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Dienstag, 28.04.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Dreidimensionale Musik
    Der Composer-Performer Thomas Ankersmit
    Von Thomas Groetz

    Nachdem er mit seinem Saxofon über viele Jahre hinweg Räume in Schwingungen versetzt hat, fokussiert sich der 1979 im Niederländischen Leiden geborene Thomas Ankersmit seit dem neuen Jahrtausend auf analoge Elektronik. Er verwendet den in den frühen 1970er-Jahren entwickelten modularen Serge Synthesizer, mit dem er, unterstützt durch computergenerierte Anwendungen, physikalische und psychoakustische Aspekte des Klanglichen erforscht. Darüber hinaus zielt seine akusmatische Musik, die er in Form von Konzerten oder als Installation verwirklicht, auf haptische, skulpturale Beschaffenheiten des Klangs und auf eine intensive Verknüpfung mit räumlichen und architektonischen Gegebenheiten.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Manuela Krause

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Andrea Wilke, Arnstadt
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Treibt uns die Wachstumslogik in den Abgrund?
    Gespräch mit Dr. Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Eine Tür aus Glas, weit offen" von Christoph Meckel
    Rezensiert von Nico Bleutge

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Frank Meyer

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    11:00 Uhr
    Nachrichten
    11:05 Uhr
    Tonart

    Benefiz-Festivals im Internet - ein neuer Trend?
    Gespräch mit Mathias Mauersberger

    "Shore"
    Das Debütalbum der Songpoetin Luise Weidehaas
    Von Holger Beythien

    Chor der Woche:
    Schola Cantorum Leipzig
    Von Nicolas Hansen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    12:05 Uhr
    Aktuelles

    Andres Veiel, Filmemacher

    13:00 Uhr
    Nachrichten
    13:05 Uhr
    Länderreport

    Wieso darf die Bundesliga spielen und wir nicht
    Jugendfußballer sind sauer
    Von Thorsten Philipps

    Wenig Gäste, leere Zimmer
    Das Hotel Adlon in Coronazeiten
    Von Ramona Westhof

    Ein Moor vergeht
    Die Große Friedländer Wiese in Mecklenburg Vorpommern trocknet aus
    Von Silke Hasselmann

    Klimawandel und Corona
    Neue Strategien für sichere Wasserversorgung
    Von Ludger Fittkau

    14:00 Uhr
    Nachrichten
    15:00 Uhr
    Nachrichten
    15:05 Uhr
    Tonart

    Vorwahlen abgesagt
    Biden sitzt fest und wird beschuldigt: Wahlkampf in den USA
    Gespräch mit Thilo Kößler

    Mythos Joy Division
    Jon Savages Buch "Sengendes Licht, die Sonne..."
    Von Philiipp Kressmann

    Zwischen Pop und Theaterbühne
    Die bayerische Band Slut ist zurück
    Gespräch mit Christian Neuburger

    Der musikalische Underground in Russland aus weiblicher Sicht
    Von Thiielko Grieß

  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Julius Stucke

    17:00 Uhr
    Nachrichten
    17:05 Uhr
    Tonart

    Backsell: Dirk von Lowtzow

    "Shore"
    Das Debütalbum der Songpoetin Luise Weidehaas
    Von Holger Beythien

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:30 Uhr
    Weltzeit

    Moderation: Katja Bigalke

    Kenia kämpft gegen Heuschrecken
    Schlimmste Plage seit Jahrzehnten
    Von Antje Diekhans

    Ein Schwarm besteht aus Millionen von Insekten, die an einem Tag Tonnen von Nahrungsmitteln vernichten können. Seit Ende vergangenen Jahres fallen die Heuschrecken über Ostafrika her. Kenia ist besonders betroffen. Die Vereinten Nationen sprechen hier von der schlimmsten Plage seit 70 Jahren. Die Wetterbedingungen tragen dazu bei, dass sich die Heuschrecken besonders zahlreich vermehren. Gerade ist die nächste Generation geschlüpft. Sie soll eigentlich mit Pestiziden gleich bekämpft werden. Aber wegen der Corona-Pandemie gerät der Kampf gegen die Heuschrecken ins Hintertreffen.

    19:00 Uhr
    Nachrichten
    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Mehr Staat wagen?
    Wie die Corona-Krise unser Wirtschaftssystem verändert
    Von Mirko Heinemann

    Deutschland und der ganzen der Eurozone und droht eine tiefgreifende Rezession. Um die ökonomischen Folgen des Corona-Shutdowns abzumildern, nimmt der Staat neue Schulden auf und pumpt Milliardenbeträge in die Unternehmen. Die möglichen Maßnahmen reichen bis hin zur möglichen Verstaatlichung von Firmen. Doch welche Auswirkungen wird die Kontrolle wesentlicher Anteile der Wirtschaft durch den Staat haben? Wie sind die Finanzinstitute für die Herausforderungen gerüstet? Werden wir eine Wiederkehr der europäischen Schuldenkrise in weitaus größeren Ausmaßen erleben?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 23.11.2018

    Ludwig van Beethoven
    Missa Solemnis D-Dur op. 123 für Soli, Chor und Orchester

    Malin Hartelius, Sopran
    Sarah Connolly, Mezzosopran
    Steve Davislim, Tenor
    Hanno Müller-Brachmann, Bariton

    Arnold Schoenberg Chor
    Le Concert Olympique
    Leitung: Jan Caeyers

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Feature

    Im Schatten des amerikanischen Traums
    Die Audio-Tagebücher des Künstlers David Wojnarowicz
    Von Jean-Claude Kuner
    Regie: der Autor
    Mit: Bernd Moss, Ole Lagerpusch, Boris Aljinovic, Jutta Hoffmann
    Ton: Peter Avar, Martin Scholz
    Produktion: RBB 2020
    Länge: 54'33

    So viel Aufmerksamkeit hatte der New Yorker Künstler David Wojnarowicz noch nie. In den 1980ern war er Teil des New Yorker Undergrounds. Heute ist seine radikale, politische Kunst nicht nur in den USA gefragter denn je.

    David Wojnarowicz, 1954 in Red Bank (New Jersey) geboren, war in den 1970er und 1980er Jahren fester Bestandteil der New Yorker Kunstszene. Als Autor und Fotograf war er ein scharfer Analytiker seiner Zeit und kämpfte mit radikalen ästhetischen Mitteln gegen die regressiven und rassistischen Kräfte in Kunst und Politik. Als er 1992 an AIDS starb, hinterließ er dutzende Audiotagebücher mit Reflektionen seiner Kunst und seines Lebens. Ausgehend von diesen Aufnahmen zeichnet das Feature ein Portrait des Künstlers in seiner Zeit und geht der Frage nach, warum Wojnarwoicz heute so geschätzt wird wie nie zuvor.

    Jean-Claude Kuner, geboren 1954 in Basel, arbeitete von 1982 bis 1996 als Theater- und Opernregisseur, seit 1996 als Rundfunk-Autor und Regisseur. Erhielt für seine Arbeiten mehrere Preise: „Traumrollen“ (Deutschlandfunk/HR 2013) wurde als Hörspiel des Jahres 2013 ausgezeichnet. „Bukhara Broadway“ (RBB/Deutschlandfunk/NDR 2012) wurde 2013 von der Asia-Pacific Broadcasting Union als bestes Feature ausgezeichnet. Zuletzt: „Fake Family - Menschenverleih in Japan“ (Deutschlandfunk Kultur/WDR 2019).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Vermeer durchleutet
    "Das Mädchen mit dem Perlenohring" bleibt geheimnisvoll
    Gespräch mit Kerstin Schweighöfer

    Die Stadt und das Virus
    Was kommt nach Corona in der Architektur?
    Gespräch mit Friederike Meyer und Doris Kleilein

    Schluss mit Differenzierung?
    Wie die Corona-Krise den Blick auf Afrika verändert
    Von Leonie March

    "EndMeeting for All"
    Forced Entertainment im Zoom-Modus
    Gespräch mit André Mumot

    Radiokunst im Aufnahmezustand
    Regelwerke
    Von Stefanie Heim

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha