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Einstand | Beitrag vom 14.06.2019

Pianist und Komponist Kaan BulakAuf der Suche nach der Zukunft der Musik

Von Jonas Zerweck

Ein Blick über ein Tontechnikerpult in das farbig ausgeleuchtete Studio von Kaan Bulak. (Kaan Bulak / privat)
Im Studio versucht Kaan Bulak, seinen Klangvorstellungen nah zu kommen. (Kaan Bulak / privat)

Den Komponisten und Pianisten Kaan Bulak treibt eine Vorstellung an: Elektronische Musik soll sich im Konzertsaal mit zeitgenössischer Klassik verbinden - egal ob mit dem Klang eines Streichquartetts oder dem eines Orchesters.

Elektronische Musik solle sich nicht separieren, sagt Pianist und Komponist Kaan Bulak. Um das zu erreichen, sucht er nach einer eigenen Tonsprache. Er komponiert, sampelt Klänge und bearbeitet sie im Tonstudio.

Der eigenen Musik Raum zugestehen

Während andere die Vermischung von Klassik mit Beats als eine Chance für die Gewinnung neuer Publikumsgruppen sehen, geht es Bulak um den künstlerischen Ausdruck. Frei von Genrebeschränkungen und Vorurteilen will er sich ganz auf Musik konzentrieren.

Nicht die Musik müsse sich verändern, sondern ihre heutige Darstellungsform. Auf dem eigenen Label veröffentlicht Bulak seine Werke. Als "#bebeethoven-Fellow" denkt er als Teil einer Künstlergruppe über die Zukunft der Musik nach. Und immer steht die Frage im Raum: Wie können akustische und elektronische Musik verschmelzen?

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