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Samstag, 03.10.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Ein Land an der Küste
    Die Lange Nacht der tschechischen Literatur
    Moderation: Marianne Allweiss und Jörg Plath
    Regie: Hans Dieter Heimendahl
    Aufzeichnung vom 01.10.2026, Comedia Theater, Köln

    Stellvertretend für Gegenwartsliteratur aus Tschechien werden in der Langen Nacht im Comedia Theater in Köln zu erleben sein: Radka Denemarková ("Schokoladenblut"), Miroslav Hlauèo ("Pfingsten"), Alice Horáèková ("Geteiltes Haus"), Dora Kaprálová ("Die Mariborhypnose"), Jaroslav Rudiš ("Wo die Toten sprechen") und Jáchym Topol ("Die Hölle gibt es nicht"). Es moderieren Marianne Allweiss und Jörg Plath. Die Gespräche werden simultan gedolmetscht von Nelly Nitra. Es lesen Christiane Nothofer und Jona Mues.

    Unter dem Motto „Ein Land an der Küste“ präsentiert sich Tschechien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2026. Tatsächlich liegt Tschechien natürlich nicht am Meer und auch Böhmen nicht, das Shakespeare im „Wintermärchen“ an die Küste verlegt hatte. Damit hat er aber ein Bild von Böhmen als Küstenstaat am literarischen Meer heraufbeschworen, das in Gedichten und Essays in der tschechischen und auch der deutschen Literatur immer wieder variiert worden ist und damit die utopische Aussage auf literarischer Ebene bestätigt hat. Mit seinem Auftritt als Gastland intoniert Tschechien seine Rolle als prominenter Teil der Weltliteratur und stellt auch die aktuellen Werke seiner Autorinnen und Autoren selbstbewusst in einen internationalen und überzeitlichen Kontext.

    01:00 Uhr  
    Nachrichten
    02:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Klassik

    Hugo Alfvén
    Sinfonie Nr. 4 für Orchester mit Sopran- und Tenorsolo
    Johanna Winkel, Sopran
    Bernard Richter, Tenor
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Łukasz Borowicz

    Paul Büttner
    Sinfonie Nr. 3 Des-Dur
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Christopher Ward

    Boris Ljatoschinski
    Suite aus der Filmmusik zu "Taras Schewtschenko"
    Sinfonie Nr. 3 h-Moll op. 50 "Der Friede wird den Krieg besiegen"
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski

    Mieczysław Weinberg
    Konzert für Violoncello und Orchester c-Moll op. 43
    Fantasie für Violoncello und Orchester op. 52
    Alban Gerhardt, Violoncello
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski

    Produktionen: Deutschlandfunk Kultur 2023 - 2025
    Moderation: Volker Michael

    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Diakon Tobias Petzoldt, Berlin
    Evangelische Kirche

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Zwei Seelen - ein Land
    Biblische Gedanken zur Einheit
    Von Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit, Berlin
    Evangelische Kirche

  • Kakadu bei euch!
    Moderation: Fabian Schmitz

    Mia spricht mit ihren Eltern Gebärdensprache
    Von Regine Bruckmann

    Matti liebt den Wald
    Von Mona Belinskiy

    Mia beherrscht zwei Sprachen perfekt: Ihre Muttersprache Deutsch und Gebärdensprache. Handbewegungen, damit ihre Eltern Mia verstehen, denn beide sind gehörlos.

    Angefangen hat es mit einem Hörspiel über den Wald. Matti war sofort fasziniert. Inzwischen ist er ein richtiger Wald-Spezialist - und kennt sich bestens aus.

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Australien, ich komme
    Von Thilo Reffert
    Ab 7 Jahre
    Regie: Oliver Sturm
    Komposition: Sabine Worthmann
    Mit: Anna Huthmann, Anton Kurth, Maria Hartmann, Sven Plate, Matthias Walter, Nana Spier, Barbara Philipp, Michael Evers, Margit Bendokat, Christian Gaul, Gerd Wameling, Tomoko Sawano, Friedhelm Ptok, Axel Werner, Uta Hallant, Matthias Karow
    Deutschlandradio Kultur 2010
    Länge: 52'25
    Moderation: Fabian Schmitz

    Ein Wombat reist um die halbe Welt, um einen Stein zum heiligen Berg zurückzubringen.

    Chris und Eva haben kein Kind, sondern ein Haustier. Ihr Wombat ist ein sehr exklusives, aber auch besonders anstrengendes Tier aus Australien. Ihre gemeinsamen Bemühungen, alles richtig zu machen, enden fast in einer Katastrophe. Als sie ihm einen Stein vom heiligen Berg in sein Gehege legen, läuft er auf und davon. Niemand, sagen die Aborigines, niemand darf einen Stein von ihrem heiligen Berg mitnehmen. Sonst wird er vom Unglück verfolgt. Doch der Wombat findet einen Ausweg, auch wenn der 15.000 km lang ist.

    Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, studierte Theaterwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur in Berlin, arbeitete an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, bevor er hauptberuflich Autor wurde. Seit 2000 schreibt er Theaterstücke und Hörspiele. Für „Nina und Paul“ bekam er den Deutschen Kinderhörspielpreis 2012.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Fabian Schmitz
    08 00 22 54 22 54

  • Mit Ralf und Ryke

    Das Sonntagsrätsel am Feiertag für die ganze Familie
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • Tierarzt und Berliner Zoodirektor Andreas Knieriem im Gespräch mit Katrin Heise

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Ute Welty

  • Ultramarathon in den Alpen
    Die Wahl der Qual
    Von Serafin Dinges
    (Wdh. v. 03.10.2025)

    Unser Reporter hat vor eineinhalb Jahren plötzlich begonnen, zu joggen. Aus einem leidenschaftlichen Nichtsportler wurde ein begeisterter Läufer. Zur neu gewonnen Liebe zum Sport, gesellte sich schnell eine Faszination mit den eigenen körperlichen Grenzen. Bei einem Ultramarathon in steirischen Bergen stellt er sich die Frage, wie viel Leid ihm das stete Vorwärtskommen wert ist. Und ob man im flachen Berlin überhaupt für sowas trainieren kann.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Literatur

    Orgel & Lyrik
    Jan Wagner und Jack Day
    Aufzeichnung vom 03.05.2026, Luisenkirche Berlin

    Zwei Künstler, zwei Künste, eine Begegnung.

    Lyrik ist die Kunstform der Sprache, die menschliche Stimme ihr Instrument - und als „Königin der Instrumente“ galt Mozart die Orgel. Beide Königsdisziplinen begegnen sich in dem einzigartigen Konzertformat „Orgel & Lyrik“. An jedem ersten Sonntag des Monats treten in der Berliner Luisenkirche namhafte Dichterinnen und Dichter in Dialog mit dem Organisten Jack Day: Gedichte wechseln mit Kompositionen von Bach bis Beat. Und Jack Day improvisiert an der Reil-Orgel zu Poemen des jeweiligen Wortkünstlers.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Das eigene Dasein im Raum behaupten": rund um die Stimme
    Gast: Vladimir Kornéev

    ab 16:05 Uhr
    Ausschnitte vom 34. "Rhine Guitar Festival & Academy"
    Interpreten: Kristina Varlid, Golz Danilov Guitar Duo, Campbell Diamond, Álvaro Pierri

    Moderation: Holger Hettinger

    15:00 Uhr  
    Nachrichten
    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Ute Welty

  • Ernest Bloch

    Violinsonate Nr. 2 "Poème mystique"
    Baal Shem - Suite
    Suite Nr. 1 für Violine Solo

    Boris Brovtsyn, Violine
    Diana Ketler, Klavier

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur / Naxos 2026

    Religiosität und Mystik, synagogale Melodien und Anklänge an gregorianische Gesänge - all das findet sich in den Violinwerken von Ernest Bloch.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Tallhover (1/2)
    Nach dem Roman von Hans Joachim Schädlich
    Bearbeitung: Christoph Gahl
    Regie: Norbert Schaeffer
    Mit: Werner Eichhorn, Lothar Blumhagen, Uta Hallant, Werner Rehm, Klaus Herm, Gert Haucke, Chajim Koenigshofen, Edith Hancke, Susanne Lüpertz, Gerd Wameling, Peter Fitz, Dirk Nawrocki, Eric Vaessen, Brigitte Mira, Fritz Eggert, Herbert Stass, Bernd Ludwig
    Ton und Technik: Hans Martin, Sabine Lindner
    RIAS Berlin 1989
    Länge: 68‘16

    Teil 2 am 04.10.2026, 18.30 Uhr

    Ein Leben für die Geheimpolizei: Ludwig Tallhover arbeitete für Preußen, den NS-Staat und die DDR. Der fiktive Offizier, der seit seiner Geburt im Jahr 1819 durch die Epochen hinweg im Dienst aller deutschen Geheimdienste stand, macht sich vor einem imaginären Gericht selbst den Prozess. Sein zentraler Vorwurf: Versagen und mangelnde Härte bei der Verfolgung von politischen Gegnern.

    Hans Joachim Schädlich, geboren 1935 in Reichenbach im Vogtland, verließ 1977 wegen seiner systemkritischen Haltung die DDR in Richtung Bundesrepublik. Zu seinen wichtigsten Werken zählen „Versuchte Nähe“ (1977) und „Tallhover“ (1986).

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Chor.com 2026
    Live aus der Leipziger Thomaskirche

    Gunnar Eriksson
    "Kristallen den fina"

    Anna-Karin Klockar
    Limu limu lima

    Agneta Sköld
    "Där blåklinten slog en bro"

    Anna Cederberg-Orreteg
    "Minnena ser mig"

    Fredrik Sixten
    "Oh, Do Not Fear the Darkness"

    Staffan Storm
    "Am Rheine"

    Arne Lundmark
    "Kristallen den fina"

    Matthew Peterson
    The Sanctuary Mass

    Gustaf Sjökvists Kammarkör
    MDR-Sinfonieorchester
    Leon Tscholl, Orgel
    Leitung: Florian Benfer

    Aufzeichnung vom frühen Abend

    Vertonungen aus dem Hohelied Salomons

    Werke u.a. von Ralph Vaughan Williams, Claudio Monteverdi und Pablo Casals
    Traditioneller Synagogengesang aus Thessaloniki

    Jüdischer Synagogengesang: Aron Saltiel
    Akkordeon: Stefan Heckel
    Vocalforum Graz
    Leitung: Franz M. Herzog

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Eröffnung Prater und neues Stück im Haupthaus: Das Volksbühnen-Wochenende
    Gespräch mit Barbara Behrendt

    Walter Hess als Moses in Basel in der Schönberg-Oper "Moses und Aron"
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs