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Kompressor | Beitrag vom 14.11.2017

Neue Podcast-Reihe "Mic Drop"Die Welt der Wortakrobaten

von Azadê Peşmen

Die Künstlerin Jùmọkẹ́ Adéyanjú Ọmọnga steht vor einer roten Wand (me.ego)
Jùmọkẹ́ Adéyanjú Ọmọnga, Kuratorin der „Poetry meets Series“, Dichterin, Übersetzerin, Moderatorin und Tänzerin (me.ego)

Deutschlandfunk Kultur startet einen neuen Podcast: Es geht um Spoken Word. Wo liegen die Unterschiede zum Poetry Slam und wo kommt Spoken Word eigentlich ursprünglich her? In der ersten Folge von "Mic Drop" klären wir Grundsatzfragen mit der Spoken-Word-Kuratorin Jùmọkẹ́ Adéyanjú Ọmọnga.

Das Wort Poetry Slam, das kennt man mittlerweile – Menschen die gegeneinander im Wettstreit antreten und lyrische Texte vorlesen. Es gibt ganze Meisterschaften im Poetry Slam, in vielen deutschen Großstädten gibt es kleinere und größere Bühnen, auf denen Poet*innen gegeneinander antreten. Welcher der Texte auf dem ersten Platz landet, entscheidet meist das Publikum. Wer es nicht zu einem dieser Wettbewerbe schafft – auch auf Youtube gibt es zahlreiche Videos von Poetry Slams.

Hier können Sie den Podcast "Mic Drop" abonnieren.

Bei Spoken Word hingegen, erklärt Jùmọkẹ́ Adéyanjú Ọmọnga, Kuratorin der Veranstaltung "Poetry meets Series", gehe es nicht um den Wettbewerb. Die Künstler*innen treten nacheinander auf und performen ihre Stücke, ohne dass jemand entscheidet, wer besser oder schlechter war. Wer im Publikum sitzt und pures Entertainment erwartet, wird jedoch enttäuscht: Spoken Word ist politisch und damit sind es auch die Performances auf der Bühne.

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