Liebe, Geld, Freiheit

Was brauchen wir für ein gutes Leben?

83:09 Minuten
Eine Frau mit einem Regenschirm auf einer Wiese
Oft sind es die einfachen Dinge, die glücklich machen: Zum Beispiel sich in der Natur treiben zu lassen. © Unsplash / Jeremy Bishop
Elisabeth von Thadden im Gespräch mit Gisela Steinhauer  · 04.01.2020
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Ein neues Jahr, ein neues Jahrzehnt! Gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, was wir wirklich brauchen, um gut zu leben. Ist es Geld, Liebe, Freiheit? Was ist ein gutes Leben in Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit? Diskutieren Sie mit!
"Die Frage 'Was ist das gute Leben?' ist seit Aristoteles eine der Fragen, die den Keim aller unserer Lebensentscheidungen betreffen", sagt die Journalistin Elisabeth von Thadden. "Die Frage lebt seit 2000 Jahren und stellt sich immer wieder anders." Die Feuilleton-Redakteurin bei der Wochenzeitung "Die Zeit" beschäftigt sich seit langem mit diesem Thema; nicht nur auf ihrer philosophischen Seite "Sinn und Verstand", sondern auch in öffentlichen Vorträgen und ihren Seminaren an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Was sind Grundbedürfnisse, was ist Überfluss?

Dabei lenkt Elisabeth von Thadden den Blick über die individuellen Bedürfnisse hinaus: "Anerkennung, Liebe, Glück, Kunst, Bildung, Wohlstand – auf welche Güter kommt es heute an? Und was heißt genug, wenn vielen doch fast alles fehlt? Was sind Grundbedürfnisse, was ist Überfluss?"

Das gute Leben und die globalen Herausforderungen

Die Frage stelle sich umso mehr angesichts der drängenden Fragen unserer Zeit: angesichts von Klimawandel, der Flüchtlingsproblematik, der Frage der Verteilungsgerechtigkeit sowie des wachsenden Drucks auf die Demokratie. "Und es spricht vieles dafür, nicht nur zu fragen: Was braucht der Mensch? Sondern auch: Was braucht die Erde?"

Was brauchen wir für ein gutes Leben?
Darüber diskutiert Gisela Steinhauer heute von 9 Uhr 5 bis 11 Uhr mit Elisabeth von Thadden. Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen unter der Telefonnummer 0800 2254 2254 sowie per E-Mail unter gespraech@deutschlandfunkkultur.de.

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