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Freitag, 18.08.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    documenta 14: Every Time A Ear di Soun
    The Gramophone Effect
    Von Gilles Aubry und Robert Millis
    Übersetzung aus dem Englischen: Julia Tieke
    Mit: Gitanjali Dang, Usha Deshpande, Renee Lulam, Farah Mulla, Travelling Archive (Moushumi Bhowmik und Sukanta Majumdar) und Shanti Suki Osman
    Produktion: documenta 14/Deutschlandfunk Kultur 2017
    Länge: 44‘30
    (Ursendung)

    Auf den Spuren britischer Grammophon-Aufnahmen in Indien.

    Anschließend:
    Jewel of the Ear (Ausschnitt)
    Von Gilles Aubry und Robert Millis
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 8‘

    ‚Grammophoneffekt‘ nannte Jacques Derrida das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Festhalten einer Erinnerung und der Unmöglichkeit, lebendige Stimmen als solche zu bewahren. Der Ausdruck bezeichnet auch die entfremdende Gegenwart aufgezeichneter, wiederabgespielter Stimmen. Die Komposition ‚The Gramophone Effect‘ entstand aus der Zusammenarbeit von Gilles Aubry und Robert Millis mit indischen Klangkünstlern. Sie enthält frühe indische Schellackaufnahmen, Fieldrecordings aus dem Grenzgebiet Indiens, Klänge von Instrumentenbauern und Musikern sowie Improvisationen auf einem Grammophon.

    Gilles Aubry lebt als Klangkünstler und -forscher in Berlin. Viele seiner Arbeiten basieren auf Recherchen historischer und kultureller Aspekte von Klangprdoduktion und -rezeption. 2016 gewann er den European Sound Art Award vergeben vom Skulpturenmuseum Marl und WDR3.

    Robert Millis, geboren 1966 in New York City, ist Musiker, Produzent und Klangkünstler. Bekannt wurde er mit seinen Arbeiten für das Label "Sublime Frequencies" und als Gründungssmitglied der Experimentalgruppe "Climax Golden Twins". Sein Interesse gilt frühen, akustischen Aufnahme- und Vervielfältigungstechniken, insbesondere der Wachswalze und der Schellackplatte. 2012 und 2013 forschte er als Senior Fulbright Research Scholar über indische Musik und Klangkunst in Indien.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 75 Jahren: Der deutsch-tschechische Komponist Erwin Schulhoff gestorben

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Hannes Langbein
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Fankultur? - Die Entfremdung der Fans vom deutschen Profifußball
    Gespräch mit Professor Harald Lange, Sportwissenschaftler mit Lehrstuhl an der Universität Würzburg

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Beton rouge" von Simone Buchholz
    Vorgestellt von Sonja Hartl

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Das Universum und ich: Die Philosophie der Astrophysik" von Sibylle Anderl
    Rezensiert von Gerrit Stratmann

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Weit ist nicht fern" in drei Jahren um die Welt
    Gisela Steinhauer im Gespräch mit Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser, Weltreisende

    Sie sind dreieinhalb Jahre durch die Welt getrampt und haben dabei alle Sorten von Autositzen und LKW-Ladeflächen kennengelernt. Sie wollten mit fünf Euro pro Nase und Tag auskommen, mussten aber doch irgendwann ein Kreuzfahrt-Schiff buchen und einen VW Bulli kaufen. Ein Flugzeug wollten sie aber auf keinen Fall benutzen. Um das zu schaffen, waren sie mit möglichst leichtem Gepäck unterwegs.
    Auch in sehr abgelegenen Regionen wie im Pamir-Gebirge an der Grenze zu Tadschikistan kamen sie per Anhalter voran - mit viel Zeit und Geduld.
    Sie sind als frisch verliebtes Paar von Freiburg gestartet und als frisch geborene Eltern zurückgekommen und jetzt touren Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier durch Deutschland, um ihren Film "Weit“ vorzustellen.
    Liegt das Fernweh in ihren Genen? Wodurch wurde Georgien ihr Lieblingsland? Welche Eindrücke und Erkenntnisse sind geblieben?

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Lyriksommer
    Der lyrische Tageskommentar
    Von Dominik Erhard

    Das Projekt Kettengedicht auf Deutschlandfunkkultur.de
    Gespräch mit dem Autor Franz Czernin

    Deutsch-französische Sprachspiele - die Schriftstellerin Noelle Revaz
    Von Irene Binal

    "Asymmetrie. Gedichte" von Adam Zagajewski
    Rezensiert von Carsten Hueck

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Das M5 Mexican Brass Quintett auf erster Deutschlandtour
    Von Olga Hochweis

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Jutta Petermann

    11:35 Uhr
    Tonart

    Schostakowitsch-Barber: Manfred Honeck und seine ungewöhnliche CD
    Gespräch mit Stefan Lang

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Karen Krüger, FAZ
    Moderation: Anke Schaefer

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Neuer Trend: Schwarzes Essen
    Von Udo Pollmer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Best of Sommerloch: Das Oktoberfest im August in München
    Von Michael Watzke

    Abgehört und Ausgesperrt. Journalistische Arbeit in Sachsen
    Von Bastian Brandau

    "Hidden Champions"
    Halle an der Saale
    Von Christoph D. Richter

    Zahlen nach Zeit: Berlins erstes Anti-Café
    Von Anja Nehls

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) im Spielrausch
    Gespräch mit Prof. Dr. Peter W. Marx, Professor für Theater- und Medienwissenschaft und Direktor der Theaterwissenschaftlichen Sammlung, Kurator der Ausstellung

    Porträt Isabel Sarli
    Von Victoria Eglau

    Live-Hörspiel im Call-Shop
    Von Leyla Yenirce

    BBC Radiophonic Workshop
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Wer flattert so spät durch Nacht und Wind ...
    Vampire - von echten und ausgedachten 
    Von Patricia Pantel
    Moderation: Tim Wiese

    Ob in Gruselgeschichten als blutsaugende Nachtgestalt oder als schräger Freund in Kinderbüchern - kaum eine Sagengestalt fasziniert so sehr wie der Vampir. Über Legende und Wahrheit von Graf Dracula und Co. 

    Vampire faszinieren uns Menschen seit Ewigkeiten. Es gibt hunderte Vampir-Filme, noch mehr Vampir-Geschichten in Büchern und regelmässig gehen tausende Kinder als Vampir verkleidet zu Halloween von Tür zu Tür. Vampire sind in. Wobei unser Bild vom Vampir: Ein Graf mit schwarzem Umhang, weißer Haut und spitzen Eckzähnen, der seine Opfer in den Hals beisst und Blut trinkt - eigentlich erst eine ganz modernes Vampir-Vorstellung ist - ausgedacht von Schriftstellern und Hollywood-Regisseuren. Der Volksglaube an Vampire ist viel älter und viel, viel gruseliger. Untote, die aus den Gräbern kommen, um ihre Liebsten zu holen. Daran glaubte und glaubt man mitunter immer noch in einigen Teilen Südeuropas. Vom Dorfmonster zu Graf Dracula und weiter bis zum Kleinen Vampir - wir reisen durch die Geschiche der Vampire, gucken uns an, woher der Mythos kommt und wie der Vampir ein Popstar wurde. Wir sprechen mit dem Vampirexperten Marc Benecke - Vorsitzender der deutschen Dracula Gesellschaft - und mit kleinen Vampirfans über das Fasziniernde an den Blutsaugern!
     

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Jutta Petermann

    Deutscher Pop in großem Klangkostüm: Die Band 'Prag' mit cineastischem Orchester

    Grizzly Bear
    Von Marcel Anders

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Helfer oder Handlanger? Umstrittene Seenotrettung vor Libyens Küste

    Darüber diskutieren:
    Elmar Brok, CDU-Abgeordneter im Europaparlament und Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten
    Erik Marquardt, Mitglied im Parteirat von Bündnis 90 / Die Grünen. Der Fotograf und Fotojournalist hat die Not von Flüchtenden dokumentiert - und sie u.a. als freiwilliger Helfer an Bord eines der privaten Rettungsschiffe im Mittelmeer selbst erfahren
    Hans-Peter Buschheuer, Sprecher der Seenotrettungsorganisation Sea Eye
    Bettina Rühl, Freie Journalistin und Libyen-Expertin, die das Land mehrmals bereist hat

    Moderation: Annette Riedel

    "Nicht wir handeln illegal, sondern die libysche Regierung, wenn sie droht, Rettungsaktionen in internationalen Gewässern mit Gewalt zu verbieten“. So sieht es die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Ihr Schiff wird vorläufig nicht mehr auf Seenotrettungsmission vor Libyens Küste gehen. Schiffe anderer privater Retter bis auf weiteres auch nicht mehr.
    Die Einen begrüßen das, weil sich, aus ihrer Sicht, die Helfer zu Handlangern der Menschenschleusern machen. Sie argumentieren, dass die Aussicht aus Seenot gerettet und in einen sicheren europäischen Hafen gebracht zu werden, Flüchtlinge geradezu auffordert, ihr Leben bei der gefährlichen Überfahrt zu riskieren.

    Ist das so? Oder wird es, wie die Anderen sagen, ohne die vielen Helfer noch mehr Tote geben, als bisher schon zu beklagen sind? Kann Libyen ein Partner sein, wenn es gilt zu verhindern, dass sich Tausende auf den risikoreichen See-Weg nach Europa machen? Ist es im Sinne der verzweifelten Menschen, über ihr Asyl-Begehren in Auffangeinrichtungen in Nordafrika zu entscheiden - also bevor sie sich in die Hände von Schleppern begeben? Tut die EU genug, um die Ursachen der Flüchtlingsbewegungen zu bekämpfen und um Italien als Haupt-Anlauf-Land zu unterstützen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Miron Tenenberg

    Trude und Elvis
    Die Wienerin Trude Forsher wurde in den 1950er-Jahren persönliche Assistentin von Elvis Presleys Manager und war ganz nah dran am King of Rock `n` Roll.
    Von Christine Scheucher

    Max Jacob
    Der französische Dichter, Maler und Schriftsteller wuchs im beschaulichen bretonischen Städtchen Quimper auf. Im Museum der schönen Künste ist ihm ein ganzer Saal gewidmet, denn er gilt nicht nur als Enfant terrible der Stadt, er ist vor allem der literarische Wegbereiter des Surrealismus.
    Von Peter Kaiser

    Zwischenmusik
    Abe Ellstein Orchestra: „Second Avenue Square Dance“ (1950)

    Zum klingenden Schabbat
    Oberkantor Adolphe Attia: “Ado-noï Ado-noï“

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Lyriksommer
    Dichter des Sichtbaren
    Mit Adam Zagajewski durch Krakau
    Von Carsten Hueck

    Der Pole Adam Zagajewski bringt in seinen Gedichten und Essays den Alltag zum Leuchten.

    Der Pole Adam Zagajewski bringt in Gedichten den Alltag zum Leuchten. Gelassen blickt er auf Dinge und Räume in seiner Umgebung und erkennt Transzendentes. Stets fallen die Verse subtil beiläufig und ironisch aus. Aufgewachsen ist der in Lemberg geborene Zagajewski in Gleiwitz, und seine Erinnerungen an Kindheit und Jugend in der ehemals deutschen Stadt sind vom Gefühl der Entwurzelung geprägt. Später lebte Zagajewski lange in Paris und den USA. Zu Hause ist er in der Dichtung, der Malerei und der Musik gleichermaßen. Beim Gang durch Krakau, wo Zagajewski derzeit lebt, spricht er als überzeugter Europäer und Weltbürger über Persönliches, Politik und die Notwenigkeit, die Poesie gegen Propaganda und Zynismus zu verteidigen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Fredener Musiktage
    Zehntscheune
    Aufzeichnung vom 30.07.2017

    Elena Firssowa
    ‚Leaving‘ für Streichorchester

    Tansy Davies
    ‚Dune of Footprints‘ für Streicher

    Michael Finissy
    ‚Fredener Lieder‘

    Peter Tschaikowsky
    Streicherserenade C-Dur op. 48

    Camerata freden
    Leitung: Adrian Adlam

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    Klischee ade
    Der Tubist Constantin Hartwig
    Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbes 2016

    Roland Szentpáli
    "Pearls III" für Tuba solo, Klavier und drei Background-Tuben

    John D. Stevens
    "The Liberation of Sisyphus" für Tuba solo und Tuba-Euphonium-Oktett

    John Harmon
    "Silhouette" für Tuba und Klavier

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Paul Vorreiter

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Live aus Bochum zur Eröffnung der Ruhrtriennale 2017
    Moderation: Susanne Burkhardt und André Mumot