramm Dienstag, 31. Oktober 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

"Wäre ich ein Mann, würden meine Werke viel traditioneller ausfallen"
Litauens junge Komponistinnen
Von Ramune Kazlauskaite

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Let's mop it: Rare Swingsongs der 1930er- und 40er-Jahre
Moderation: DJ Swingin' Swanee

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Haino Rindler

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Peter Kottlorz
Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Die Bibel als Ur-Kunde des Glaubens?
Von Pfarrerin Lucie Panzer und Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann
Evangelische Kirche

Alle sollten die Bibel lesen können. Um so sich selbst, das Leben und auch Gott besser lesen zu können. Und um anders leben zu können. Das war grundlegend für die Reformation. Beim Lesen der Bibel hat Martin Luther gelernt: Es kommt darauf an, auf Gott zu vertrauen. Dann kannst du Angst verlieren und aufrecht stehen.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Herrn Johannsons Auftrag
Von Jakob Hein
Gelesen von Arnold Frank
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007
Moderation: Fabian Schmitz

Herr Johannson kommt aus Schweden und soll einen Reiseführer über Teterow schreiben, vom Schüler Artur erfährt er alle wichtigen Details.

Die schwedische Regierung will Reiseführer über alle Orte der Welt erarbeiten. Dann können sich alle Schweden gut vorbereiten, wenn sie verreisen wollen. Der Herr Johannson wird von der schwedischen Regierung nach Teterow geschickt, um über diese Stadt zu schreiben. Herr Johannson ist ein sehr gewissenhafter Mann. Mit Notizblock und Bleistift bewappnet, macht er sich auf den Weg. Zuerst klingelt er an der Tür in dem Haus gleich neben seinem Hotel. Artur, ein Junge im Schlafanzug, öffnet. Artur ist krank, langweilt sich eh schon und freut sich so über eine kleine Abwechslung. Einen ganzen Tag lang steht Herr Johannson im Treppenhaus, Artur hat die Wohnungstür nur einen Spalt weit geöffnet und erzählt ihm alles, was er über seine Stadt weiß. Herr Johannson freundet sich mit Arturs Familie an und erfährt sehr viel über Teterow. Nach vielen Wochen gehört er schon fast zur Familie. Die schwedische Regierung allerdings muss sehr lange auf den Reiseführer warten.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Martin Luther - Glaube versetzt Berge
Doku-Hörspiel von Maja Nielson
Regie: Claudia Johanna Leist
Komposition: Rainer Quade
Mit: Margot Käßmann, Udo Schenk, Maja Nielsen, Jona Mues, Klaus Nierhoff, Reinhart Firchow, Martin Bross, Jakob Roden, Walter Gontermann, Götz Argus, Jean Paul Baeck, Moritz Heidelbach, Guido Lambrecht, Klaus-Dieter Pittrich, Mareike Hein, Kerstin Thielemann
Produktion: WDR 2016
Länge: 53'17
Moderation: Fabian Schmitz

Als der Augustinermönch Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an der Wittenberger Schlosskirche anschlägt, ahnt niemand, dass er damit die Christenheit von Grund auf erschüttern wird. Maja Nielsen erzählt die spannende Lebensgeschichte eines Mannes, der für seinen Glauben Kopf und Kragen riskierte. Unerschrocken stellte er sich gegen die mächtigsten Männer seiner Zeit. Mit seiner Bibelübersetzung beeinflusste er die Entwicklung der deutschen Sprache. Seine Wortschöpfungen verwenden wir heute in unserer Alltagssprache. Was prägte den großen Reformator? Was trieb ihn an? Was können wir von ihm lernen? Und wo irrte er? Die Autorin zeichnet das Bild eines Menschen, keines Helden. Unterstützt wird sie dabei von Margot Käßmann, Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017. Die Theologin erläutert anschaulich, was Luthers Denken und was seinen Glauben bestimmte.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Feiertagsmorgen

Das Rätselmagazin
Zauber
Moderation: Uwe Golz
feiertagsmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

11:00 Nachrichten

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Elke Durak

12:30 Uhr

Die Reportage

Jedes Schäfchen zählt
Besuch bei einer jungen Pfarrerin
Von Elin Rosteck
(Wdh. v. 04.12.2016)

Abendgebet in der Stiftskirche zu Levern - mit gerade einmal zwei Teilnehmern. Aber egal, sagt Katrin Berger, jedes Schäfchen zählt. Die 34-Jährige absolviert - mit ihrem Hund - in der tiefsten Provinz Westfalens ihren „Entsendungsdienst“ als Pfarrerin und weiß nach 14 Jahren Ausbildung noch immer nicht, wo und ob sie überhaupt einmal eine feste Stelle haben wird. Eines aber weiß sie schon: Sie will etwas bewegen, gerade in dieser Zeit, in der sich ihre Kirche bewegen muss. Katrin Berger geht jetzt schon neue Wege. Nicht nur beim Gottesdienst in der Gastwirtschaft.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Musik im Gespräch

„Wiedererkennbar lutherisch“
Wie neuartig war die Musik im Gottesdienst der Lutheraner wirklich?
Gast: Konrad Küster, Musikwissenschaftler Universität Freiburg
Moderation: Holger Hettinger

14:00 Nachrichten

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Gespräche zum Reformationstag

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Elke Durak

17:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Nikolai Medtner
Sonaten für Violine und Klavier

Nikita Boriso-Glebsky, Violine
Ekaterina Derzhavina, Klavier

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Hörspiel

Vergesst mich nicht
Von Laila Stieler
Bearbeitung und Regie: Judith Lorentz
Mit: Nora Abdel-Maksoud, Hürdem Riethmüller, Aykut Kayacik, Hussi Kutlucan, Uli Pleßmann, Florian Lukas, Milan Peschel, Cathlen Gawlich, Andreas Marschner, Jirka Zett, Arnd Klawitter, Rubi Lorentz, Toni Lorentz, Lucie Hartenstein, Charlotte Dieterich, Tanja Wedhorn, Wilfried Hochholdinger, Hüseyin Ekici, Asli Incirci
Komposition: Lutz Glandien
Ton: Peter Avar und Katrin Witt
Produktion: NDR/rbb 2016
Länge: 58'55

Am 9. September 2000 wird der Blumenhändler Enver Simsek in Nürnberg erschossen. Ein Albtraum beginnt.

Das Wochenende zu Hause ist vorüber, die halbwüchsige Semiya wird von Vater Enver zurück ins Internat gebracht. Alles wie immer. Aber es ist das letzte Mal. Keine 24 Stunden später wird der Blumenhändler mit neun Schüssen ermordet. Die Familie wird brutal aus der Bahn geworfen, observiert, beschuldigt und gedemütigt. In viele Richtungen wird ermittelt: Mafia, Drogenhandel, türkisch-kurdischer Konflikt, ausländische Geheimdienste. Nur an den deutschen Rechtsextremismus denkt kaum jemand. Die Terroristen des NSU mordeten ungestört weiter.

Das Hörspiel ebenso wie das Dokufilm-Drama, das die Autorin unter dem gleichen Titel 2016 verfasst hat, orientieren sich an Semiya Simseks Buch ‚Schmerzliche Heimat. Deutschland und der Mord an meinem Vater‘ , das die Tochter des ersten NSU-Opfers 2013 gemeinsam mit Peter Schwarz veröffentlichte. Als eine der ersten sprach sie für die Angehörigen der Opfer und erzählt von dem Leid durch den Verlust des Vaters, aber auch durch die Verunglimpfungen und Verdächtigungen von Behörden und Gesellschaft, die die Familie aufgrund ihres Migrationshintergrunds erfahren musste.

Laila Stieler, geboren 1965 in Neustadt an der Orla, ist Autorin, Dramaturgin und Produzentin. Sie schreibt Drehbücher u.a. für die Filme von Andreas Dresen. Für das Buch "Die Polizistin" (2000) erhielt sie den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und im Folgejahr den Grimme-Preis. Für den Film "Willenbrock" (2005) wurde Stieler mit dem Internationalen Literaturfilmpreis geehrt. Aus ihren Drehbüchern zu "Die Friseuse" (2010) und "Die Lehrerin" (2011) produzierte der RBB die Hörspiele "Ich bin nu ma die Friseuse" (2010) und "Die Lehrerin" (2012), beide in der Regie von Judith Lorentz. Das Dokufilm-Drama "Vergesst mich nicht" von 2016 wurde als zweiter Teil der ARD-Trilogie "Mitten in Deutschland: NSU" ausgestrahlt.

19:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier G-Dur
"Tzigane" für Violine und Klavier

Jonian Ilias Kadesha, Violine
Nicholas Rimmer, Klavier

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

388. Wartburgkonzert
Palas der Wartburg, Eisenach
Aufzeichnung vom 09.09.2017

Da pacem - Das Echo der Reformation in der Musik

Moritz von Hessen
Tromba Hollandica

Luca Marenzio
Jubilate Deo à 12

Gregorianik
Da pacem Domine

Orlando di Lasso
Da pacem Domine

Heinrich Schütz
Verleih uns Frieden SWV 372

Johann Walter / Michael Praetorius
Ein feste Burg (instr.)

Jacobus de Kerle
Agnus Dei, aus Missa "Da pacem Domine“

Orazio Vecchi
Vidi civitatem sanctam (instr.)

Heinrich Schütz
O süßer, o freundlicher SWV 285

Giovanni Gabrieli
Magnificat à 14

Capella de la Torre
Leitung: Katharina Bäuml
RIAS Kammerchor
Leitung: Florian Helgath

21:45 Uhr

Alte Musik

"Gottes Wort will gepredigt und gesungen sein“
Luther und die musikalischen Folgen der Reformation
Von Michael Maul

Martin Luther räumte der Frau Musica - gleich nach der Theologie - den bedeutendsten Rang unter den Wissenschaften ein. Aus diesem Liebesverhältnis heraus entwickelte er die Vision, dass die Worte der Bibel im Gottesdienst eben nicht nur gepredigt, sondern auch gesungen werden sollten. Für die rasche Umsetzung dieser Vision stellte der Reformator in Sachsen persönlich die Weichen. Alsbald wurde das Fach Musik fester Bestandteil der neuen SchulLehrpläne und die Musik stärker als zuvor in den Dienst der Wortverkündung gestellt. Aller Orten versetzten neugegründete Schulchöre und Laien-Kantoreien die Kirchenemporen allsonntäglich in Schwingungen. Prächtige Orgeln wurden selbst in kleinste Dörfer gesetzt. Kantoren und Organisten schufen nach Kräften neue Vertonungen von Gottes Wort: Motetten, bald geistliche Konzerte, Kantaten, Passionen - selbstverständlich auf der Basis von Luthers epochaler Bibelübersetzung. Und so verwandelte sich Mitteldeutschland binnen weniger Jahrzehnte von einem musikalischen Entwicklungsland in einen außerordentlich fruchtbaren Nährboden, aus dem mit Schütz, Rosenmüller, Telemann, Bach oder Händel bald die berühmtesten deutschen Komponisten sprießen sollten. Bachforscher Michael Maul zeigt, dass die Reformation auch musikalisch eine Erfolgsgeschichte wurde. Und dass darüber hinaus die den Kantoreisängern seit Jahrhunderten nachgesagte Liebe nicht nur zum Gesang, sondern auch zu Schmaus und Wein, eben auch eine der tragenden Säulen dieses einzigartigen Aufschwungs war - für die der Reformator höchstselbst ebenfalls die Weichen gestellt hatte.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Elena Gorgis

Zwischen Playmobil und spirituellem Aufbruch - eine Bilanz des Lutherjahres
Gespräch mit Anne Françoise Weber

Die ersten Literatur-Verlage verlassen Barcelona
Von Julia Macher

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

Oktober 2017
MO DI MI DO FR SA SO
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Unsere Empfehlung heute

21 Downbeat feat. Jens FriebeEin Statement für Vielfalt
Jens Friebe dreht an Reglern seiner Musikinstrumente, sein Gesicht ist weiß geschminkt. (Pop-Kultur-Festival / Andi Weiland)

Zusammen mit der Band 21 Downbeat hat Jens Friebe den "Ring der Nibelungen" von 20 Stunden auf 60 Minuten eingedampft. Entstanden ist eine Pop-Oper, die Inklusion und Diversität hochleben lässt. Unser Mitschnitt vom Berliner Festival Pop-Kultur.Mehr

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur