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Interview / Archiv | Beitrag vom 02.03.2018

Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk Aufruf zur Vielfalt

Wolfgang Schulz im Gespräch mit Liane von Billerbeck

Hans-Wilsdorf-Brücke, dahinter Sitz des französischsprachigen Radio- und Fernsehsenders Radio Television Suisse, RTS, Genf, Schweiz (imago stock&people)
Die Schweizer Diskussion über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stößt auch in Deutschland eine neue Debatte an (imago stock&people)

Am Sonntag entscheiden die Schweizer darüber, ob die Radio- und Fernsehgebühren abgeschafft werden sollen oder der öffentlich-rechtliche Rundfunk erhalten bleibt. Der Hamburger Medienrechtler Wolfgang Schulz sieht auch in Deutschland Reformbedarf.

"Es ist dringend aufgezeigt, dass der Gesetzgeber sich überlegt, wie der Auftrag in Zukunft eigentlich genau formuliert werden soll, damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk den Beitrag leistet, den er leisten soll für die öffentliche Kommunikation", sagte der Leiter des Hans-Bredow-Instituts, Wolfgang Schulze im Deutschlandfunk Kultur über die deutsche Situation.

In der Schweiz wird am Sonntag, 4. März, über die Volksinitiative "No Billag" abgestimmt, die eine Abschaffung des Rundfunkbeitrags fordert.

2418442247_Schulz_1.jpeg (Hans BRedow Institut, Hamburg )Der Medienrechtler Wolfgang Schulz, Leiter des Hans-Bredow-Instituts in Hamburg (Hans BRedow Institut, Hamburg )

Behäbiges System

Auch bei der Finanzierung des deutschen Systems sieht der Medienrechtler einen Änderungsbedarf, weil durch das bisherige Verfahren eine mittelfristige Planung für die Rundfunkanstalten nur schwer möglich sei. Außerdem sei das ganze System sehr behäbig.   

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