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Breitband | Beitrag vom 16.01.2016

NetzmusikKlopfzeichen aus dem Bauch der Bestie

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Fünf Lofi-Akustikgitarren-Songs an fünf Tagen hintereinander geschrieben und veröffentlicht hat Nightjars, bürgerlicher Name unbekannt, irgendwo aus Kalifornien. «Important Telephone Call» beschreibt die Sehnsucht nach den Freiheiten der Kindheit bzw. die Angst vorm Älterwerden mit den damit verbundenen Zwängen.

Aus denen heraus kommen möchte auch Cistem Failure, eine queere Folkpunkband, die sich im «Belly of the Beast» sieht. Den Lyrics nach («surrounded by products of exploitation / surrounded by the people and their greed") heißt das wohl: im Spätkapitalismus gefangen sein. Doch wenigstens klingt in dessem allesverschlingenden Magen die Musik noch fröhlich, auch wenn's ein Abgesang sein mag ("the end the end the end is near / no hope no future no fear")

Die vierköpfige Band PUCCIA ENZA aus der Nähe von Verona spielt dafür lässigen und reich instrumentierten Funk im vorgestellten Track «Out of me». Ihr zugehöriges Album ziert zwei sonnenbebrillte Pinguine. Tja, das ist das, was wir dazu sagen können.

Bereits 2012 hatte Kim Boekbinder, die sich auch mit dem Beinamen The Impossible Girl schmückt, eine eigene Crowdfundingseite Mission Control eröffnet, über die seitdem Fans ihre Touren und Musik mitfinanzieren. Ein Jahr später erschien "The Sky is Calling", ein Konzeptalbum, das nicht weniger als das große weite Weltall zum Thema hat. Daraus hören wir "Stellar Alchemist".

Den Abschluss bilden dann zwei Bands aus Uruguay, einmal Juan el Alto mit dem gitarrig-poppigen «Laguna» und schließlich La Mujer Pàjoro und ihr sehr melodisches «Más fuerte que el mar».

Playlist:

Bild: Screenshot Cistem Failure




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