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Breitband | Beitrag vom 26.05.2018

Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament62 Minuten Fragen, 23 Minuten Antworten

Von Jenny Genzmer

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Die Anhörung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird im Europäischen Parlament auf einem Bildschirm übertragen. (AFP / John Thys)
Mark Zuckerberg stellte sich den Fragen und Anmerkungen der EU-Parlamentarier. (AFP / John Thys)

Alles begann mit dem Facebook-Skandal um Cambridge Analytica. Und es endete mit einem unbefriedigenden Auftritt von Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament. Vorerst. Denn Europa könnte in der Netzpolitik global eine stärkere Rolle einnehmen.

Nachdem herauskam, dass über eine Facebook-App bis zu 87 Millionen Datensätze an das britische Unternehmen Cambridge Analytica geflossen sind, musste sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Fragen US-amerikanischer Kongress-Abgeordneter stellen. Zehn Stunden dauerte die Anhörung in Washington.

Diese Woche stand Zuckerberg nun den EU-Abgeordneten Rede und Antwort. Denn unter den Nutzerdaten waren auch bis zu 2,7 Millionen Datensätze von Europäischen Bürgern. Nach der Befragung hagelte es Kritik: "Peinlich für die EU", titelte beispielsweise die Tagesschau.

Keine Nachfragen

Erst benötigten die Fraktionschefs und Abgeordneten ganze 62 Minuten für ihre Fragen, dann gab Zuckerberg nur 23 Minuten lang einige ausgewählte Antworten. Dieses Format kam dem Facebook-Chef sehr entgegen.

Was ist schief gelaufen und welche Rolle kann Europa in Sachen Netzpolitik global einnehmen? Das fragen wir Kulturredakteurin Jenny Genzmer, die die Anhörung im Livestream verfolgt und mit dem Silicon-Valley-Korrespondenten Thomas Schulz gesprochen hat.

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