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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 26.07.2018

Pilotprojekt für TreibhausgasNorwegen will CO2-Endlager Europas werden

Von Dirk Asendorpf

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Die Brage-Plattform in der Nordsee.  (picture alliance / dpa )
Brage-Plattform in der Nordsee: Norwegen plant für die Zeit nach der Öl- und Gasförderung. (picture alliance / dpa )

Kohlenstoffdioxid einsammeln und lagern: Mit der Technik Carbon Capture and Storage und seinen erschöpften Öl- und Gaslagerstätten unter der Nordsee will Norwegen neue Einnahmequellen erschließen. Dirk Asendorpf berichtet über ein Pilotprojekt.

In den vergangenen 50 Jahren hat Norwegen riesige Mengen Kohlenstoff in Form von Öl und Gas aus dem Boden der Nordsee geholt. Ein Ende der norwegischen Öl- und Gasförderung ist zwar noch fern, doch Industrie und Staat schmieden bereits Pläne für neue Einnahmequellen.

Norwegen will seine Offshore-Infrastruktur und das Knowhow von 200.000 Beschäftigten künftig auch dafür nutzen, möglichst große Mengen Kohlenstoff in Form des Treibhausgases CO2 einzusammeln und in die erschöpften Lagerstätten unter dem Meer zurück zu schaffen. Carbon Capture and Storage, kurz CCS, heißt die Technik dafür, die jetzt erstmals in all ihren Aspekten in einem großen Pilotprojekt demonstriert werden soll.

Wenn das klappt, will sich Norwegen künftig als Endlager für Treibhausgas aus halb Europa und vor allem aus Deutschland anbieten, berichtet Dirk Asendorpf.

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