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Breitband | Beitrag vom 24.05.2014

NetzkulturRückblende Webvideos

Vom visuellen Paralleluniversum zum Massenmarkt

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Große Gala in Düsseldorf: Heute Abend wird der Webvideopreis für die besten Videos aus dem deutschsprachigen Raum verliehen. Und die Veranstaltung kann mittlerweile bei den Bambis locker mithalten. 7000 Videos wurden eingereicht, mehr als eine Million Nutzer waren bei der Stimmabgabe im Netz dabei.

Und dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass viele für Webvideos nicht mehr als ein müdes Lächeln übrig hatten. Vom schnöden Handymitschnitt haben sie sich mittlerweile zur gelebten Kulturtechnik gemausert. Viele Webvideos werden hoch professionell produziert, basierend auf einem Grundverständnis sozialer Medien. Der Zuschauer dankt - und belohnt einzelne Kanäle hierzulande mit zig Millionen Abrufen die Woche.

Und auch Google weiß die Kommerzialisierung zu schätzen, und will offenbar für viel, viel Geld den Video-Streaming-Dienst Twitch übernehmen.

Grund genug für unseren Autoren Matthias Finger, einen Blick zurück auf die Ausdifferenzierung des Genres zu werfen.

 

Foto: cc by flickr/Tambako the Jaguar

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