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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 06.02.2017

#PiU09 Politisches Framing - Sprache für Wählergehirne

Elisabeth Wehling, Maximilian Klein, C. Lehmann, A. Zantow

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Elisabeth Wehling, Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin, aufgenommen am 31.10.2016 während der Aufzeichnung der RBB-Talksendung "Thadeusz" in Berlin. Die Sendung wird am 01.11.2016 ausgestrahlt. (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler )
Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling spricht über politisches Framing. (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler )

Donald Trump wird ein beschränktes Vokabular attestiert. Dabei gibt er seinen Botschaften lediglich Deutungsrahmen - "Frames" - aus der Alltagswelt der Wähler, die er ansprechen will. Wie wird politisches Framing auch in Deutschland genutzt?

Hier können Sie den Podcast abonnieren und mit uns unten diskutieren.

Elisabeth Wehling ist Sprachwissenschaftlerin, lehrt und lebt an der Westküste der USA und hat das Buch "Politisches Framing" geschrieben. Sie hat auf den Wahlsieg von Donald Trump gewettet, weil er seine Wählerschaft konkreter ansprechen konnte. Hilary Clinton sei zu abstrakt geblieben. Wie lässt sich die eigene Wählerschaft konkret erreichen, damit die Sprache auch wirklich ankommt und was hat die Familie damit zu tun?

Antworten in unserer neunten Folge des Podcasts "Parteien im Umbruch". Auch Björn Höckes (AfD) "Vaterlandsliebe" kommt zur Sprache. Über Ihre Rückmeldungen unten in den Kommentaren freuen wir uns.

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