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Einstand | Beitrag vom 25.05.2020

Optimierte Selbstverwirklichung Lebens-Modell: Streichquartett

Von Carola Malter

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Vier Personen spielen Ball vor einem rot-blauen Himmel. (imago images / photothek / Ute Grabowsky)
Zusammenspiel ist alles - auch bei einem Streichquartett. (imago images / photothek / Ute Grabowsky)

Die Streichquartett-Szene boomt. Noch nie haben sich so viele junge Musiker für diese kammermusikalische Besetzung interessiert, obwohl der Weg zum Erfolg oft lang und mit vielen Entbehrungen verbunden ist.

Das Aris Quartett hat es geschafft. Seine künstlerische Meisterschaft ist in langen Jahren stetig und behutsam gewachsen. Das Streichquartett gehört heute zu den herausragenden Formationen der jüngeren Generation. Preise über Preise hat sich das Aris Quartett seit seiner Gründung 2009 erspielt, u.a. beim Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusikwettbewerb in Weimar und beim internationalen Wettbewerb der "Irene Steels Wilsing-Stiftung" in Berlin.

Die Quartettmitglieder sitzen in Jeans in einem Straßenkaffee. (Aris Quartett / bednarek photography)Privates Leben spielt auch beim Aris Quartett mit in das Ensemblegefühl. (Aris Quartett / bednarek photography)

Das Quartett war im Förderprogramm "New Generation Artists" der BBC, hat vielbeachtete CD-Einspielungen herausgebracht und 2020 den renommierten mit £30.000 dotierten Borletti-Buitoni Trust Award gewonnen.

Man spürt die Nähe zum Publikum

Wieviel Arbeit und Mut so einer erfolgreichen Karriere steckt, wie lang und zuweilen steinig der Weg noch immer ist und welche künstlerische Vision sie jenseits von materiellen Sicherheiten getragen hat, darüber erzählen die jungen Musiker*innen vom Aris Quartett und vom Vision String Quartet.

Die vier Musiker des Quartetts sitzen in einem Ensemlbe antiker Möbel.Das Vision String Quartet berichtet ebenso von der "Einheit Streichquartett".

Ebenso kommen Sonia Simmenauer, eine ausgewiesene Kennerin der internationalen Streichquartettszene, zu Wort sowie die Musikerin, Agentin und Projektleiterin des Deutschen Musikwettbewerbes Irene Schwalb.

Produktion Deutschlandfunk Kultur 2017

  

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