Donnerstag, 25.02.2021
 

Breitband | Beitrag vom 20.06.2015

NetzkulturIm digitalen Zerrspiegel

Wie stimmig ist das Bild, das Algorithmen von uns zeichnen?

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Wir schauen Filme übers Netz, streamen Musik, navigieren mit dem Handy und kommunizieren und suchen mit dem Computer. Viele von uns machen das täglich. Dass dabei auch Daten anfallen, das dürfte eigentlich jedem klar sein. So entstehen Profile von uns, digitale Kopien unseres Lebens, könnte man sagen.

Aber wie sehr stimmt diese algorithmische Fremdwahrnehmung unseres Verhaltens eigentlich mit dem überein, wie wir uns selbst sehen?

Unser Kollege Christian Grasse einen Selbsttest unternommen. Er wollte herausfinden, was Algorithmen über ihn wissen und inwieweit er sich in dem von Computern gezeichneten Porträt wiedererkennt.

Beim Durchforsten seines Google-Kontos stieß er dabei auf einige Überraschungen: Alte Stimmbefehle, Karten mit seinem Bewegungsprofil, absurd klingende Interessengebiete.

Da sich Google nun transparenter gibt, können Nutzer von Google-Diensten auf der Seite accounts.google.com einsehen, was das Unternehmen an persönlichen Daten bereits gesammelt hat.

Wer mehr hören möchte: Hier gibt es die Langfassung des Beitrags

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