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Einstand | Beitrag vom 23.11.2020

Mozart 2.0. Digitalisierung an Musikhochschulen

Von Sylvia Systermans

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Aus einem Tablet erscheinen musikaliche Zeichen, wie Noten und Notenschlüssel. (imago images / agefotostock)
Digitalisierungsprozesse haben auch die Musikhochschulen erreicht (imago images / agefotostock)

Die Digitalisierung hat mit der Pandemie an den Musikhochschulen Fahrt aufgenommen. Neue Lernplattformen oder Tools für synchrones Musizieren verändern den Alltag der Studierenden rasant. Wie wird also in Zukunft die Lehr- und Lernkultur aussehen?

Unterricht beim Hauptfachlehrer per Video war mit dem Beginn der Pandemie für viele Studierende an den Musikhochschulen die einzige Möglichkeit, im Kontakt zu bleiben, als der Präsenzunterricht nicht möglich war. Der unbestechliche Blick auf Finger und technische Abläufe mit der Kamera war für nicht wenige eine überraschende Bereicherung. Andere quälten sich jedoch sehr mit dem Unterricht auf Distanz und all den akustischen Zumutungen und Unzulänglichkeiten.

"Vor Corona hatte ich keinen Computer" 

Der "Zoom-Unterricht" steht wie kaum etwas Anderes derzeit für den digitalen Aufbruch an den Musikhochschulen. Dabei ist die Zoomkonferenz allenfalls ein Kompromiss. Und es gibt sie schon längst:  die Onlineplattformen für Musiktheorie oder die Forschungsprojekte für synchrones Musizieren per Computer.

Doch erst jetzt rückt das Thema "Digitalisierung" mit aller Macht ganz nach oben auf die Agenda. Die Corona-Pandemie hat den digitalen Durchbruch geschafft. 

Digitalisierung nicht um jeden Preis

Dabei müssen sich die Musikhochschulen nicht nur fragen, was bisher digital passiert ist und wo man steht, sondern wie ihre neue Lehr- und Lernkultur überhaupt aussehen soll.

In welchem Verhältnis sollte die für die Kunst unabdingbare Präsenz zur Digitalisierung stehen? Wie gut sind sowohl die Hochschulen als auch die Studierenden für die Zukunft gerüstet? Der Einstand geht diesen Fragen nach und hat Professoren und Studierende in Basel und Detmold getroffen. 

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