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In Concert / Archiv | Beitrag vom 08.08.2012

Marianne Faithfull

Vara, Concert Hall, 11.11.2011

Marianne Faithfull auf der Berlinale 2007   (AP)
Marianne Faithfull auf der Berlinale 2007 (AP)

Unbenommen der privaten Irrungen und Wirrungen, die sie lange Jahrzente in die Abhängigkeit von Drogen und Alkohol führten, konnte sich die ehemalige Klosterschülerin Marianne Faithfull über die Beziehung zu Mick Jagger und Keith Richards Mitte der sechziger Jahre eine wechselvolle Karriere als Popsängerin aufbauen.

Anfang der Siebziger überzeugte sie zudem als ernst zunehmende Shakespeare-Darstellerin, ehe sie wieder mit Schlagzeilen über Drogen und Sexaffären von sich reden machte. Erst 1979 erreichte sie mit dem Album "Broken English" erneut Beachtung als Musikerin.

Mit brüchiger Stimme und großer Intensität röchelte sie stark autobiografische Lieder von Eifersucht, erniedrigten Frauen und Gesellschaftskritik und wurde dafür von der Kritik und den Fans gleichermaßen gefeiert.

Nach dem Drogenentzug bekam sie ihr Leben endlich in den Griff und machte ab Mitte der Neunziger mit Brecht/Weill-Interpretationen Furore und konnte die Intensität dieser Klassiker auch in ihren eigenen nachfolgenden, bluesgetränkten Songs wiederholen.



In Concert: Marianne Faithfull
Vara, Concert Hall, 11.11.2011
Moderation: Uwe Wohlmacher

In Concert

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