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Literatur / Archiv | Beitrag vom 12.02.2017

Poetica III in KölnIst die Seele eine unterschätzte Wirkungsmacht?

Von Barbara Wahlster

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Maricela Guerrero, Dichterin, Performerin, Forscherin und Verlegerin (Nils Heider)
Maricela Guerrero, Dichterin, Performerin, Forscherin und Verlegerin (Nils Heider)

"Poesie ist die summende Stimme der Seele eines jeden Lebewesens", so der Schriftsteller Galsan Tschinag. Er gehörte zu den Gästen der Poetica III in Köln. Die Lyrikerin und Essayistin Monika Rinck kuratierte das Weltliteraturfestival. Diskutiert wurde etwa über die Frage: Was ist die Seele?

Vom 9. bis zum 14. Januar wurde gesungen, diskutiert und gelesen: auf der Poetica III in Köln. Monika Rinck kuratierte die dritte Ausgabe des Weltliteraturfestivals und hatte Autorinnen und Autoren aus acht Ländern und vier Kontinenten eingeladen: u.a. den österreichischen Schriftsteller und Übersetzer Michael Donhauser, Nurduran Duman aus der Türkei oder Marciela Guerrero, Dichterin und Performerin aus Mexiko.

Sowohl Literaten als auch Wissenschaftler befassten sich mit den unterschiedlichsten Vorstellungen, die sich mit dem Begriff "Seele" verbinden, mit dem, was sie zum Klingen bringt und den ihr gemäßen Sprachen.

Michael Donhauser (Nils Heider)Michael Donhauser (Nils Heider)

Ausgerichtet wurde das Festival vom Internationalen Kolleg Morphomata der Universität zu Köln und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Moderiert haben Monika Rinck und Benjamin Loy.

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