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Freitag, 20.05.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Trilogie für Windgeneratoren
    Von Sven-Åke Johansson
    Ton und Technik: Lutz Pahl und Hermann Leppich
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2000
    Länge: 30'45
    (Wdh. v. 04.05.2001)

    Windräder als Musikinstrumente.

    Anschließend:

    Seewetter 69
    Von Sven-Åke Johansson
    Produktion: Deutschlandradio Berlin 2000
    Länge: 9'21
    (Wdh. v. 04.05.2001)

    Permission
    Von Tony Conrad
    Produktion: Deutschlandradio Kultur/Berlinale Forum Expanded 2011
    Länge: 10'
    (Wdh. v. 18.02.2011)

    "Trilogie für Windgeneratoren" ist eine Komposition für Wind und Flügelschlag. Drei riesige Windräder erzeugen hier einen wechselnden Klang, der von Mikrophonen aufgenommen und per Funk in einen abgeschlossenen Raum übertragen wird. 3000 Meter von den Windrädern entfernt hört man am Lautsprecher das Geräusch von Flügelschlag und Rotation, wie es in der Natur nicht wahrnehmbar wäre. Je nach Windstärke ergeben sich im Verlauf mehrerer Tage differenzierte Klänge - Musik entsteht. Die Radiofassung wurde im Studio nach einer Partitur produziert.

    Sven-Åke Johansson, geboren 1943 in Schweden, lebt als Schlagzeuger, Schriftsteller und Komponist in Berlin.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Alltag anders

    Kaffee oder Tee
    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Hat die "Wortwalz" Ihr Leben verändert?
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit Jessica Schober, Journalistin

    "Arbeiten um zu reisen; reisen, um zu arbeiten" - Jessica Schober hat mit Mitte 20 ein Experiment gewagt: Die Journalistin gab ihre Festanstellung auf und ging auf "Wortwalz". So, wie Handwerksgesellen, die fern der Heimat Erfahrungen zu sammeln, ist sie ausgezogen, um sich in der Republik als Reporterin zu verdingen. Die vier Monate waren nicht nur eine Gesellenwanderung durch den Lokaljournalismus; für Jessica Schober wurden sie auch mehr und mehr eine Reise zu sich selbst. Eine Reise, die ihr Leben veränderte: Mittlerweile hat sie ihre Wohnung aufgegeben und einen alten Bus umgebaut, um mit ihm durch Europa zu ziehen.
    Hat die "Wortwalz" ihr Leben verändert? Warum liebt sie es, Vagabundin zu sein? Was hat sie als "Burgen-Bloggerin" auf Schloss Sooneck erlebt?
    Wir wiederholen ein Interview, das Matthias Hanselmann mit Jessica Schober im Februar dieses Jahres geführt hat.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Österreich - das einzige Land, das durch Erfahrung dümmer wird?
    Gespräch mit der österreichischen Autorin Teresa Präauer

    Von 1945 bis 2015: Acht Biografien in acht deutschen Sommern
    Gespräch mit den Autoren Christine Kensche und Wolfgang Büscher

    Was liest Du? Luxemburg
    Von Tonia Koch

    "Eindringlinge" von Adrian Tomine
    Rezensiert von Frank Meyer

    Ihr Buchhändler empfiehlt:
    Buchhandlung Hansen & Kröger in Wiehl und in Engelskirchen
    Gespräch mit Mike Altwicker

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Pop-Ikone Cher wird 70 Jahre alt
    Von Marcel Anders

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Carsten Rochow

    11:35 Uhr
    Tonart

    Projekt "Musethica"
    Auftrittsmöglichkeiten mit sozialem Engagement
    Von Ofer Waldman

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Ferkelkastration: Es stinkt zum Himmel!
    Von Udo Pollmer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Gefangen im Netz - Wohnheim für mediensüchtige Jugendliche in Dortmund
    Moderation: Heidrun Wimmersberg

    ''Auxilium Reloaded'' - Anlaufstelle für computersüchtige Jugendliche
    Von Lisa von Prondzinski

    Sie haben die Schule geschwänzt, bis sie dort geflogen sind, haben Freunde verloren, sich isoliert, ihre Eltern angeschrien und sie aus dem Zimmer geworfen - nur um Computerspiele zu spielen. Manchmal die ganze Nacht durch. Die Rede ist von PC-süchtigen Jugendlichen. Seit einem Jahr gibt es in Dortmund ein Wohnheim "Auxilium Reloaded" für computerspielsüchtige Jugendliche (betrieben von den Maltesern). Das erste und bislang einzige in Deutschland. Die Jungen werden dort psychologisch betreut und sollen lernen, sich wieder in der Realität zurechtzufinden. Die Computerspielsucht ist noch keine offizielle Krankheit, es gibt oft Fehldiagnosen. Doch die Jugendlichen zeigen die gleichen Entzugssymptome wie Alkohol- oder Cannabis abhängige. Und wenn sie nicht an ihren Suchtstoff kommen, werden sie depressiv und aggressiv. Zur Therapie in der Dortmunder Einrichtung gehört gemeinsames putzen, kochen und essen. Diese Gemeinsamkeit müssen sie wieder neu lernen. Mit welchen Tricks Spieler süchtig gemacht werden - steht ebenfalls auf dem Lehrplan. Wenn alles gut geht, dauert eine Therapie in dem Dortmunder Wohnheim ein Jahr.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Kaschierte "Vagina Bones": Zensur oder Kampf gegen Sexismus?
    Gespräch mit der Game-Designerin Jana Reinhardt

    Kunststoff als Kunst-Stoff? Ein Plädoyer
    Gespräch mit Wolfgang Schepers, Kunsthistoriker, Leiter Verein des Deutschen Kunststoff Museums

    Das Lesen der anderen: Missy Magazine
    Gespräch mit Anna Mayrhauser

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Ich habe Fotos, also bin ich!
    Fotografien erzählen individuelle Lebensgeschichten - Selfies zeigen uns von unserer besten Seite
    Von Ilka Lorenzen
    Moderation: Tim Wiese

    Fotoalben sind wahre Schatztruhen der Erinnerungen. Darin sammeln wir schöne oder wichtige Momente und Menschen unseres Lebens und versuchen sie somit fest und bei uns zu behalten. Mittlerweile hat fast jedes Kind auch eine Handykamera, sogenannte Selfies sind aus dem Leben vieler Kinder und Jugendlicher nicht mehr wegzudenken und ein wichtiges Mittel zur Selbstdarstellung - damit ist Fotografie wirklich allgegenwärtig geworden. Doch was macht diese private Bilderflut mit uns? Welche Fotos landen tatsächlich noch in Fotoalben, welche sind uns wirklich wichtig? Was fasziniert uns überhaupt so sehr an Fotos und wie beeinflussen sie unseren Blick auf uns selbst und die Welt?

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Malen mit Tönen: Hendrik Weber alias Pantha du Prince
    Von Florian Fricke

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Carsten Rochow

    Time For T - Indiefolk aus Brighton
    Gespräch mit dem Frontmann Tiago Saga

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Kein Sommermärchen - ein Gespräch über Theater, Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland
    Darüber diskutieren:
    Falk Richter, Regisseur, Autor
    Miriam Tscholl, Regisseurin, Bürgerbühne Dresden
    Liane Bednarz, Juristin, Publizistin
    Prof. Hans Vorländer, Politologe, TU Dresden
    Moderation: Susanne Burkhardt, Deutschlandradio Kultur
    Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion auf dem Berliner Theatertreffen am 8. Mai.

    Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit haben Konjunktur in Deutschland. Die islamkritische Partei "Alternative für Deutschland" eilt von Wahlerfolg zu Wahlerfolg. Und bei Demonstrationen wie denen der Pegida wird Stimmung gemacht gegen Ausländer, die Presse, "die da oben". Auch Theatermacher bekommen das rauere gesellschaftliche Klima zu spüren: Eine AfD-Politikerin versuchte per Gericht - wenn auch vergeblich - gegen ein kritisches Theaterstück der Berliner Schaubühne vorzugehen.

    Was ist los in Deutschland? Sind rechte Parolen salonfähig geworden? Woher kommt die Verrohung der Sprache, die im öffentlichen Diskurs immer wieder zu beobachten ist? Und was kann Theater tun - als "moralische Anstalt", aber auch als Ort der Begegnung und Auseinandersetzung?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Rote Linie überschritten?
    Wie beinahe eine anscheinend antisemitische und israelfeindliche Organisation (RCI) vom Senat gefördert wurde
    Von Thomas Klatt

    "In meinem Land konnte ich endlich frei atmen"
    Die Lebensgeschichte des Malers Jizchak Belfer aus Tel Aviv ist wie kaum eine andere mit den Eckpfeilern der modernen jüdischen Geschichte verwoben.
    Von Evelyn Bartolmai

    Zum Schabbat: Tania Alon und Ofer Golany mit einer Aufnahme der CD: "Neshumele"

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Unendliche Leinwand statt Buchseite
    Die digitale Zukunft des Comics
    Von Ralf Hutter

    Die Digitalisierung hat auch die Comics erfasst. Interaktiv und mehrdimensional: Gestalterisch ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten.

    Der Buchmarkt durchlebt den Umbruch hin zur digitalen Welt. Ein ganz anderes Potenzial als für das gedruckte Wort hat die Digitalisierung dabei für Bildergeschichten. So bröckelt die Grenze zwischen Comic und Zeichentrick. Denn auf einem elektronischen Lesegerät kann ein Comic Filmelemente enthalten. Und er kann interaktiv sein. Auch die Grenze zwischen Comic und Computerspiel steht so zur Debatte. Das Internet 2.0 bringt weitere Neuerungen für das Comic-Genre. Es bietet auch ohne Bewegtbild und Interaktivität Freiraum für Minderheitenthemen und Experimente. Dabei haben Internetcomics und interaktive E-Comics etwas gemeinsam:Das Konzept der gedruckten Seite ist nicht mehr nötig. Gestalterisch tut sich für Leute, die bisher Comics gemacht haben, eine neue Dimension auf: eine unendliche, mehrdimensionale Leinwand.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Dresden Musikfestspiele 2016
    Live aus der Frauenkirche

    Ralph Vaughan Williams
    "The Lark Ascending", Romanze für Violine und Orchester

    Ernest Chausson
    "Poème" für Violine und Orchester

    Anton Bruckner
    Sinfonie Nr. 9 d-Moll

    Arabella Steinbacher, Violine
    WDR-Sinfonieorchester Köln
    Leitung: Marek Janowski

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Was liest Du? Griechenland
    Von Chrissi Wilkens

    Erstmals Regisseurin: Susanne Wolff inszeniert in Frankfurt Ravenhill/Fassbinder
    Von Michael Laages

    Out of Joint - das Internationale Forum beim Berliner Theatertreffen
    Von Gerd Brendel

    Ukraine in Magdeburg: Festival "Wilder Osten, Ereignis Ukraine"
    Von Oliver Kranz

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek