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Lesart / Archiv | Beitrag vom 23.03.2016

Literaturzeitschrift "die horen"Wenn die Verfolgung von Autoren das Wort bedroht

Regula Venske im Gespräch Jörg Magenau

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Die Generalsekretärin der Autorenvereinigung PEN, Regula Venske (picture alliance / dpa)
Regula Venske hat die "horen"-Ausgabe mit Sascha Feuchert und Hans Thill zusammengestellt. (picture alliance / dpa)

Zensiert, verfolgt oder ermordet: Hunderte von Autoren werden bestraft, weil sie sich für die Freiheit des Wortes engagieren. Ihnen ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "die horen" gewidmet. Die Schriftstellerin Regula Venske hat sie zusammengestellt.

Schriftsteller und Journalisten in aller Welt werden zensiert, verfolgt, unterdrückt, inhaftiert und sogar ermordet. Die "Case-List" der Schriftstellervereinigung PEN verzeichnet allein im vergangenen Jahr 800 Fälle. Vor allem in der Türkei und in China werden Menschen für ihr literarisches Engagement hart bestraft.

Historische und aktuelle Texte von Oscar Wilde bis Liao Yiwu

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "die horen" widmet sich dem freien Wort und präsentiert eine Reihe historischer und aktueller Texte, die sich mit der Unabhängigkeit der Literatur beschäftigen - von Oscar Wilde bis Liao Yiwu.

In der "Lesart" sprachen wir mit der Schriftstellerin Regula Venske. Sie ist die Generalsekretärin des deutschen PEN-Zentrums und hat den Zeitschriftenband zusammen mit Sascha Feuchert und Hans Thill zusammengestellt. Nach welchen Kriterien die Auswahl aus den vielen Fällen für die "horen"-Ausgabe getroffen wurde, wollte Jörg Magenau unter anderem von ihr wissen.

Hinauf in das winzige Zelt von Blau. Writers in Prison/Writers at risk
Zusammengestellt von Sascha Feuchert, Hans Thill und Regula Venske
"die horen", Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik
Bd. 261, 61. Jahrgang
Wallstein Verlag, 272 Seiten, 16,50 Euro

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