Seit 13:05 Uhr Länderreport
Donnerstag, 26.11.2020
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport

Literatur / Archiv | Beitrag vom 07.05.2013

Mangobäume, schwarze Engel und der Schatten des Krieges

Angolas Metropole Luanda in den Romanen von José Eduardo Agualusa

Von Vanja Budde

Podcast abonnieren
Blick auf Luanda (dpa / picture alliance / Thomas Schulze)
Blick auf Luanda (dpa / picture alliance / Thomas Schulze)

Dank Ölboom und Diamantenhandel ist sie die teuerste Stadt der Welt, schön gelegen an einer sanft geschwungenen Bucht des Südatlantiks - und gleichzeitig ein Moloch, in dem Millionen in Armut hausen: Luanda, die Hauptstadt Angolas, ist eine Stadt der Widersprüche. Anstrengend, laut – und voller Geheimnisse.

Für den angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa ist Luanda nicht nur Schauplatz seiner Bücher, sondern die Stadt spielt immer auch eine Hauptrolle. In Romanen wie "Ein Stein unter Wasser", "Das Lachen des Geckos" und zuletzt "Barroco tropical" schildert Agualusa die Geschichte, Gegenwart und Zukunft seiner Stadt und seines Landes, das über Jahrzehnte vom Bürgerkrieg zerrissen war und nun langsam versucht, zu sich selbst zu finden.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

Literatur

Vögel in der LiteraturWo du mich küsst, weiß nur die Amsel
Illustration von fliegenden Vögeln. (unsplash / birmingham museums trust)

Wer nicht wie sie zu fliegen vermag, muss eben vom Flug erzählen. Wer nicht wie sie zu singen vermag, kann doch den Gesang besingen. Und wer keine Federn hat, darf zu fremden Kielen greifen, zu ihren nämlich. Prosa und Poesie haben eine besondere Beziehung zu Vögeln.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur