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Literatur / Archiv | Beitrag vom 15.11.2005

Monologe der Geister

Vor 50 Jahren erschien "Pedro Páramo" von Juan Rulfo

Eine Sendung von Peter B. Schumann und Rita Nierich

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Carlos Fuentes, mexikanischer Autor, nimmt zum Werk seines Landsmanns Juan Rulfo Stelllung. (AP)
Carlos Fuentes, mexikanischer Autor, nimmt zum Werk seines Landsmanns Juan Rulfo Stelllung. (AP)

Zwei schmale Bücher hat Juan Rulfo, der große Außenseiter der mexikanischen Literatur, hinterlassen, eines der beiden hat ihn berühmt gemacht: "Pedro Páramo". Vor fünfzig Jahren ist dieser Kurzroman erschienen, nur wenige wollten ihn damals lesen, die halbe Auflage hat der Autor deshalb verschenkt.

Doch dann entdeckte die literarische Welt die Bedeutung dieses Werks für ganz Lateinamerika. Heute gilt das Werk durch seine Verbindung von einheimischen Erzähltraditionen mit nordamerikanischen und europäischen Erzählformen als Epoche machend. Und Juan Rulfo zählt neben Gabriel García Márquez zu den wichtigsten Vertretern des magischen Realismus.

In der Sendung nimmt Carlos Fuentes, Mexikos bekanntester Romancier, zum Werk seines großen Landsmanns Stellung, und es kommt Juan Rulfo selbst zu Wort.

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Manuskript: Monologe der Geister

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