Mangobäume, schwarze Engel und der Schatten des Krieges

Blick auf Luanda © dpa / picture alliance / Thomas Schulze
Von Vanja Budde · 07.05.2013
Dank Ölboom und Diamantenhandel ist sie die teuerste Stadt der Welt, schön gelegen an einer sanft geschwungenen Bucht des Südatlantiks - und gleichzeitig ein Moloch, in dem Millionen in Armut hausen: Luanda, die Hauptstadt Angolas, ist eine Stadt der Widersprüche. Anstrengend, laut – und voller Geheimnisse.
Für den angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa ist Luanda nicht nur Schauplatz seiner Bücher, sondern die Stadt spielt immer auch eine Hauptrolle. In Romanen wie "Ein Stein unter Wasser", "Das Lachen des Geckos" und zuletzt "Barroco tropical" schildert Agualusa die Geschichte, Gegenwart und Zukunft seiner Stadt und seines Landes, das über Jahrzehnte vom Bürgerkrieg zerrissen war und nun langsam versucht, zu sich selbst zu finden.

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