Seit 05:05 Uhr Studio 9

Montag, 23.07.2018
 
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Lange Nacht

Sendung vom 21.07.2018Sendung vom 14.07.2018
Ingmar Bergman im Auditorium des Dramatischen Theaters, Stockholm. (imago stock&people)

Eine Lange Nacht über Ingmar BergmanIm Labyrinth der Seelen

Ingmar Bergman war nicht nur der radikale Filmautor, der mit "Das Schweigen" einen der größten Skandale der Kinogeschichte auslöste. Er wurde auch zum unerbittlichen Chronisten der Beziehungs- und Gefühlskatastrophen bürgerlicher Menschen. Ein Antrieb: die Zurückweisung und Kälte seiner Eltern.

Sendung vom 07.07.2018
Fähranleger Bucht von Marsamxett, Nordseite von Valletta (Harald Brandt/Deutschlandradio)

Eine Lange Nacht über MaltaIm Auge der Sonne

Fast 300 Jahre lang bestimmte der Johanniterorden die Geschicke der Insel Malta. Viele Malteser hoffen, dass die verstärkte Aufmerksamkeit im Kulturhauptstadtjahr zu einer Rückbesinnung auf die europäischen Werte führt.

Sendung vom 29.06.2018Sendung vom 23.06.2018Sendung vom 16.06.2018
Das Bild zeigt Menschen auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv. Sie schauen ein Feuerwerk an, einer trägt einen Hut in den Farben der Israelflagge. (AP)

Eine Lange Nacht über IsraelVon Utopia nach Arabien

Was ist aus dem Elan der Menschen geworden, die vor über 70 Jahren in den unbekannten Orient aufgebrochen sind, nach Israel? Lyrische Siedler und junge Schriftsteller beschreiben zärtlich, ketzerisch und selbstkritisch die Wirklichkeit im Land.

Sendung vom 09.06.2018
Peter Rühmkorf (1929-2008) (picture alliance/dpa/Foto: Maurizio Gambarini)

Lyriker Peter RühmkorfGedichte, die man hören muss

"Ich schwebe graziös in Lebensgefahr grad zwischen Freund Hein und Freund Heine", schrieb Peter Rühmkorf in einem Gedicht. Das vom Absturz gefährdete Herumturnen auf einem Hochseil kann man durchaus als Lebensbild des Dichters nehmen – auch aus Anlass seines zehnten Todestages.

Sendung vom 02.06.2018
Der Schriftsteller und Dramatiker Ödön von Horvath mit Hut. (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über Ödön von HorváthSonnenuntergang im Wienerwald

"Geschichten aus dem Wienerwald" ist wohl das bekannteste Theaterstück des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth: Der Dramaturg thematisierte immer wieder die Welt der kleinen Leute – und wurde durch seine Arbeit zur unerwünschten Person in der NS-Diktatur.

Sendung vom 26.05.2018
Der französische Schriftsteller und Philosoph Francois Marie Arouet Voltaire (1694 - 1778) auf einer zeitgenössischen Darstellung (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über das Leben VoltairesHöfling und Revolutionär

Kein Autor verkörpert die Aufbruchsstimmung des 18. Jahrhunderts stärker als Voltaire. "Verbrennt eure Gesetze und macht deren neue! Woher die neuen nehmen? Aus der Vernunft!" So formulierte er den Schlachtruf eines neuen, freieren Denkens – im Geist der Aufklärung, der Toleranz und des humanitären Fortschritts.

Sendung vom 19.05.2018
Regen fällt aus einem Regenschirm auf einen Spaziergänger und der Himmel ist blau (imago stock&people)

Fröhliche PessimistenDa gibt es nichts zu lachen

Fröhliche Pessimisten nehmen an, dass alles schief gehen wird. Danach lassen sie sich dann aber gerne positiv überraschen. So entsteht eine Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden.

Sendung vom 12.05.2018Sendung vom 05.05.2018Sendung vom 28.04.2018Sendung vom 21.04.2018Sendung vom 14.04.2018Sendung vom 07.04.2018
Erich Mühsam ist auf einem Plakat zu sehen. (imago/Rolf Zöllner)

Eine "Lange Nacht" über Erich MühsamLiebe und Anarchie

Er saß zwischen allen Stühlen - fast sein ganzes Leben lang. Den ernsthaften Anarchisten war Erich Mühsam zu sehr Bohème: Der Schriftsteller dichtete zu unpolitisch, trank zu viel und vergnügte sich zu sehr, so damalige Vorwürfe.

Sendung vom 31.03.2018
Mit dem obligatorischen Cowboy-Hut auf dem Kopf und den Händen in den Hosentaschen: Larry Hagman als Fiesling J. R. Ewing in der US-amerikanischen Fernsehserie "Dallas". (dpa)

Die Lange Nacht über die Fernsehserie "Dallas"Bohnenstroh im Cowboyhut

J. R., Bobby, Sue Ellen: Das sind einige der vertrauten Charaktere der US-Erfolgsserie "Dallas". Obwohl die Serie vor allem das Triviale in den Vordergrund stellte, setzte sie in vielen Bereichen Standards. Vor 40 Jahren, am 2. April 1978, wurde "Dallas" zum ersten Mal im US-Fernsehen ausgestrahlt.

Sendung vom 24.03.2018Sendung vom 18.03.2018Sendung vom 17.03.2018Sendung vom 10.03.2018Sendung vom 03.03.2018Sendung vom 24.02.2018
Eine Außenaufnahme einer Bucht mir türkisem Wasser auf der spanischen Insel Mallorca. Strandliegen stehen nahe des Wassers. (imago / Westend61)

Eine Lange Nacht über MallorcaGesichter einer Insel

"Wenn du das Paradies ertragen kannst, komm nach Mallorca", schrieb einst die amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein an einen Freund. Millionen sind seitdem jedes Jahr gekommen - vor allem Deutsche. Doch die Insel hat mehr zu bieten als Pauschaltourismus.

Sendung vom 10.02.2018Sendung vom 03.02.2018
Evangelische Kirche nach deutscher Bauart in Qingdao in China  (imago / imagebroker)

Lange Nacht der China-DeutschenKaufleute, Missionare, Soldaten

Wir kaufen Waren made in China, gehen chinesisch essen oder reisen nach China. Doch die wenigsten wissen, dass sich schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Deutsche nach China aufmachten - von Kaufleuten, Kolonialherren und Kennern der chinesischen Kultur bis hin zu Nazis und jüdischen Flüchtlingen.

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28.07.2018, 00:05 Uhr Lange Nacht
"Ich bin so reich und doch fehlt mir so viel"
Eine Lange Nacht über die Schriftstellerin Fanny zu Reventlow
Von Martina Bölck
Regie: Daniela Herzberg
Fanny zu Reventlow, im Mai 1871 in Husum geboren, ist ein wildes und eigensinniges junges Mädchen, das sich vehement gegen die Erziehung zur höheren Tochter wehrt. Künstlerin möchte sie werden, und so bricht sie mit der Familie und geht nach München, um dort Malunterricht zu nehmen. Mit ihrer Schönheit, ihrer Lebenslust und ihrem freien Liebesleben wird die tolle Gräfin schnell zu einer gefeierten Figur der Schwabinger Bohème - trotz oder auch wegen ihres unehelichen Kindes. Doch dieser Lebensentwurf, der ihr Freiheit und Abenteuer ermöglicht, hat auch seine Schattenseiten. Dazu gehören Depressionen, Selbstzweifel, Einsamkeit und eine chronische Geldnot. In ihren Werken thematisiert sie diese Widersprüche auf unterschiedliche Weise. Fanny zu Reventlow stirbt mit 47 Jahren im Juli 1918 - vor 100 Jahren - in Locarno.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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Fazit

Demonstration "#ausgehetzt" in München"Ich sage 'ja' zum Anstand"
Teilnehmer der Demonstration "Ausgehetzt - Gemeinsam gegen die Politik der Angst" (imago / 84610052)

Die CSU im Münchner Stadtrat wollte den städtischen Theatern verbieten, an der Demonstration "#ausgehetzt" gegen einen Rechtsruck in Politik und Gesellschaft teilzunehmen. Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, über die Demo und die kommende Landtagswahl. Mehr

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